IASB schlägt Änderungen an IFRS 8 und IAS 34 vor

Das International Accounting Standards Board (IASB) hat am 29. März 2017 als Zwischenergebnis des Post-implementation Reviews einen Entwurf für Änderungen an IFRS 8 Geschäftssegmente (ED/2017/2) veröffentlicht, der verschiedene Verbesserungen vorsieht. Dies betrifft im Wesentlichen die Identifikation und Funktion des Hauptentscheidungsträgers (sog. Chief Operating Decision Maker), die Angabepflicht zur Erklärung der Unterschiede zwischen den Segmentinformationen im IFRS-Abschluss und in der sonstigen Berichterstattung (z.B. Lagebericht, Pressemitteilungen), sowie eine Klarstellung bezüglich sonstiger Angaben in der Segmentberichterstattung. Zudem werden der Detailierungsgrad und die Beschreibung der sonstigen Abstimmungsposten der Überleitungsrechnung thematisiert.

Auch schlägt das IASB Änderungen zu IAS 34 Zwischenberichterstattung vor. Ändert sich die Zusammensetzung der berichtspflichtigen Geschäftssegmente, so sind die Segmentinformationen für alle Zwischenperioden des laufenden und des vorherigen Berichtsjahres anzupassen. Von dieser rückwirkenden Anpassung wäre nur abzusehen, wenn die Informationen nicht vorhanden oder die Kosten zu hoch sind.

Stellungnahmen zu dem Änderungsentwurf sind bis zum 31. Juli 2017 auf der Internetseite des IASB einzureichen.

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