Accounting Advice Blog

ESMA bereitet auf IFRS 9 vor

Die European Securities and Markets Authorities (ESMA) hat eine Stellungnahme zur Umsetzung von IFRS 9 veröffentlicht. Darin betont die ESMA die Bedeutung einer konsistenten und qualitativ hochwertigen Umsetzung des IFRS 9 sowie die Notwendigkeit der Transparenz hinsichtlich der Auswirkungen für die Finanzberichtsadressaten. Deshalb fordert die ESMA bereits für den Jahresabschluss 2016 sowie den Zwischenabschluss 2017 erste Einschätzungen zu den Auswirkungen des neuen Standards, auch wenn der Standard erst für Geschäftsjahre ab 1. Januar 2018 anzuwenden ist (vgl. Blogbeitrag zu den Prüfungsschwerpunkten der ESMA).

DPR veröffentlicht Prüfungsschwerpunkte für 2017

Die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) hat heute auf der 8. Jahrestagung Bilanzkontrolle und Abschlussprüfung des Deutschen Aktieninstituts (DAI) die von der ESMA bereits angekündigten einheitlichen europäischen Schwerpunkte übernommen und um zwei nationale Prüfungsschwerpunkte ergänzt: Anteile an anderen Unternehmen und Werthaltigkeitstest von Sachanlagevermögen. Bereits am 28.10.2015 hat die European Securities and Markets Authority (ESMA) die europäischen Prüfungsschwerpunkte bekanntgegeben: Darstellung der finanziellen Leistungskennzahlen des Unternehmens, Unterscheidung zwischen Eigenkapitalinstrumenten und finanziellen Verbindlichkeiten, sowie Anhangangaben zu den Auswirkungen der neuen IFRS auf den Konzernabschluss. Diese werden bei den Prüfungen im Jahr 2017 im Rahmen von Enforcement-Verfahren im Fokus stehen. Des Weiteren sollen sich die nationalen Enforcer mit den Auswirkungen des Brexit auf die Unternehmen beschäftigen. HIER gelangen Sie zur Webseite der DPR mit den Prüfungsschwerpunkten.

EU endorsed IFRS 15!

Nach diversen Diskussionen und Klarstellungen wird eine der größten Reformen der IFRS in den letzten Dekaden zu EU-Recht. Die Europäische Union hat im Amtsblatt vom 29. Oktober 2016 die Verordnungen (EG) Nr. 1126/2008 vom 22. September 2016 zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1126/2008 veröffentlicht und dadurch IFRS 15 Erlöse aus Verträgen mit Kunden übernommen. Der neue Standard ist für Berichtsperioden anzuwenden, die am oder nach dem 01. Januar 2018 beginnen.

ESMA: Bekanntgabe europäischer Prüfungsschwerpunkte beim Bilanz-Enforcement

Die European Securities and Markets Authority (ESMA) hat heute die europäischen Prüfungsschwerpunkte bekanntgegeben: Darstellung der finanziellen Leistungskennzahlen des Unternehmens, Unterscheidung zwischen Eigenkapitalinstrumenten und finanziellen Verbindlichkeiten sowie Anhangangaben zu den Auswirkungen der neuen IFRS auf den Konzernabschluss. Diese werden bei den Prüfungen im Jahr 2017 im Rahmen von Enforcement-Verfahren im Fokus stehen. Des Weiteren sollen sich die nationalen Enforcer mit den Auswirkungen des Brexit auf die Unternehmen beschäftigen. Hinzu kommen noch von der Deutschen Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) festgelegte Schwerpunkte, die voraussichtlich am 3. November veröffentlicht werden.

ESMA und IFRS Foundation bekräftigen engere Zusammenarbeit

Die IFRS Foundation und die European Securities and Markets Authorities (ESMA) haben ihre Zusammenarbeit nochmals bekräftigt. Bereits seit Jahren kooperieren beide Organisationen hinsichtlich der einheitlichen Anwendung der IFRS Standards. Ein neu veröffentlichtes Protokoll betont insbesondere das Zusammenwirken bei der Implementierung neuer oder geänderter Standards. Dieser Schwerpunkt zeigt sich auch an den jüngst veröffentlichten Public Statement der ESMA zum IFRS 15. Unverändert stehen auch die Weiterentwicklung der IFRS und die Überwachung ihrer Anwendung durch die Aufsichtsbehörden im Fokus. Regelmäßige Treffen der Vertreter beider Gremien sollen  beispielsweise den Austausch zu strategischen Sachverhalten, zur Weiterentwicklung der IFRS Standards, zu regulatorischen Entwicklungen und zu einzelnen Projekten fördern. Weitere Informationen finden Sie hier.

Veranstaltung: Geschäftsberichterstellung per Knopfdruck

Wir laden Sie herzlich zu unserem Webinar „Geschäftsberichterstellung per Knopfdruck“ am 17. November 2016 von 10:00 bis 11:00 Uhr ein. Im Rahmen des Webinars zeigen wir Ihnen, wie Sie mit Reporting-Softwarelösungen effizient die Vollständigkeitsprüfung Ihrer Angabepflichten erfüllen und Ihren Geschäftsbericht schnell und sicher online publizieren können. Zudem stellen wir Ihnen in objektiver Weise bewährte Reporting-Softwarelösungen (Disclosure Management-Lösungen) vor.

Unter www.pwc-events.com/reportingloesungen können Sie sich informieren und anmelden. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!

Veranstaltung: IFRS 16 meets IT

Wir laden Sie herzlich zur Veranstaltung „IFRS 16 meets IT“ am 7.11.2016 in Düsseldorf ein. Im Rahmen der englischsprachigen Veranstaltung möchten wir unsere fachliche Beratung hinsichtlich der neuen Leasingbilanzierung nach IFRS 16 präsentieren. Zudem werden verschiedene Softwareanbieter ihre IT-Lösungen vorstellen.

Unter www.pwc-events.com/ifrs16meetsit erfahren Sie mehr zur Veranstaltung und können sich anmelden.

 

Veröffentlichung – IFRS 16: Die neue Welt der Leasingbilanzierung

Im Januar hat der IASB den neuen Rechnungslegungsstandard zur zukünftigen Leasingbilanzierung veröffentlicht. Zwar steht eine Übernahme durch die EU noch aus; es gibt aber derzeit keine Hinweise, dass diese nicht erfolgen wird oder erst zu einem späteren Zeitpunkt. Damit wären Unternehmen, die ihren Konzernabschluss nach IFRS aufstellen, erstmals ab 2019 zur Anwendung der neuen Leasingbilanzierung verpflichtet.

Berichterstattung zu IFRS 15 und IFRS 16 rückt bereits ab 2016 in den Fokus der ESMA

Die ESMA fordert in ihrer am 20. Juli 2016 veröffentlichten Stellungnahme bereits in den Geschäftsjahren 2016 und 2017 ausreichend Transparenz zu den erwarteten Auswirkungen durch den neuen Leasing- und den neuen Umsatzrealisierungsstandard.

Nach IAS 8 sind Unternehmen verpflichtet, qualitative und quantitative Angaben über die Auswirkungen von neuen Standards zu veröffentlichen, unabhängig davon, ob der jeweilige IFRS Standard bereits von der EU endorsed ist. Die ESMA hat nun die Erwartungshaltung an die Berichterstattung bis zum Zeitpunkt der Erstanwendung konkretisiert. Dabei gilt, je näher der Erstanwendungszeitpunkt rückt, umso unternehmensspezifischer und konkreter müssen die Angaben zu den erwarteten Effekten sein.