Auf ein Watt

Bilanzielle Abbildung des Regulierungskontos

Gemäß § 5 Absatz 1 ARegV werden Mehr- bzw. Mindererlöse aus Netzentgelten Strom und Gas, die aus der Differenz zwischen den zulässigen und den tatsächlich erzielten Erlösen eines Kalenderjahres entstehen, auf dem Regulierungskonto erfasst. Die Aktivierung eines Anspruchs auf künftig höhere Netzentgelte, der durch Mindermengen innerhalb eines Kalenderjahres entstanden ist, darf nach HGB aufgrund des Realisationsprinzips nicht aktiviert werden. Um eine Aktivierung eines solchen Anspruchs zu ermöglichen, werden zurzeit verschiedene Ansätze diskutiert. Ein Vorschlag sieht vor, das EnWG wie folgt zu ändern:

Lohnt sich die Optimierung der Datenqualität zur Verbesserung der energiewirtschaftlichen Prozesse?

Die zahlreichen regulatorischen Anforderungen führen zu einem immer komplexeren Marktumfeld und erfordern schnellere Abläufe. Speziell die Anforderungen zur standardisierten Marktkommunikation (aus u.a. GPKE, Geli Gas, MaBiS oder WiM) sowie die durch das EnWG noch beschleunigten Lieferantenwechselprozesse benötigen funktionierende Prozesse und gute Datenqualität, um die Anforderungen fristgerecht erfüllen zu können. Die Intensivierung der Marktkommunikation hat allerdings auch zur Folge, dass die Energieunternehmen nicht mehr die Hoheit über die für die energiewirtschaftlichen Prozesse benötigte Datengrundlage haben. Sie müssen auf von Dritten zur Verfügung gestellten Daten aufbauen und auf die Plausibilität und Richtigkeit vertrauen und wenn möglich diese plausibilisieren und kontrollieren.