Kategorie: Sourcing

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Auswirkungen des Brexit auf Outsourcings im Bankenmarkt

Ein knappes Jahr nachdem sich die Briten im Juni 2016 per Referendum mehrheitlich für einen Ausstieg aus der EU ausgesprochen haben gibt es in Finanzkreisen kaum noch Zweifel daran, dass Großbritannien ab 2019 nicht mehr Teil des EU-Binnenmarktes sein wird. Für den Finanzsektor bedeutet dies, dass Banken mit Sitz in London keine Produkte und Dienstleistungen mehr in die EU-Staaten verkaufen dürfen. Um diese Restriktionen zu umgehen, haben britische Banken jedoch u.a. die Möglichkeit, einen EU-Pass durch Gründung einer Tochtergesellschaft oder lizenzierten Zweigstelle (gem. § 53 KWG) in einem EU-Mitgliedsstaat zu erhalten. Aufgrund der zentralen Bedeutung des Standorts Frankfurt am Main innerhalb der Finanzbranche stellt die Verlagerung der Geschäftstätigkeiten nach Frankfurt für viele Banken ein attraktives Szenario dar.

„Banking Business in Germany“ ist nun in 5. Auflage erhältlich

Ich freue mich mitzuteilen, dass die überarbeitete 5. Auflage von „Banking Business in Germany erschienen ist. Das Buch kann beim Fachverlag Moderne Wirtschaft zum Preis von 34,50 Euro bezogen werden. Es ist auch als E-Book bei ciando für 28,50 Euro erhältlich.

Coverbild von "Banking Business in Germany", 5th revised edition

Banking Business in Germany, 5th revised edition

 

Die Publikation ist ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Verband der Auslandsbanken in Deutschland e.V. und richtet sich in erster Linie an die internationale Banking-Community, ist aber auch für interessierte Beobachter eine wertvolle Informationsquelle.

Banking Business in Germany, 4. Auflage – jetzt erhältlich

Es ist vollbracht: die neue 4. Auflage von „Banking Business in Germany“ ist nun erschienen.

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Auch diese Auflage wurde wieder in enger Zusammenarbeit zwischen dem Verband der Auslandsbanken in Deutschland e.V. und PwC herausgebracht.

Der Untertitel des Buches versucht, seine Zielsetzung in einem kurzen Satz zu beschreiben:

„A practical guide for foreign banks establishing a subsidiary or a branch in Germany“

(„Ein Praxisleitfaden für ausländische Banken, die eine Tochtergesellschaft oder eine Betriebsstätte in Deutschland errichten“)

Wohl wahr. Aber das Buch deckt viel mehr ab: Es präsentiert einen aktuellen Überblick über das geltende wirtschaftliche, regulatorische, rechtliche und steuerliche Rahmenwerk für Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute in Deutschland.

Erlaubnisverfahren für AIFM nach KAGB: Erkenntnisse aus den ersten Monaten

Seit Inkrafttreten des Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB) im Juli 2013 ist zwischenzeitlich fast ein halbes Jahr vergangen. Zeit für ein erstes Resümee der Themen, die sich im Laufe der seitdem geführten Erlaubnisverfahren für Alternative Investment Fund Manager (AIFM) herauskristalisiert haben.

Kapitalanforderungen und Usancen der Aufsicht in diesem Bereich

Während die allgemeinen Kapitalanforderungen des § 25 KAGB in den Antragsentwürfen regelmäßig beachtet werden, musste bisweilen auf bestehende Usancen der Aufsicht hingewiesen werden, um andernfalls naheliegenden Rückfragen der Aufsicht in diesem Bereich zu begegnen. So wurde gelegentlich übersehen, dass es sich bei den Größenordnungen des § 25 Abs.1 und 4 KAGB jeweils um Mindestanforderungen handelt, die insbesondere durch Anlaufverluste unterschritten werden können.

PwC-Studie: Dienstleister für Banken unter der Lupe

Neben dem Erwerb einer Banklizenz ist insbesondere die Ausgestaltung des Geschäftsmodells eine zentrale Herausforderung bei einer Bankgründung. Für rentable und schlanke Prozesse lagern viele Institute Dienstleistungen wie Wertpapierabwicklung, Kontoführung oder Kreditsachbearbeitung an externe Unternehmen aus. Entsprechend stark wächst dieser Markt im Bereich der bankfachlichen Dienstleister seit den letzten Jahren, da sich zunehmend Anbieter für Spezialprozesse, aber auch Anbieter mit einem Leistungsspektrum eines kompletten Geschäftsbereiches wie z.B. der Abwicklung des Einlagengeschäftes am Markt etablieren.

Die erstmalig durchgeführte PwC-Studie „Ihr Reifegrad unter der Effizienzlupe“ untersucht den Dienstleistermarkt auf den Reifegrad der einzelnen Anbieter. Hierzu befragten PwC-Experten die Dienstleister in Deutschland zu den Themen Prozesse, Servicemanagement sowie Vertrieb und Kunde und zeigten im Ergebnis drei wesentliche Schwachstellen im Industrialisierungsgrad der Dienstleister auf:

Voraussetzungen für die Lizensierung von Verwaltern alternativer Investmentfonds (Alternativ Investments Fonds Manager – AIFM) – Teil 2

Outsourcing von Aufgaben durch einen AIFM

Während sich der letzte Beitrag mit den notwendigen finanziellen Mitteln befasste, über die ein AIFM für die Erteilung einer Erlaubnis durch die BaFin verfügen muss (siehe unten), beschäftigt sich der vorliegende Beitrag damit, inwieweit ein AIFM bereits im Rahmen der Durchführung des Erlaubnisverfahrens (und später im Rahmen seiner Tätigkeit) Auslagerungen vornehmen kann.

Das Outsourcing von Aufgaben eines AIFM ist grundsätzlich möglich, soweit die Auslagerungsstruktur aus objektiven Gründen gerechtfertigt werden kann und bestimmte weitere Voraussetzungen, wie etwa ein schriftlicher Vertrag, vorliegen.

”Banking Business in Germany“ jetzt auch als Online-Kommentierung

Ab sofort stellt PwC im Rahmen des PwCPlus CIS Client Information System unsere Publikation ”Banking Business in Germany“ auch als Online-Kommentierung (“Onko“) zur Verfügung.

„Banking Business in Germany”, seit Mai auch als E-Book erhältlich, bietet im Onko-Format folgende Vorteile:

  • Durch inhaltliche Aktualisierungen sind Sie immer unabhängig von Neuauflagen des Buchs auf dem neuesten Stand.
  • Durch die PwCPlus CIS News werden Sie wöchentlich über Updates informiert.
  • Durch einfaches Klicken auf Dokumente mit inhaltlichem Querbezug erweitern Sie Ihren Horizont.
  • Durch die PwCPlus CIS Kommentar-Funktion können Sie Anmerkungen und Fragen direkt platzieren.
  • Durch die PwCPlus CIS Feedback-Funktion nehmen Sie mit unseren Fachleuten direkten Kontakt auf.

Banking Business in Germany – 3. überarbeitete und erweiterte Auflage – jetzt verfügbar

Ich freue mich mitteilen zu können, dass die neue 3. Auflage von "Banking Business in Germany" erschienen ist. Auch diese Auflage wurde wieder in enger Zusammenarbeit zwischen dem Verband der Auslandsbanken in Deutschland e.V. und PwC herausgebracht und wird – wie die vorherigen Ausgaben - von der Hessischen Landesregierung unterstützt.

Der Untertitel des Buches versucht, seine Zielsetzung in einem kurzen Satz zu beschreiben:

"A practical guide for foreign banks establishing a subsidiary or a branch in Germany"

("Ein Praxisleitfaden für ausländische Banken, die eine Tochtergesellschaft oder eine Betriebsstätte in Deutschland errichten")

Mit einer vorausschauenden Planung die Dauer der Bankgründung verkürzen

Die Praxiserfahrung aus mehreren Bankgründungsprojekten zeigt, dass die Dauer einer Bankgründung vom Umfang der zu gründenden Bank abhängig ist. Soll lediglich ein Spezialinstitut gegründet werden, kann man sich neben den notwendigen Steuerungs- und Unterstützungsprozessen auf die Konzeption und Ausgestaltung einiger weniger Kernprozesse konzentrieren. Bei einer Bank, die einen breiteren Fokus hat, wird dementsprechend ein längerer Gründungs-Zeitraum benötigt.

 

Vorteil für bereits vorhandene Bankstrukturen und Abläufe

Bankengründung mit schlankem Target Operating Model (TOM)

Die globale Krise im Bankenbereich scheint beherrschbar oder in Teilen bereits überwunden. Jetzt zeigt sich wieder ein aufkommendes Gründungsinteresse für neue Banken. Die Gründe dafür sind vielfältig, von einer geänderten strategische Ausrichtung hin zur Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen. Bankengründungen werden dabei im Wesentlichen von bereits bestehenden Banken durchgeführt.

Grenzen der Auslagerung und Verschlankung des TOM

Das Ziel dieser Bankengründung kann grob umrissen werden mit der Erhöhung der Durchschlagskraft bei der Marktbearbeitung, der Eroberung neuer Marktanteile und der Etablierung eines sehr auf die Kundenbedürfnisse fokussierten Geschäftsmodells. Damit zeigt sich vielfach in der Folge der Finanzkrise, dass sich Marktanteile neu verteilen und die aktivsten Banken frühzeitig tätig werden. Neben den strategischen Überlegungen, die im Vorfeld einer Bankgründungsentscheidung getroffen werden müssen, spielt hier insbesondere die Entscheidung für ein zukünftiges Target Operation Model eine entscheidende Bedeutung für den Erfolg der neu gegründeten Bank.