Rückgang der Filialen versus Neugründungen – Wie Förderbanken profitieren I

Im Bankensektor ist eine konkrete Entwicklung hervorzuheben – die Anzahl der Banken sowie der Bankfilialen nimmt ab. Demnach sank die Anzahl der Kreditinstitute von 2.466 im Jahre 2003 auf 1.960 im Jahre 2015 (siehe Grafik). Eine ähnliche Entwicklung ist gemäß Statista für das Bankfilialnetz festzustellen, das von 49.711 in 2003 auf 36.005 Bankfilialen in 2015 sank (vgl. Statista 2016 Anzahl der Bankstellen in Deutschland in den Jahren von 1957 bis 2015). Banken stehen im Zuge der Digitalisierung zunehmend unter Kostendruck. Hinzu kommen die Auswirkungen des demografischen Wandels. Mit der stetig fortschreitenden Digitalisierung und dem abnehmenden Filialnetz wird sich das für Förderbanken über den persönlichen Kontakt zwischen Finanzierungspartner und Endkunde generierbare Geschäftspotential über die kommenden Jahre zunehmend auf digitale Kanäle verlagern. Da die Zusammenarbeit zwischen Förderbanken und Geschäftsbanken auf dem Hausbankprinzip beruht, ist eine digital-strategische Neuausrichtung notwendig.

   

 

Erfahren Sie in unserem nächsten Beitrag „Rückgang der Filialen versus Neugründungen – Wie Förderbanken profitieren II“ wie eine digital-strategische Neuausrichtung der Banken konkret aussehen sollte.

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