PwC

Big Sail Adventures

    3 Tage, die deinen Horizont erweitern

      London calling


      Noch bevor die Sonne hinter der Skyline von London versank, hieß es: „Alle Mann an Deck zum finalen Showdown“. Die Teams Nemo und Kolumbus traten sich in einer letzten Teamchallenge gegenüber, um in einem Stechen den endgültigen Sieger der Big Sail Adventures zu küren. Auge in Auge standen sich die Herausforderer gegenüber, um bei einer Partie „Blamieren oder Kassieren“ das gegnerische Team „über die Planke zu schicken“. Am Ende war es der Nemosche Schlachtruf, der in die britische Nacht hinaus hallte und mit dem die Sieger das Tanzparkett für die Sundowner-Party eröffneten. Bei heißen Rhythmen und dem ein oder anderen Anlegerdrink feierten wir unter einem atemberaubenden Astronavigationszelt, bis die Morgendämmerung den Abreisetag ankündigte.

      Jetzt heißt es „Mann und Frau über Bord“, aber nicht, um vielleicht doch noch mit dem Thermobikini die Themse zu durchschwimmen, sondern, um mit Sack und Pack an Land zu gehen und das Londoner Stadtleben zu erkunden. Ahoi, liebe Atlantis. Hier trennen sich unsere Wege. Du hast in wenigen Tagen 35 Landratten zu wahren Segelfans gemacht.


      Die Klabautermänner entern South End on Sea


      Nach einem langen Schlag über den Ärmelkanal ist erstmals wieder Land in Sicht – South End on Sea, wir kommen! Nach den ersten wackligen Schritten auf festem Grund tauschten wir unsere Seemannsbeine vorübergehend gegen Landrattenfüßchen ein und flitzten über den 3-km-langen Steg zum Festland, wo die Studenten-Crew ihre nächste Herausforderung meisterte: mit einem Radiergummi als Tauschmittel zogen sie los – mit kleinen Kostbarkeiten und einer Menge lustigen Geschichten kehrten sie an Bord zurück – natürlich nicht ohne sich vorher noch einmal auf die Achterbahn getraut zu haben, die am Strand von South End on Sea kleine und große Besucher zum Nervenkitzel einlädt.

      Bei bestem Wetter lichteten wir gegen 16 Uhr den Anker um Richtung London in See zu stechen. Und während das Land zu beiden Seiten der Themse an uns vorbei zog, legten unsere Leichtmatrosen die Klettergurte an und kletterten in die Takelage – was für ein Ausblick auf die ersten Umrisse der Londoner Skyline. Doch der Weg dorthin hielt einige Untiefen bereit, so dass wir zunächst einen Lotsen an Bord nahmen, der uns sicher zu unserem abendlichen Liegeplatz manövrierte. Jetzt genießen wir bei herrlichem Sonnenuntergang unser Captain’s Dinner bevor wir die Party an Deck starten.


      Wir sind Helden


      Dass die Zinsschranke keine Methode ist, um Fische zu fangen, war unseren Studenten schon vorher klar. Welche komplexen Fragestellungen sich dahinter im Einzelnen verbergen können, erarbeiteten angehende Juristen und Wirtschaftswissenschaftler Hand in Hand: „Mir haben insbesondere die konstruktiven Diskussionen gefallen, bei den sich die unterschiedlichen Studienrichtungen ergänzt haben“ fasste Steffi (Managerin im Bereich Internation Tax Structuring) ihren Workshop zusammen.

      Ihre nautischen Fähigkeiten stellte unsere Segelcrew aber nicht nur bei der geübten Navigation durch die Steuer(un)tiefen unter Beweis! Auch die Neubeflaggung der Atlantis meisterten die Jungmatrosen mit Kreativität und Geschick: Nun trocknen 6 Teamflaggen in der steifen Brise und warten auf ihren Einsatz vor der Küste von England.

      Höchste Zeit die Fock wieder einzuholen und sich den kniffligen Fragen des nächsten Quiz zu widmen: Welche Windgeschwindigkeit herrscht nochmal bei einem Orkan? „Keine Ahnung, gefühlt waren wir gestern nah dran!“ vermutet Dominic (Senior Manager im Bereich M&A), während er „Denkmal“ von Wir sind Helden auf der schiffseigenen Gitarre anstimmt. Mit diesen Schlussakkorden viele Grüße aus der rauen See.


      Immer eine Hand am Boot!


      Das Format „Big Sail Adventures“ hat auf diesem Törn seinem Namen alle Ehre gemacht. Die ersten 100 Seemeilen haben wir bereits hinter uns gebracht. Ein starker Seegang mit Windstärke 6-7 und unheimlich hohe Wellen haben dazu geführt, dass sich zumindest wir Laien nur noch auf wackeligen Beinen fortbewegen. Der Koch Olaf hingegen hat dafür nur ein müdes Lächeln übrig: „Es geht noch schlimmer“. Alle konnten super mit anpacken und mit gemeinsamen Kräften die Segel setzen und wurden dabei teilweise ziemlich nass. Am Frühstückstisch waren sich alle einig: Ein tolles Abenteuer ist es auf jeden Fall!  Heute geht es dann gleich mit der Fallstudie weiter, in der die Studenten Einblicke in die Welt der Legal-Praxisgruppen „Gesellschaftsrecht/M&A/Restrukturierungen“, „Arbeits- und Sozialrecht“ sowie der Tax-Bereiche „International Tax Structuring“ und „M&A Tax“ erhalten. Heute Abend wird der Partner Loek von seinem persönlichen Himmel (dem Transfer Pricing) erzählen.

      Auf geht’s in stürmische Gefilde


      Nach der Erkundung der Kabinen und den interessant gestalteten Sicherheitshinweisen des Kapitäns Serge ging es für uns erst mal an die Bildung der Teams. Die einzelnen Gruppen stellten ihre Kreativität direkt mit ihren jeweiligen Schlachtrufen wie „Blubb Blubb Blubb“ unter Beweis. Langeweile kommt auf der Atlantis mit Sicherheit nicht auf… Die Teilnehmer wurden vom Kapitän trotz Sturm und Regen gleich in die Welt des Segelns eingeführt und konnten sich an den wichtigsten Knoten versuchen. Im Trockenen konnten die ersten Punkte mit abwechslungsreichen Teamchallenges verdient werden. Alle Fachkräfte standen zudem in einer All-you-can-ask-Runde Rede und Antwort. So langsam nähern wir uns dem offenen Meer in Richtung England und werden uns von dort wieder melden. Der Wetterbericht sagt Sturm voraus… Bis dahin, Schiff Ahoi!

      Guten Morgen Amsterdam


      Nach zwei erfolgreichen Segeltörns stechen wir heute mit der Zielgruppe „Steuern und Recht“ in See. Die 28 Studenten und 7 Fachkräfte hatten bereits am Vorabend bei einem gemütlichen Get-Together mitten im Amsterdamer Museumsviertel die Möglichkeit sich kennenzulernen und erste Kontakte zu knüpfen. Besonders fiel den Teilnehmern die bundesweite Streuung der Universitäten auf, die unter unserer „Crew“ vertreten ist, was den Austausch untereinander noch interessanter machte.

      Nach der letzten Nacht mit festem Boden unter den Füßen trafen sich alle putzmunter und voller Tatendrang zum Frühstück im Hotel, um sich dann bei leicht bewölktem Wetter mit dem Shuttlebus auf nach Rotterdam zu machen. Unser Ziel: Das PwC-Schiff Atlantis.  Über die wackelige Planke haben es schon mal alle trocken an Bord geschafft – trotz teilweise schwerem Gepäck.

      Der herzliche Empfang mit Sekt und belegten Brötchen stimmte uns schon einmal sehr gut ein und die Vorfreude auf den abenteuerlichen Trip über das offene Meer stieg. Was wird unsere Teilnehmer wohl noch Spannendes erwarten? Wir dürfen gespannt sein!

      Time to say goodbye


      Nach einer feuchtfröhlichen Abschiedsfeier, die gleichzeitig auch die Geburtstagfeier  für ein Mitglied unseres Big Sail AdventureTeams war (Robert, nochmals alles Gute! ) mussten wir heute Morgen alle wieder früh aus der Koje und von Board (der Abschied von der lieb gewonnenen Crew fiel sichtlich schwer) :) Eine kleine Stadttour durch Nizza konnte aber schnell für Ablenkung sorgen.  Auch das Wetter spielte wieder mit und bescherte uns an unserem letzten Tag in Frankreich strahlenden Sonnenschein.

      Am Flughafen angekommen wurden nochmal eifrig die gewonnenen Eindrücke (und Facebook – Freundschaften, Emailadressen, etc.) ausgetauscht.

      Wir denken, dass dieser Törn noch lange in Erinnerung bleiben wird….

      Der krönende Abschluss


      Diesen ereignisreichen Tag konnte nur noch ein fürstlicher Abschluss krönen. Olaf, unser Küchenchef, hat uns standesgemäß mit Hummer, Langusten, Froschschenkeln und Escargots verwöhnt…

      Gut gestärkt konnten wir nun die 2 aus dem Quiz übrig gebliebenen Fragen lösen. Diese Challenges haben die ganze Aufmerksamkeit und Kreativität der Teilnehmer gefordert- aber es hat sich gelohnt. Wir wurden Zeugen von spektakulären Alternativ-Enden der Loreley Geschichte und spaßig- amüsanten Beschreibungen einer “Schäfchenwolke” (wir haben Tränen gelacht!). Die Jury hatte keine leichte Entscheidung, konnte nach langem Diskutieren aber ein Gewinnerteam bestimmen. Die kreativen Ergüssen waren danach jedoch keinesfalls erschöpft! Umfang, Ideenreichtum, Charisma und Können (wir hatten sowohl einen Gitarre- und einen Akkordeonspieler  an Bord) flossen von allen in den BigSailAdventures Song ein. Ein herzliches Dankeschön nochmal an der Stelle an alle- es war einfach großartig!

      Das Leben kann sooo schön sein…


      Wie wäre es mal mit einem klassischen Tagesbericht? Nach dem Frühstück ging es direkt in Richtung Monaco. Nach kurzer Fahrt haben wir beschlossen einen kurzen Badestop einzulegen und Sonne zu tanken.  Nachdem wir die tollsten Sprungvariation von Deck erlebt haben, konnten wir die Fahrt fortsetzen. Kurze Zeit später hatte Captain Ron ein super Botschaft für uns: er konnte einen Liegeplatz im Hafen von Monaco ergattern!!! So wie es sich für ein ehemaliges Piratenboot gehört, sind wir natürlich standesgemäß zur Pirates of the Caribean Musik eingelaufen- die Yachtbesitzer staunten nicht schlecht :)

      Nach einem kurzen Landgang und dem etwas untypischeren Sightseeing (man hatte die Wahl zwischen Lamborghini, Ferrari, Porsche, Bentley und einem alten Trabbi) haben wir die Segel in Richtung Nizza gesetzt. Die Lösung unserer Quizfragen hat dann doch die grauen Zellen wieder angeschmissen und zugleich die Kreativität in Strömen fließen lassen… Fortsetzung folgt…

      Buon Giorno a bella italia


      Wie gestern bereits angekündigt, mussten wir unsere Route an die Wind- und Wetterbedingungen anpassen und etwas abändern. Heute Abend liegen wir dementsprechend in Italien, San Remo. Die Fahrt hierher war ein einziges Abenteuer ganz im Sinne eines Big Sail Adventures. Wo sollen wir nur anfangen zu berichten? Vielleicht bei der Kletterei auf den Mast, beim Segel hissen und Reißen eines Seils oder aber beim völlig verrückten Färben einer Flagge in die italienischen Nationalfarben (um gebührend einlaufen zu können) ? Hier ein paar Einblicke in unseren 2.Tag auf See.