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Blickpunkt Osteuropa

    Blickpunkt Osteuropa

    VAT scams in Poland – do you know your business partner?


    VAT non-compliance is currently a hot topic in the European Union. VAT Gap grows rapidly, and budget revenues from VAT remain unstable. Polish VAT gap was estimated and government bodies chose to take decisive steps to prevent its growth.

    There are many actions that affect VAT compliance in Poland, but the most common method of defrauding public funds remains the so called “carousel fraud” or “the missing trader fraud”. In this type of scams it is important to remember that, unfortunately, such practice may also have negative consequences for businesses that are conducted with integrity.

    Poland is fighting fraud through new law regulations


    Polish government is exacerbating the fight against the gray economy. Ministry of Finance and Ministry of Development has joined forces to prepare a new set of regulations aimed at further sealing a tax law in Poland. Ongoing legislation process is focused on requirements related to transport of sensitive goods such as fuel. Government Bodies want to introduce a new Act on registration and monitoring of road transport in Poland. The Act will specify a catalog of sensitive goods, which transport across the country will be controlled.

    Under the new rules a monitoring system consisting of a Customs Service register of transported goods and dedicated mobile communications system will be introduced.

    Amendment to the Polish CIT and PIT Laws – accepted by Sejm


    In brief

    On 22nd July Sejm accepted a bill amending income tax laws. The amendment introduces new lower CIT rate at 15 % for so-called small taxpayers, as well as a number of important changes relating to catalogue of categories of non-resident income subject to taxation in Poland, exclusion of deferral of taxation of share exchange , where one of primary aims of this transaction is tax avoidance, rules of taxation of in-kind contribution of assets (other than going concern)and application of withholding tax exemption for interest and royalties depending on whether the recipient is beneficial owner thereof.

    First draft of amendment to the Polish CIT and PIT Laws published


    In brief

    On 25 February 2016, the Polish government published draft amendment to income tax laws. This draft amendment would introduce new lower CIT rate @15% for so-called small taxpayers, as well as a number of important changes relating to catalogue of categories of non-resident income subject to taxation in Poland, exclusion of deferral of taxation of share exchange, where one of primary aims of this transaction is tax avoidance, rules of taxation of in- kind contribution of assets (other than going concern) and application of withholding tax exemption for interest and royalties depending on whether the recipient is beneficial owner thereof.

    Restructurings with the Polish SKA without stamp duty


    On 22 April 2015, the Court of Justice of the European Union (‘CJEU’) rendered its judgment in the case Drukarnia Multipress sp. z o.o (‘Drukarnia’, case C-357/13). CJEU ruled, that the Polish tax on civil-law transactions (‘PCC’ or ‘TCLT’ being similar to stamp duty) levied on certain restructuring operations carried out by a partnership limited by shares (spolka komadytowo-akcyjna, ‘SKA’) is not compatible with the Directive 2008/7/EC. The positive resolution of the CJEU creates an opportunity to recover the PCC paid on restructurings of SKA.

    Polish SKA

    Polen: Einführung einer Anti-Missbrauchs-Klausel in die Mutter-Tochter-Richtlinie durch den Rat der Europäischen Union


    Am 19. Dezember 2014 hat der Rat der Europäischen Union dem Entwurf zur Einführung einer Anti-Missbrauchs-Klausel in die Mutter-Tochter-Richtlinie zugestimmt. Diese Änderung wurde in der Sitzung vom 27. Januar 2015 verabschiedet. Die Mitgliedstaaten müssen die Klausel bis zum Ende des Jahres in nationales Recht umgesetzt haben.

     

    Die Mutter-Tochter-Richtlinie befreit Dividenden und andere grenzüberschreitende Zahlungen aus Gewinnbeteiligungen von Tochtergesellschaften an ihre Muttergesellschaften von der Quellensteuer. Ziel ist die Vermeidung einer Doppelbesteuerung solcher Einkünfte auf Ebene der Muttergesellschaft. Am 25. November 2013 initiierte die Kommission die Diskussion über eine Anti-Missbrauchs-Klausel, um Missbräuche der Richtlinie zu verhindern.

     

    Elektronische Abgabe von polnischen Einkommen- und Körperschaftsteuererklärungen ab dem 1. Januar 2015


    Am 12. November 2014 wurden das überarbeitete Einkommensteuergesetz sowie einige andere Gesetze im Gesetzblatt veröffentlicht. Es wurden einige grundlegende Änderungen bei der Erstellung und Abgabe von Steuererklärungen eingeführt. Ab dem 1. Januar 2015 müssen sämtliche Einkommen- und Körperschaftsteuererklärungen (einschließlich KSt-8, ESt-11 und GewSt-2) elektronisch abgegeben werden. Das bedeutet, dass jedes Unternehmen mit mehr als fünf Arbeitnehmern zur elektronischen Abgabe verpflichtet ist. Die Abgabe von Steuererklärungen, Steuerinformationen oder anderen Erklärungen in Papierform sind ungültig. In diesem Fall gilt die Erklärung als nicht abgegeben.

     

    Geplante Änderungen des polnischen Steuergesetzbuches


    Das Finanzministerium hat einen Änderungsentwurf zum Steuergesetzbuch veröffentlicht. Dieser Entwurf ist zwischenstaatlich beraten worden. Es handelt sich um eine wichtige und weitreichende Änderung, die mehrere Bereiche der Rechte und Pflichten von Steuerpflichtigen betrifft.

    Die wichtigsten Änderungen betreffen die Einführung einer Klausel gegen Steuervermeidung, die Veröffentlichung allgemeiner und individueller Interpretationsregeln zum Steuerrecht und zur Steuerschuld von Unternehmen ohne Rechtspersönlichkeit für Steuerrückstände, die durch eine Privatperson veranlasst wurden.

    Weitere Änderungen betreffen:

    • Verrechnungspreiszusagen (Advance Pricing Agreements),
    • Sicherstellung der Durchführung von Steuerverbindlichkeiten,
    • steuerliche Sicherheiten,
    • Haftungsbegrenzung durch Leistung einer steuerlichen Sicherheit,
    • Einführung von Zinssätzen zu 50 % und 200 % des Basiszinssatzes,

    Neue Regeln zur Gesellschafterfremdfinanzierung in Polen


    Am 7. Mai 2014 fand im polnischen Parlament die erste Lesung eines Regierungsent-wurfs zur Änderung des Körperschaftsteuergesetzes statt. Eine der wichtigsten Änderungen betrifft die Gesellschafterfremdfinanzierung mit der Einführung einer neuen Methode zur Bestimmung der Grenze für die Abzugsfähigkeit von Zinsen. Bislang klar ist, dass die neuen Regelungen große Auswirkungen auf die steuerliche Überleitungsrechnung polnischer Unternehmen haben können, die durch Kredite nahestehender Personen finanziert werden.

    Die neuen Regeln können die finanzielle Lage und Profitabilität Ihres Polen-Geschäfts beeinflussen. Darüber hinaus kann auch Ihre aktuelle Gesellschafterstruktur betroffen sein (einschließlich der mittelbaren Anteilseignerschaft, die bislang als Mittel galt, um Auswirkungen der Beschränkung von Gesellschafterfremdfinanzierung zu reduzieren).

    Polen: Neue Regeln zum Vorsteuerabzug bei Fahrzeugen


    Am 20. Februar 2014 hat der polnische Senat eine Änderung des Umsatzsteuergeset-zes verabschiedet. Diese dient der Durchführung eines Ratsbeschlusses, der Polen zu Einschränkungen der Umsatzsteuerabzugsfähigkeit von Kosten im Zusammenhang mit Fahrzeugen und deren Nutzung berechtigt. Der genaue Wortlaut der Bestimmun-gen ist bereits bekannt. Allerdings fehlt zurzeit noch die Zustimmung des Präsiden-ten. Die neuen Regeln gelten voraussichtlich ab dem 1. April 2014.

    Die bevorstehenden umsatzsteuerlichen Änderungen ermöglichen unter bestimmten Voraussetzungen einen Vorsteuerabzug der Kosten für den Kauf, das Leasen, die Inspektion und die Nutzung eines Fahrzeugs in Höhe von 100 %. Hierfür ist Grundvo-raussetzung, dass Fahrzeuge ausschließlich zu Zwecken der wirtschaftlichen Tätigkeit des Steuerpflichtigen genutzt werden.