Öffentlicher Sektor – Zukunft gestalten

Aktuelles zur Umsatzsteuer

 

Eine umsatzsteuerliche Organschaft unterliegt einigen allgemeinen Voraussetzungen. Nach § 2 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 UStG liegt eine umsatzsteuerliche Organschaft dann vor, wenn eine juristische Person nach dem Gesamtbild der tatsächlichen Verhältnisse finanziell, wirtschaftlich und organisatorisch in das Unternehmen einer anderen juristischen oder natürlichen Person (Organträger) eingegliedert ist. Eine weitere – in der Praxis weit verbreitete – Möglichkeit zur Herbeiführung der organisatorischen Eingliederung ist der Abschluss eines Beherrschungsvertrages nach §§ 319, 320 AktG zwischen Organträger und Organgesellschaft. Liegen alle Voraussetzungen für eine umsatzsteuerliche Organschaft vor, gilt sie für umsatzsteuerliche Zwecke als unselbstständiger Teil des Unternehmens des Organträgers. Der Bundesfinanzhof (BFH) und die deutsche Finanzverwaltung hatten in den letzten Jahren, insbesondere im Hinblick auf die „organisatorische Eingliederung“, zunehmend höhere Hürden für die Anerkennung einer umsatzsteuerlichen Organschaft aufgebaut.

Die ARGE Stadtwerke 4.0 öffnet ihre Türen für Nutzer und Anbieter der STADTWERKE MALL

Die STADTWERKE MALL, eine Initiative der Stadtwerke Peine GmbH, Stadtwerke Speyer GmbH, Stadtwerke Eutin GmbH und der Südwestdeutsche Stromhandels GmbH, wurde im Oktober 2016 eröffnet und ist ein virtuelles Einkaufszentrum für kommunale Unternehmen. Die vielfältig am Markt verfügbaren Angebote für Stadtwerke werden hier erstmalig übersichtlich präsentiert und einer geschlossenen Nutzergruppe zugänglich gemacht. Zusätzlich bietet die STADTWERKE MALL einen neuen Absatzweg zur Vermarktung eigener Lösungen und Ressourcen.

Aktuelle Entwicklungen im Mietrecht

Das Mietrecht unterliegt seit Jahren einem permanenten Wandel, dadurch erscheint es angebracht, sich als Vermieter frühzeitig über die möglicherweise zukünftig anstehenden Rechtsänderungen zu informieren und diese zu berücksichtigen. Durch die Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH, VIII ZR 266/14) am 18.11.2015 hat eine Mieterhöhung bis zur üblichen Vergleichsmiete (§558 BGB), mithin dem Standardfall des Mieterhöhungsverlangen, unabhängig von der vertraglich angegebenen Fläche und der Höhe einer etwaigen Abweichung, jeweils auf der Basis der tatsächlichen Wohnfläche zu erfolgen. Bereits aufgrund des bestehenden BGH-Urteils sollten sich alle Vermieter zur Vermeidung von Rechtsstreitigkeiten vergewissern, dass im Falle eines Mieterhöhungsverlangens die im Mietvertrag angegebene Mietfläche korrekt ermittelt wurde. Dies gilt umso mehr, als der Gesetzesentwurf insoweit keine Übergangsvorschrift vorsieht. Zu beachten wäre, dass dabei eine entsprechende Absicherung für neue Verträge erfolgt, sowie die entsprechend ermittelte tatsächliche Mietfläche auch für die Abrechnung der Betriebskosten maßgeblich ist und insoweit ein nicht unerhebliches Streitpotential birgt.

Tax-App

Mandanten und Mitarbeiter können jetzt jederzeit unterwegs über die neuesten Nachrichten und Entwicklungen im Steuerrecht informiert werden. Via Smartphone oder Tablet liefert die PwC Tax-App Grundlagen für fundierte und nachhaltige Entscheidungen, und bietet komplettes Steuerwissen mit nur einem Klick.

Weitere Informationen sowie den Downloadlink der App erhalten Sie hier.

Satzungsgestaltung und Steuerrecht

Eine Satzungsgestaltung bietet erhebliche steuerliche Gestaltungsspielräume, die im Zweifel genutzt werden sollten. Umgekehrt stellen sich bei jeder Unternehmung und Satzungsgestaltung steuerliche Risiken dar, die durch die richtigen Klauseln minimiert werden können. Sollen also kommunalwirtschaftliche Tätigkeiten in einer bestimmten Organisationsform ausgeübt werden, sehen einige Gesetze zwingend die Notwendigkeit einer Satzung für diese vor.

Apps in der öffentlichen Verwaltung

Apps – ein Baustein der Digitalisierung

Mittlerweile erledigen wir alle unsere Alltagsgeschäfte immer mehr online und ortsunabhängig. Unser Anspruch an die Service Qualität steigt demnach auch an die öffentliche Verwaltung weiter an.

Mobile Geräte haben derweil unsere Gesellschaft erreicht. Apps haben eine enorme Verbreitung und Akzeptanz bei den Bürgern erfahren. Für 54 % der deutschen Bevölkerung sind Angebote wie Car-Sharing, mobiles Banking sowie standortgenaue Lotsendienste im Alltag selbstverständlich. Nun ist auch die Verwaltung gefragt, diese Entwicklung aktiv mitzugestalten.

Der Wechselbereitschaft von Energiekunden auf der Spur – Wie mit datenbasierten Entscheidungen die Kundenbindung gesteigert werden kann

Im dynamischen Marktumfeld bestehen

Die zunehmende Verbreitung digitaler Technologien im Energieversorgungsmarkt und der damit einhergehende Zuwachs an Angeboten von ehemals branchenfremden Unternehmen führen zu veränderten Kundenbedürfnissen: Kunden erwarten zunehmend die Nutzung digitaler Kontaktkanäle in der Interaktion mit ihrem Energieversorgungsunternehmen sowie maßgeschneiderte Tarife und Services in der Kundenbetreuung. Zudem ermöglicht das Internet die permanente Vergleichbarkeit verschiedener Angebote und erhöht dadurch die Verhandlungsmacht der Kunden. Dabei wird die zur Verfügung stehende Auswahl an Angeboten stetig größer: Start-ups und ehemals branchenfremde Unternehmen drängen in den Markt und bedrohen die Wettbewerbsfähigkeit konventioneller Energieversorgungsunternehmen. Dieses dynamische Marktumfeld stellt Energieversorger vor die Herausforderung die sich ändernden Bedürfnisse ihrer Kunden zu bedienen und wertvolle Kundenbeziehungen aktiv zu gestalten, um konkurrenzfähig zu bleiben. Hierzu ist es erforderlich, profitable sowie wechselgefährdete Kunden rechtzeitig zu identifizieren, ihr Verhalten zu verstehen und ihre individuellen Bedürfnisse zu kennen. Dabei muss die im Zuge der Digitalisierung stetig wachsende Menge verfügbarer Daten als Chance verstanden werden.

Energiewende in der Stadt – Gestaltungsmöglichkeiten für Kommunen und Stadtwerke

Die Bundesregierung setzt sich neben der Bestätigung des Pariser Abkommens für weitere CO²-Emissions-Reduktionen ein. Im Vergleich zur deutschen Stromerzeugung hat die Wärmeerzeugung in den letzten beiden Jahrzehnten jedoch noch keine strukturellen Änderungen erfahren. Da circa 50% des Endenergiebedarfs auf den Wärmebereich fallen, ist dieser Sektor für die Umsetzung der Energiewende von hoher Bedeutung. Circa 45 % der energiebedingten CO²- Emissionen, deren Höhe gemeinhin als wichtigster Indikator für Umweltverträglichkeit gilt, entstehen durch die Wärmeerzeugung und -nutzung.

Cities of Opportunity 7

Die Bundeshauptstadt Berlin erreicht beim Ranking das obere Mittelfeld

Das PwC-Benchmarking “Cities of Opportunity 7” hat 30 Wirtschafts-, Finanz- und Kulturzentren analysiert. Die besten Bedingungen in wirtschaftlicher wie sozialer Hinsicht bieten London, Singapur und Toronto. Berlin belegt dabei Platz 12 und punktet mit dem öffentlichen Nahverkehr, dem Konzept zur Müllvermeidung und den Gesundheitsangeboten.

Zum siebten Mal in Folge geht PwC den Stärken und Schwächen und deren Folgen von 30 weltweit führenden Metropolen auf den Grund. Untersucht werden Aspekte wie Ökonomischer Erfolg, technologische Möglichkeiten, Wirtschaftsfreundlichkeit und Kostenaspekte sowie die Gesundheitsversorgung und die Lebensqualität der Einwohner.