Entwicklung der Anlagenintensität der EVUs

In unserer Beitragsreihe zur Studie „Energieversorger und kommunaler Konzern in Finanzcheck – Belastung oder Rückgrat“ haben wir Ihnen bereits Aussagen zum Investitionsverhalten der Energieversorgungsunternehmen (EVU) und deren Auswirkungen auf die Kapitalstruktur vorgestellt. Um diese Aussagen zu vervollständigen bedarf es einen Ausblick auf die Entwicklung der Anlagenintensität in der Stichprobe. Die Anlagenquote entspricht dem Anteil des bilanzierten Anlagevermögens am Gesamtkapital. Die Anlagenquote spielt jedoch keine bedeutende Rolle im Kreditprozess.

 

 

Zu den anlagenintensiven Branchen zählt die Versorgungswirtschaft. Wie erwartet war der Anteil des Anlagevermögens an den Bilanzsummen mit 77,8 % in 2015 deshalb relativ hoch. Der erforderlich hohe Umfang von Infrastrukturinvestitionen spiegelt sich hier auf der Aktivseite wider. Das steigende Anlagevermögen resultiert unmittelbar aus den Abschreibungen überschreitenden Investitionen und spiegelt sich auch in den negativen freien Cashflows wider. Das gesunkene Nettoumlaufvermögen bewirkt zudem bilanziell einen relativen Anstieg des Anlagevermögens. Die Durchschnittliche Investitionsquote, gemessen am Umsatz der Stichprobe lag 2015 bei 8,0 %.

Mit der EVU-Kennzahlenanalyse haben wir gezeigt, dass die von vielen erwartete deutliche Verschlechterung der Finanzierungsverhältnisse bisher nicht eingetreten ist. Jedoch ist aufgrund der steigenden Verschuldung Vorsicht geboten
Für weitere Informationen können Sie gerne einen Blick in unsere Studie werfen: www.pwc.de/evustudie2017

 

Ansprechpartner:
Bernd Papenstein
Partner
Tel.: +49 211 987-2639
bernd.papenstein@de.pwc.com

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