Förderprogramm des Bundes für den Aufbau von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge

Das Bundesprogramm für den Aufbau der Ladeinfrastruktur soll die öffentlich zugängliche Schnell- und Normalladeinfrastruktur sowie deren Netzanschluss fördern. Bis 2020 werden insgesamt 300 Mio. Euro an Fördermittel vom Bund zur Verfügung gestellt. Private Investoren sowie Städte und Gemeinden können einen Förderantrag stellen. Es ist ein dynamisches Programm, das sich an technologische Entwicklungen und Umweltstandards anpasst.

Warum wird gefördert?

Das Förderprogramm soll den Markthochlauf unterstützen, um die gesetzte Zielmarke von einer Million E-Fahrzeugen zu erreichen. Zudem soll die EU-Richtlinie AFID erfolgreich umgesetzt werden. Außerdem soll mit Hilfe der Fördermittel eine Ausbildung eines Wettbewerbs von Anbietern erfolgen.

Welche Voraussetzungen gibt es?

Die Antragsteller müssen technische Mindestanforderungen erfüllen, die sich nach der Ladesäulenverordnung in der jeweils gültigen Fassung richten. Eine Remotefähigkeit und ein offener Standard der Ladensäuleninfrastruktur müssen gewährleistet sein. Mit Hilfe von Roaming ist sicherzustellen, dass die Vertragskunden von anderen Anbietern Ladevorgänge durchführen können. Außerdem ist eine Vorbereitung für die spätere Unterstützung der Umsetzung von ISO/IEC 15118 zu empfehlen. Die Mindestbetriebsdauer der Ladeinfrastruktur beträgt sechs Jahre. Hierzu müssen sich die Betreiber verpflichten. Der Strom für den Ladevorgang muss aus erneuerbaren Energien stammen. Zudem ist ein öffentlicher Zugang zu den Ladesäulen, im gewünschten Fall (ohne Kürzung des Förderbetrages) 24 Stunden pro Tag und 7 Tage die Woche, zu gewähren.

Wie hoch ist die Förderung?

Das Gesamtvolumen des Förderprogramms beträgt 300 Mio. Euro. Die Vergabe erfolgt anhand von Ausschreibungen im Wettbewerbsverfahren. Normalladepunkte die über eine Leistung bis maximal 22 KW verfügen werden bis zu 60 Prozent und höchstens 3000 € pro Ladepunkt gefördert. Schnellladepunkte werden ebenfalls bis maximal 60 Prozent gefördert. Bei der Summe der Förderung wird allerdings differenziert: Ladepunkte mit einer Leistung die kleiner als 100 KW ist, erhalten bis zu 12.000 €. Und Ladepunkte, deren Leistung größer als 100 KW ist, werden mit höchsten 30.000 € gefördert. Ferner kann auch der Ausbau des für die Ladeinfrastruktur notwendigen Anschlusses an das Nieder- und Mittelspannungsnetz gefördert werden.

Was ist sonst noch zu beachten?

Die Auswahl geeigneter Projekte sowie eine erfolgreiche Antragstellung im Wettbewerbsverfahren sind mit verschiedenen komplexen Fragestellungen verbunden.

Gern stehen Ihnen unsere Experten bei der Beurteilung und Vorbereitung geeigneter Projekte sowie bei allen Prozessschritten der Einwerbung und dem Management von Fördermitteln zur Verfügung.

Ansprechpartner:

Dr. Laurenz Keller-Herder
Senior Manager
Tel.: +49 30 2636-5537
E-Mail: laurenz.keller-herder@pwc.com

Raik Uhlmann
Director
Tel.: +49 30 2636-5349
E-Mail: raik.uhlmann@de.pwc.com

Christoph Ellsel
Manager
Tel.: +49 30 2636-1405
E-Mail: christoph.ellsel@de.pwc.com

 

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