Kategorie: Bund & Länder

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EU-Datenschutzgrundverordnung

Die EU-Datenschutzgrundverordnung ist am 25. Mai 2016 in Kraft getreten. Seit dem gilt eine Übergangsfrist von zwei Jahren. Ab dem 25. Mai 2018 tritt dann das direkt anwendbare Recht in Kraft. Die EU-Datenschutzgrundverordnung gilt direkt in allen Mitgliedsstaaten und bedarf keines nationalen Umsetzungsgesetztes. Durch sogenannte Öffnungsklauseln können Regelungen der Verordnung konkretisiert und ergänzt werden.

Energetische Quartierssanierung – Komplettlösungen aus einer Hand

Die Emissionen von Treibhausgasen sollen um mindestens 40 Prozent bis zum Jahr 2020 bzw. um bis zu 95 % im Jahr 2050 im Vergleich zu 1990 reduziert werden. Jeder Verursacher muss seinen Teil zur Reduktion der Emissionen beitragen. Insbesondere in den Kommunen wird das Ausmaß des Klimawandels entschieden. Denn sie sind für 60-80 Prozent der globalen CO2-Emissionen verantwortlich. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat ein Förderprogramm aufgelegt, um die CO2-Emissionen in den Stadt- und Ortsquartieren zu reduzieren.

Verpflichtungen für die Zwischen- und Endlagerung radioaktiver Abfälle werden auf den Bund übertragen

Die Kosten der Entsorgung soll künftig der „Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung“ decken. Zusätzlich soll verhindert werden, dass die Betreiber von Kernkraftwerken finanziell überlastet werden. Bis zum 1. Juli 2017 müssen sie den Grundbetrag für die Entsorgung an den Fonds abführen.

Die Endlagerung hochradioaktiver wärmeentwickelnder Abfälle wurde von der Bundesregierung im April 2013 neu geregelt. Mit dem Schacht Konrad wurde bereits eine Lösung für schwach- und mittelradioaktiver Abfälle gefunden. Durch den Erlass des „Standortauswahlgesetztes für Endlager hochradioaktiver Abfälle“ (StandAG) hat eine bundesweite Suche nach einem geeigneten Standort wieder begonnen. Das Ziel ist hierbei, neben dem Salzstock Gorleben noch weitere Alternativen zu identifizieren.

Das Interimsmodell: Energieversorger müssen ihre Stammdatenkonstrukte anpassen

Wesentliche Adaption bestehender Systeme und Prozesse wird kurzfristig erforderlich

Mit den Beschlüssen BK6-16-200 und BK7-16-142 der Bundesnetzagentur (BNetzA) wurde am 20.12.2016 die Anpassung der Vorgaben zur elektronischen Marktkommunikation festgelegt und damit der Weg für die kurz- bis mittelfristige praktische Umsetzung der Erfordernisse des Messstellenbetriebsgesetzes (MsbG) geebnet. [1] Obwohl die BNetzA die mit dem Erlass des sogenannten Interimsmodells notwendigen Anpassungen als minimal-invasiv bezeichnet, müssen sowohl Netzbetreiber als auch Lieferanten wesentliche Veränderungen an bestehenden IT-Systemen und Prozessen vornehmen.

„Wanna Cry“ – Weltweite Cyber-Attacke

„Wanna Cry“ – eine Cyber-Attacke, die es in dieser Form noch nie gab. Die Angreifer verfolgen mit ihrer weltweiten Cyber-Attacke das Ziel, den Unternehmen den Zugriff auf ihre computergestützten Daten zu verwehren.

Mit einer sogenannten Ransomware werden Daten so verschlüsselt, dass ein Zugriff nicht mehr möglich ist. Um auf die Daten wieder zugreifen zu können, sollen die betroffenen Unternehmen ein Lösegeld zahlen, sonst droht der komplette Verlust der betroffenen Daten. Den Unternehmen wurde nur eine kurze Frist bis zur Lösegeldzahlung oder Löschung gesetzt, sodass nicht genügend Zeit für alternative Maßnahmen bleibt.

Förderprogramm des Bundes für den Aufbau von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge

Das Bundesprogramm für den Aufbau der Ladeinfrastruktur soll die öffentlich zugängliche Schnell- und Normalladeinfrastruktur sowie deren Netzanschluss fördern. Bis 2020 werden insgesamt 300 Mio. Euro an Fördermittel vom Bund zur Verfügung gestellt. Private Investoren sowie Städte und Gemeinden können einen Förderantrag stellen. Es ist ein dynamisches Programm, das sich an technologische Entwicklungen und Umweltstandards anpasst.

„Smart“-Deals: EVUs investieren in digitale Technologien und Geschäftsfelder

Cloud Computing, Predictive Maintenance, Künstliche Intelligenz, transaktionsfähige Mobilgeräte sowie Big Data haben Einfluss auf alle Wertschöpfungsstufen von EVUs. Diese sollten genutzt werden, um ein auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnittenes Geschäftsmodell zu entwickeln. Dabei müssen vier Hebel berücksichtig werden:

  • Eine digitale Kundeninteraktion kann durch verstärkte Nutzung von Social Media, Online-Kundenservice via Web und mobil sowie über Online-Kundenakquisition aufgebaut werden
  • Digitale Prozesse, besonders automatisiertes Auftragswesen und Abrechnungsprozesse, risikobasierte Wartung und Instandhaltung sowie intelligentes Workforce-Management können die Prozesse vereinfachen

Zu Gast beim Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur – Forum 2017

Unser Energieexperte Dr. Volker Breisig ist heute beim Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur – Forum (ThEGA-Forum) in Weimar zu Gast. Es ist die Leitveranstaltung für die Energiewende in Thüringen und Mitteldeutschland. Das Informationsforum findet dieses Jahr zum sechsten Mal statt und ermöglicht einen branchenübergreifenden Dialog aller relevanten Akteure der Energiewende.

Energetische Quartierssanierung

Die Bundesrepublik Deutschland strebt eine Reduktion der Emissionen von Treibhausgasen um mindestens 40 Prozent bis zum Jahr 2020 bzw. um bis zu 95 zum Jahr 2050 im Vergleich zu 1990 an. Jeder Verursacher muss seinen Teil zur Reduktion der Emissionen beitragen. Insbesondere Kommunen haben hierbei eine wichtige Rolle. Denn ein wesentlicher Teil der Energie wird hier verbraucht und der Großteil an Treibhausgasemissionen freigesetzt. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat ein Förderprogramm entwickelt, um die CO2-Emissionen in den Stadt- und Ortsquartieren zu reduzieren.

Auftaktveranstaltung zum „InnovationCity roll out“ – Netzwerk für Energieversorger und Wohnungsunternehmen

Am 02. Mai 2017 fand die Auftaktveranstaltung zum „InnovationCity roll out“ Netzwerk für Energieversorger und Wohnungsunternehmen im Wissenschaftspark in Gelsenkirchen statt.

Im vergangenen Jahr hat die Innovation City Management GmbH den Startschuss für eines der größten Projekte des Strukturwandels im Ruhrgebiet gegeben. Die Erkenntnisse aus dem 2010 gestarteten Projekt „InnovationCity Ruhr | Modellstadt Bottrop“ sollen in 20 Quartiere der Metropole Ruhr getragen werden. Bei der Entwicklung klimagerechter Quartierskonzepte werden die Senkung der CO2-Emissionen, die nachhaltige Entwicklung des Wirtschaftsstandorts und die Steigerung der Lebensqualität verfolgt. Hierbei müssen die wesentlichen Akteure bei der Konzepterstellung integriert werden. Deshalb hat die Innovation City Management GmbH den Aufbau eines Netzwerks von Wohnungsunternehmen, Energieversorgern und Netzbetreiben initiiert, um energiewirtschaftliche und energierechtliche Rahmenbedingungen zu betrachten und Fördermöglichkeiten mit Quartiersbezug aufzuzeigen.