Öffentlicher Sektor – Zukunft gestalten

Apps in der öffentlichen Verwaltung

Apps – ein Baustein der Digitalisierung

Mittlerweile erledigen wir alle unsere Alltagsgeschäfte immer mehr online und ortsunabhängig. Unser Anspruch an die Service Qualität steigt demnach auch an die öffentliche Verwaltung weiter an.

Mobile Geräte haben derweil unsere Gesellschaft erreicht. Apps haben eine enorme Verbreitung und Akzeptanz bei den Bürgern erfahren. Für 54 % der deutschen Bevölkerung sind Angebote wie Car-Sharing, mobiles Banking sowie standortgenaue Lotsendienste im Alltag selbstverständlich. Nun ist auch die Verwaltung gefragt, diese Entwicklung aktiv mitzugestalten.

Der Wechselbereitschaft von Energiekunden auf der Spur – Wie mit datenbasierten Entscheidungen die Kundenbindung gesteigert werden kann

Im dynamischen Marktumfeld bestehen

Die zunehmende Verbreitung digitaler Technologien im Energieversorgungsmarkt und der damit einhergehende Zuwachs an Angeboten von ehemals branchenfremden Unternehmen führen zu veränderten Kundenbedürfnissen: Kunden erwarten zunehmend die Nutzung digitaler Kontaktkanäle in der Interaktion mit ihrem Energieversorgungsunternehmen sowie maßgeschneiderte Tarife und Services in der Kundenbetreuung. Zudem ermöglicht das Internet die permanente Vergleichbarkeit verschiedener Angebote und erhöht dadurch die Verhandlungsmacht der Kunden. Dabei wird die zur Verfügung stehende Auswahl an Angeboten stetig größer: Start-ups und ehemals branchenfremde Unternehmen drängen in den Markt und bedrohen die Wettbewerbsfähigkeit konventioneller Energieversorgungsunternehmen. Dieses dynamische Marktumfeld stellt Energieversorger vor die Herausforderung die sich ändernden Bedürfnisse ihrer Kunden zu bedienen und wertvolle Kundenbeziehungen aktiv zu gestalten, um konkurrenzfähig zu bleiben. Hierzu ist es erforderlich, profitable sowie wechselgefährdete Kunden rechtzeitig zu identifizieren, ihr Verhalten zu verstehen und ihre individuellen Bedürfnisse zu kennen. Dabei muss die im Zuge der Digitalisierung stetig wachsende Menge verfügbarer Daten als Chance verstanden werden.

Energiewende in der Stadt – Gestaltungsmöglichkeiten für Kommunen und Stadtwerke

Die Bundesregierung setzt sich neben der Bestätigung des Pariser Abkommens für weitere CO²-Emissions-Reduktionen ein. Im Vergleich zur deutschen Stromerzeugung hat die Wärmeerzeugung in den letzten beiden Jahrzehnten jedoch noch keine strukturellen Änderungen erfahren. Da circa 50% des Endenergiebedarfs auf den Wärmebereich fallen, ist dieser Sektor für die Umsetzung der Energiewende von hoher Bedeutung. Circa 45 % der energiebedingten CO²- Emissionen, deren Höhe gemeinhin als wichtigster Indikator für Umweltverträglichkeit gilt, entstehen durch die Wärmeerzeugung und -nutzung.

Cities of Opportunity 7

Die Bundeshauptstadt Berlin erreicht beim Ranking das obere Mittelfeld

Das PwC-Benchmarking “Cities of Opportunity 7” hat 30 Wirtschafts-, Finanz- und Kulturzentren analysiert. Die besten Bedingungen in wirtschaftlicher wie sozialer Hinsicht bieten London, Singapur und Toronto. Berlin belegt dabei Platz 12 und punktet mit dem öffentlichen Nahverkehr, dem Konzept zur Müllvermeidung und den Gesundheitsangeboten.

Zum siebten Mal in Folge geht PwC den Stärken und Schwächen und deren Folgen von 30 weltweit führenden Metropolen auf den Grund. Untersucht werden Aspekte wie Ökonomischer Erfolg, technologische Möglichkeiten, Wirtschaftsfreundlichkeit und Kostenaspekte sowie die Gesundheitsversorgung und die Lebensqualität der Einwohner.

Elektronische Gesundheitskarte geht Online

Eines der größten Digitalisierungsprojekte in Europa

Die elektronische Gesundheitskarte (eGK) macht mit Beginn der Pilotphase für das Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) derzeit einen entscheidenden Schritt nach vorne. Unter Leitung von Strategy&, Strategieberatung von PwC und des PwC Public Sector Consulting Teams nahm das Konsortium zusammen mit der CompuGroup Medical Deutschland AG und ca. 25 Unterauftragnehmer am 14. November 2016 die dafür nötige Telematikinfrastruktur offiziell in Betrieb.

Rechtliche und institutionelle Voraussetzungen zur Einführung neuer Formen zur privaten Finanzierung öffentlicher Infrastrukturvorhaben unter Einbindung einer staatlichen Infrastrukturgesellschaft

Gutachterliche Stellungnahme für das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Investitionen in die öffentliche Infrastruktur sind auf der kommunalen Ebene relativ gering und führen somit zu einem enormen Investitionsrückstand. Insbesondere die Möglichkeit, die Projektsteuerung sowie die Projektrisiken auf die Privaten Ausleger im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft (ÖPP) auszulagern wird eher weniger genutzt.

Aufgrund des steigenden Investitionsrückstaus hat die Expertenkommission des BMWi vorgeschlagen, neue Fondsmodelle zur Mobilisierung zusätzlicher privater Infrastrukturfinanzierung zu prüfen. Das erstellte Gutachten der PricewaterhouseCoopers Legal AG prüft, wie ein neues Fondsmodell neben den herkömmlichen Finanzierungsmethoden etabliert werden kann.

Veröffentlichung des Berichts zur wirtschaftlichen Bewertung des Aktionsprogramms Klimaschutz 2020

PwC hat im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) die wirtschaftliche Bewertung des „Aktionsprogramm Klimaschutz 2020“ (APK) vorgenommen. Neben der Abschätzung der Treibhausgasminderungswirkung der Maßnahmen umfasst der Bericht die Bestimmung der Kosten- und Nutzenwirkungen des APK. Die Ergebnisse werden heute auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Staatssekretär Jochen Flasbarth in Berlin vorgestellt.

Das Aktionsprogramm Klimaschutz umfasst eine Sammlung von 107 Einzelmaßnahmen und wurde vom BMUB unter Beteiligung von Bundesressorts, Bundesländern, Verbänden und gesellschaftlichen Akteuren erarbeitet und im Dezember 2014 vom Bundeskabinett verabschiedet. Es umfasst eine Vielzahl von Klimaschutzmaßnahmen in verschiedenen Handlungsfeldern. Ziel ist es, die Erreichung der Klimaschutzziele 2020 sicherzustellen. Konkret hat sich Deutschland zu einer Reduktion der Treibhausgasemissionen um mindestens 40% bis 2020 gegenüber dem Basisjahr 1990 verpflichtet.

350€ Mio. Förderung für Ausbau von Gigabit Netzen in Gewerbegebieten

Antragsfrist für 50.000 € Beratungsförderung Breitband läuft nur noch bis zum 31. Dezember 2016

Es wird erwartet, dass das BMVI voraussichtlich schon Anfang Dezember den mit 350 €Mio. dotierten „Sonderaufruf Mittelstand“ für den Ausbau von Gigabit Netzen in Gewerbegebieten lanciert. Kommunen mit Gewerbegebieten, in denen keine NGA Versorgung (<30 Mbit/s im Download) besteht, sollten sich darauf vorbereiten. Denn die Fördermittel werden voraussichtlich nach dem Windhund-Prinzip vergeben. Sprich, wer zuerst kommt malt zuerst. Für Beratungs- und Planungsaufwände im Zusammenhang mit dem Breitbandausbau stellt der Bund bis zu 50.000€ Förderung bereit.

Steuer- und Rechtspraxis Kommunaler Unternehmen

Energie- und Stromsteuer aktuell

Nicht nur für die kommunalen Versorgungsunternehmen gehört die Strom- und Energiesteuer zum Tagesgeschäft, auch Unternehmen der Entsorgungswirtschaft sind davon betroffen. In der Ausgabe „Steuer- und Rechtspraxis Kommunaler Unternehmen – Energie- und Stromsteuer aktuell“ wird die Stromsteuerbefreiung für Kleinanlagen thematisiert.

Anreizregulierung: Auswirkungen der Novelle und Hinweis zur Kostendarlegung Gas und Strom

Mit der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt ist die novellierte Anreizregulierungsverordnung am 17.09.2016 in Kraft getreten. Damit sind deutliche Änderungen im Regulierungsregime verbunden. Insbesondere der neue Kapitalkostenabgleich stellt eine substanzielle Veränderung dar. Durch die neuen Aspekte der Anreizregulierung sollte die unternehmerische Positionierung überprüft werden; das gilt für die operativen Themen genauso wie für die strategische Ausrichtung der Netze.