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Die erweiterte gewerbesteuerliche Kürzung bei Grundstücksunternehmen wird auch dann gewährt, wenn die grundstücksverwaltende Tätigkeit einer gewerblich geprägten Personengesellschaft im Laufe des Erhebungszeitraums beendet wird. Gegenstand der Klägerin (eine GmbH & Co. KG) war die Vermietung eines mit einem Bürogebäude bebauten Grundstücks. Zum 31. Dezember 2006 wies sie in ihrer Bilanz neben dem Grundstück Forderungen aus drei Girokonten bei zwei Banken aus. Im Februar 2007 beschlossen die Gesellschafter der Klägerin deren Auflösung. Das Grundstück wurde ebenfalls im Februar 2007 mit Nutzen- und Lastenwechsel und mit Wirkung vom 1. Mai 2007 an einen fremden Dritten veräußert. Der Kaufpreis wurde nach Abzug der Darlehensverbindlichkeiten [...]
Fri, Jul 21, 2017
Source: Steuern und Recht
Beim Erwerb eines Grundstücks zur Errichtung einer Windkraftanlage gehört eine Entschädigungszahlung, die der Käufer an den Verkäufer für An- und Durchschneidungen und gegebenenfalls notwendige Baulasten und Dienstbarkeiten auf anderen Grundstücken des Verkäufers zahlt, nicht zur Bemessungsgrundlage der Grunderwerbsteuer. Die Klägerin kaufte vom Land ein Grundstück zur Errichtung einer Windkraftanlage. Sie hatte neben dem vereinbarten Kaufpreis von 11.550 Euro einen „Entschädigungswert für das Recht zur Errichtung von einer Windkraftanlage einschließlich des Entschädigungswerts für An- und Durchschneidung und ggf. notwendiger Baulasten und Dienstbarkeiten“ von insgesamt 454.500 Euro zu zahlen. Der Entschädigungswert entfiel zu 93.800 Euro auf das verkaufte Grundstück und zu 360.700 Euro [...]
Thu, Jul 20, 2017
Source: Steuern und Recht
Eine vermögensverwaltend tätige Kapitalgesellschaft unterliegt vor ihrer Eintragung in das Handelsregister als sogenannte Vorgesellschaft der Gewerbesteuer, wenn sie in dem Zeitraum zwischen Gründung und Handelsregistereintragung (vermögensverwaltende) Tätigkeiten entfaltet, die über den Kreis bloßer Vorbereitungshandlungen hinausgehen. An der Klägerin (einer GmbH) waren zwei Gesellschafter zu jeweils 50 % beteiligt. Bei Gründung der Klägerin (im Dezember 2010) brachten beide Gesellschafter ihre Geschäftsanteile an einer weiteren GmbH ein, an der sie ebenfalls zu jeweils 50 % beteiligt waren. Die Klägerin übte vor ihrer Eintragung in das Handelsregister (Januar 2011) ausschließlich eine vermögensverwaltende Tätigkeit aus. Allerdings weist der Fall die Besonderheit auf, dass diese vermögensverwaltende [...]
Thu, Jul 20, 2017
Source: Steuern und Recht
Bei Ermittlung des Veräußerungsgewinns einer Aktie, die durch die Ausübung eines Bezugsrechts erworben wurde, das von einer vor dem 01.01.2009 erworbenen und bereits Aktie abgespalten wurde, sind die Anschaffungskosten des Bezugsrechts nicht mit 0 Euro, sondern in tatsächlicher Höhe anzusetzen. Damit wendet sich der Bundesfinanzhof gegen die Auffassung der dem Verfahren beigetretenen Finanzverwaltung. Der Kläger verfügte über diverse Kapitalanlagen, darunter u. a. Aktien der A-Bank-AG, die sich bereits vor dem 1. 1. 2009 in ihrem Wertpapierdepot befanden. Im Rahmen einer Kapitalerhöhung erwarb der Kläger junge Aktien der A-Bank-AG über Bezugsrechte aus Aktien, welche er bereits vor dem 1. 1. 2009 angeschafft [...]
Thu, Jul 20, 2017
Source: Steuern und Recht
Die BaFin hat am 14. Juli 2017 eine Auslegungsentscheidung zur Verwendung von derivativen Finanzinstrumenten veröffentlicht. Sie richtet sich an die Versicherungsunternehmen, die unter das Solvency II-Aufsichtsregime fallen und für die das Derivate-Rundschreiben seit Inkrafttreten von Solvency II nicht mehr gilt. Die neue Auslegungsentscheidung konkretisiert, wie der Grundsatz der unternehmerischen Vorsicht (Prudent Person Principle, PPP) nach § 124 VAG bei der Verwendung von derivativen Finanzinstrumenten zu berücksichtigen ist und ergänzt somit die Auslegungsentscheidung zum Grundsatz der unternehmerischen Vorsicht vom 1. Januar 2016 (vgl. Blog-Beitrag vom 25. Januar 2016). Diese enthielt u.a. allgemeine Vorschriften zum Einsatz von Derivaten, abgeleitet aus Leitlinie 34 der [...]
Thu, Jul 20, 2017
Source: Solvency 2
Der personenbezogene Höchstbetrag von 1 250 Euro kann auch bei zwei Arbeitszimmern in zwei verschiedenen Hausständen in einem Veranlagungszeitraum nur einmal geltend gemacht werden. Dies gilt auch bei einer betrieblichen Notwendigkeit für zwei Arbeitszimmer, von dem eines in einem aus beruflichen Gründen unterhaltenen Hausstand liegt. Ausgangslage Der Kläger hat zwei Wohnsitze (in E und O) und erzielte in 2009 u.a. im Zusammenhang mit der Durchführung von Seminaren und Fortbildungsveranstaltungen Einkünfte aus selbständiger Arbeit. In seiner Gewinnermittlung erfasste er Aufwendungen für ein Arbeitszimmer in E in Höhe von 1.780 Euro und für ein Arbeitszimmer in O in Höhe von 790 Euro als Betriebsausgaben. [...]
Wed, Jul 19, 2017
Source: Steuern und Recht
Im vorherigen Beitrag „Neugründungen im Finanzdienstleistungsmarkt erfordern die digitale Transformation bei nahezu allen Banken, z.B. Förderbanken – Teil I“ haben Sie erfahren, welchen enormen Wandel der Finanzdienstleistungsmarkt derzeit durchläuft. Diese disruptiven Entwicklungen können Banken nutzen, um den Kundenwünschen entsprechende Finanzprodukte anzubieten. Dies gilt nicht zuletzt für Förderbanken. Kooperationen mit FinTechs bieten die Möglichkeit, neue Geschäftspotentiale zu erschließen, das Produktportfolio zu erweitern sowie Prozesse effizienter zu gestalten. Mit FinTechs treten somit neue Finanzierungspartner neben die Hausbanken. Mittels Schnittstellen (sog. APIs) sind eine nahtlose Verbindung von externen Datenbanken von z.B. FinTechs und förderbank-internen Systemen sowie ein Zugriff auf digitale Daten (bspw. [...]
Wed, Jul 19, 2017
Source: Bankgründung FS
Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) veröffentlicht Prüfungshinweis zu Prüfungen nach § 2 Abs. 6 Satz 3 i.V.m. Abs. 4 KAV des Grenzpreisvergleichs Strom auf Ebene des Letztverbrauchers (Sondervertragskunde) Nachdem die Irritationen über die Wirksamkeit von Grenzpreistestaten aufgrund einer Vielzahl von Urteilen in den letzten Jahren zugenommen hatten (wir berichteten), ist jetzt zumindest für einen ersten Teilbereich Abhilfe und damit Sicherheit sowohl für die betroffenen Netznutzer als auch Netzbetreiber in Sicht. Im Juni-Heft der Mitgliederzeitschrift des Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW), IDW Life, wurde der IDW Prüfungshinweis: Besonderheiten der Prüfung nach § 2 Abs. 6 Satz 3 i.V.m. Abs. [...]
Wed, Jul 19, 2017
Source: Auf ein Watt
Auch ohne Personenidentität in den Geschäftsführungsorganen kann eine organisatorische Eingliederung aufgrund eines Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags vorliegen. Unterstellt eine juristische Person entsprechend § 291 AktG die Leitung ihrer Gesellschaft einem anderen Unternehmen, so führen die auf diesem Beherrschungsvertrag beruhenden umfassenden Weisungsrechte anders als die sich aus der Stellung als Mehrheitsgesellschafter gemäß § 46 Nr. 6 GmbHG ergebenden Weisungsrechte zur organisatorischen Eingliederung. Dies war das Fazit der Prüfungen des Bundesfinanzhofes (BFH) in einem Fall zur umsatzsteuerlichen Organschaft. Die finanzielle und die wirtschaftliche Eingliederung standen nicht im Streit. Von einer organisatorischen Eingliederung ist rechtssicher dann auszugehen, wenn bei zwei GmbHs eine Personenidentität in den Geschäftsführungsorganen [...]
Wed, Jul 19, 2017
Source: Steuern und Recht
Am 7. Juli 2017 ist die Umsetzung der Versicherungsvermittler-Richtlinie (IDD) in deutsches Recht durch den Gesetzesbeschluss des Bundesrates zum „Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2016/97 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Januar 2016 über Versicherungsvertrieb und zur Änderung weiterer Gesetze“ erfolgt. Die Unterzeichnung des Gesetzes durch den Bundespräsidenten sowie die Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt stehen noch aus. Das Gesetz zur Umsetzung der Versicherungsvermittler-Richtlinie soll zum 23. Februar 2018 in Kraft treten. Den zugrundeliegenden Gesetzesentwurf zur Umsetzung der Versicherungsvertriebs-Richtlinie (IDD) hatte das Bundeskabinett bereits am 18. Januar 2017 beschlossen (vgl. Blog-Beitrag vom 23. Januar 2017). Einige Unklarheiten aus dem Gesetzesentwurf [...]
Wed, Jul 19, 2017
Source: Solvency 2