Real Estate Blog

Studie “Review of Investor Reporting Trend 2014″ veröffentlicht

Die Studie “Review of Investor Reporting Trend 2014″ wurde nunmehr zum zweiten Mal gemeinsam von ANREV und PwC erstellt. Für diese Studie wurden die jährliche und regelmäßige Berichterstattung von 38 nicht gelisteten Real Estate Fonds, die in der Region Asia-Pacific investieren. Die Studie basiert dabei auch auf einem Vergleich mit den kürzlich überarbeiteten und veröffentlichten INREV Leitlinie an das Reporting.

Die Studie finden Sie hier.

Alternative Investmentfonds als zulässige Anlagegegenstände nach VAG/Solvency II

Der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Modernisierung der Finanzaufsicht über Versicherungen als Umsetzungsgesetz der Solvency II Verordnung (2009/138/EG) war Gegenstand der letzten Sitzung des Bundesrates am 7.11.2014. Der Gesetzentwurf enthält im Wesentlichen eine Neufassung des Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG) mit wichtigen Veränderungen in der Organisationsstruktur von Versicherungsunternehmen. Im Wesentlichen unverändert sind allerdings die Anlagegrundsätze für das Sicherungsvermögen geblieben, die auf dem bisherigen § 54 VAG beruhen. Neben Grundstücken, grundstücksgleichen Rechten, Aktien, Beteiligungen und einigen anderen Anlagegegenständen sollen Versicherungen ihr Sicherungsvermögen auch weiterhin nur in Wertpapierfonds (OGAW) und anderen Fonds investieren können, soweit diese nach dem Grundsatz der Risikomischung investieren und einer Aufsicht unterliegen. Bestimmte Formen von geschlossenen Immobilienfonds und Private-Equity Fonds würden nach dieser Entwurfsfassung weiterhin nicht zum zulässigen Sicherungsvermögen zählen, obwohl diese Anlageklasse durch das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) nunmehr einer umfassenden Regulierung unterliegt. Der Bundesrat regt daher an, im weiteren Gesetzgebungsverfahren die Anlagegrundsätze für das Sicherungsvermögens von Versicherungsunternehmen auf diese alternativen Investmentfonds (AIF) zu erweitern. Mit dem Inkrafttreten des KAGB unterliegen geschlossene Immobilienfonds und Private Equity Fonds einer umfassenden Instituts- und Produktaufsicht, sodass die bisherige Beschränkung im VAG auf OGAW Fonds und andere Fonds nach dem ehemaligen Investmentgesetz nicht mehr aufrechtzuerhalten ist und sich insofern im weiteren Gesetzgebungsverfahren hoffentlich eine Ergänzung der Anlagegrundsätze ergibt.

Current Developments for US Mutual Fund Audit Committees

Die nachfolgende Publikation enthält Artikel zu unterschiedlichen Themen rund um die Publikumsfondsindustrie:

 

Weitere Publikationen, die Sie interessieren könnten:

Survey: Institutionelle Investoren in der Welt der Alternatives

Brauchen die Alternatives institutionelle Investoren? Mit dieser Frage beschäftigt sich der UBS/PwC-Survey (Luxembourg): Needs of institutional Investors in the new alternative world (September 2014).

Survey confirms that alternative assets add value to institutional investors’ portfolio and thus, alternative asset managers have to adapt in order to develop services that will satisfy client needs and comply with new regulation.

 

Survey: Truth in transparency

Der aktuelle Survey “Truth in transparency: Findings from PwC’s mutual fund Investor” beschäftigt sich mit den aktuellen Fragen zu Gebührenmodellen bei Investmentmanagement/Beratungs-Verträgen und den sich in dem Zusammenhang stellenden Fragen zur Unabhängigkeit der Beratung.

Top findings from the survey include:

  • Education starts young – There’s a positive correlation between an investor’s age and their loyalty to their advisor, with 44% having been with their advisor for more than 10 years. Targeting the younger demographic to foster growth may lead to lifetime loyalty.
  • Securing an advisor – Nearly half of mutual fund investors with an advisor were introduced through a financial institution, and of those 73% found their advisor through their bank.

Bundesregierung legt Kleinanlegerschutzgesetz vor

Die Bundesregierung hat gestern das Kleinanlegerschutzgesetz verabschiedet. Nach dem Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) das bereits am 22.Juli 2013 in Kraft trat, will die Bundesregierung nun weitere Kapitalanlageformen regulieren. Zu den wesentlichen Änderungen zählen insbesondere die Erweiterung des Vermögensanlagengesetzes auf partiarische Darlehen, Nachrangdarlehen, Genussrechte, Namensschuldverschreibungen und sonstige Anlagen, die einen Anspruch auf Verzinsung und Rückzahlung gewähren oder im Austausch für die zeitweise Überlassung von Geld einen vermögenswerten auf Barausgleich gerichteten Anspruch vermitteln (z.B. sog. crowdlending).

Erfasst werden sollen auch Direktinvestments in Sachgüter (z.B. Beteiligungen am Erwerb einzelner Container oder von Rohstoffen mit einer zugesagten jährlichen Verzinsung). Da in Kapitalanlageform gegossene Direktinvestments sehr unterschiedlich ausgestaltet sein können, kann man von einer vollständigen Regulierung in diesem Segment nicht sprechen, sondern muss jede Beteiligungsform isoliert betrachten.

IFRS Pocket Guide 2014 veröffentlicht

Diese Publikation enthält eine Zusammenfassung der Ansatz- und Bewertungsvorschriften der IFRS, die bis zum August 2014 veröffentlicht wurden. Für eine einfache Handhabung sind die Informationen in sechs Bereiche (z.B. Bilanzierungsgrundsätze, GuV bzw. Bilanz und jeweilige Notes, sonstige Themen) gegliedert.

Den Pocket Guide können Sie hier herunterladen.

Rechnungslegung registrierungspflichtiger Kapitalverwaltungsgesellschaften

In der letzten Zeit häufen sich die Fragen rund um die Rechnungslegung lediglich registrierungspflichtiger Kapitalverwaltungsgesellschaften (KVG). Registrierungspflichtig ist eine KVG immer dann, wenn sie eine der Ausnahmeregelungen des § 2 Abs. 4 bis 5 KAGB erfüllt und nicht zur Vollanwendung des KAGB optiert hat.

Fall 1: Ausnahmevorschrift des § 2 Abs. 4 KAGB sind erfüllt

Eine nach § 2 Abs. 4 KAGB von einer Vollanwendung des KAGB befreite, registrierungspflichtige KVG hat lediglich die §§ 1 bis 17, 42 und 44 Abs. 1, 4 bis 7 KAGB anzuwenden (§ 2 Abs. 4 Satz 1 KAGB). Das KAGB erklärt in diesem Fall lediglich einige wenige Regelungen des KAGB für anwendbar, darunter u.a. einige Meldevorschriften und Berichtspflichten gegenüber der BaFin.