Real Estate Blog

Komponentenansatz – Fluch oder Segen?

Die Zerlegung einer Immobilie in ihre Bestandteile ist nicht nur eine Notwendigkeit der Bilanzierung, sondern kann auch dem Management der Immobilien dienen.

In der Bilanzierungspraxis wird der Komponentenansatz häufig missverstanden als Methode zur Ermittlung der Abschreibung und damit als notwendiges Übel zur Ermittlung der fortgeführten Anschaffungskosten. Auch wenn die korrekte Ermittlung der Abschreibungssätze vordergründig in vielen Fällen auch der einzige Zweck der Zerlegung der Immobilie in ihre Bestandteile sein mag, so sollte man sich als Bilanzierender doch immer die Frage stellen, ob die formale Anwendung der Bilanzierungsregeln alleine den Aufwand rechtfertigt. Oder lassen Sie es mich anders formulieren, sollte man nicht vielmehr überlegen, welchen wirtschaftlichen Hintergrund die Regelungen haben?

A practical guide to IFRS 8 for real estate entities

Eine Immobiliengesellschaft veröffentlicht in ihrem IFRS-Abschluss Informationen, die es den Abschlussadressaten ermöglichen soll, die Art und die finanziellen Effekte geschäftspolitischer Entscheidungen zu beurteilen. Vor diesem Hintergrund eröffnen sich Fragestellungen zur inhaltlichen Ausgestaltung der Segmentberichterstattung gemäß IFRS 8.

"A practical guide to IFRS 8 for real estate entities" (Jan 2010), which is based on the requirements of IFRS 8 applicable for financial reporting periods commencing on or after 1 January 2009, addresses questions that arise when applying IFRS 8 to real estate entities. It should be read only in conjunction with the publication "A practical guide to IFRS 8 for investment funds" (Jun 2009), which contains further guidance that may also be of relevance to a real estate entity.

IFRS für Investmentfonds

Praxisorientierte Kommentierung der IFRS, in deren Mittelpunkt Fragen der Abgrenzung des Konsolidierungskreises sowie praktische Fragen der Einbeziehung von Investmentfonds in den Konzernabschluss des Investors stehen.

Das IASB ist mit dem Ziel angetreten, eine weltweit einheitliche, investororientierte Informationsgenerierung zu erreichen, doch zeigt sich in der Bilanzierungspraxis sehr deutlich, dass dies nicht in einheitlichen Reporting-Anforderungen münden muss. Die Umsetzung der Bandbreite von IFRS-Anforderungen erfordert eine hohe Flexibilität und gut fundierte IFRS-Kenntnisse auf Seiten der Kapitalanlagegesellschaften.

A practical guide to IFRS 7 for Investment Funds

IFRS 7 regelt die Angabepflichten für Finanzinstrumente im Anhang und stellt damit Investmentfonds, Private Equity Fonds und Immobilienfonds vor neue Herausforderungen. Das Ausmaß der Angabepflichten bestimmt sich dabei nach dem Umfang in dem ein Fonds in Finanzinstrumente investiert ist.

Seeing risk „through the eyes of management“ is a welcome opportunity to bring financial reporting more closely in line with the way funds are managed; it also allows management to disclose internal measures not previously recognised under IFRS. IFRS 7 enhances the fund’s ability to demonstrate the strengths of its control environment, but it could also expose any flaws in the risk assumptions underlying key accounting judgements and estimates.

Bilanzierung von Investment Property im Bau einheitlich geregelt

Das IASB hat den Anwendungsausschluss für im Bau befindliche Immobilien neu geregelt. Seit dem 1. Januar 2009 entscheidet die spätere Nutzung alleine über die Bilanzierung der Immobilien im Bau.

Immobilien im Bau wurden bislang, unabhängig von der späteren Nutzung, bis zu ihrer Fertigstellung zu Anschaffungskosten nach den Regelungen des IAS 16 bilanziert. Ausgenommen hiervon waren lediglich Immobilien im Bau, die als Vorräte im Sinne des IAS 2 oder als Fertigungsaufträge im Sinne des IAS 11 bilanziert wurden. Ursächlich hierfür waren Bedenken des IASB hinsichtlich einer verlässlichen Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte (fair value) einer im Bau befindlichen Immobilie, insb. aufgrund der häufig bestehenden Unsicherheiten im Hinblick auf die noch anfallenden Kosten bis zur Fertigstellung sowie der nach Fertigstellung erzielbaren Mieterträge.