Regulatory Blog

Further enhancements of the Basel framework („Basel IV“) – auf einen Blick und aktualisiert

Offiziell geht es um die Finalisierung von „Basel III“ – nach Meinung vieler Bankenvertreter reichen die Anforderungen des Baseler Ausschusses inzwischen aber so weit, dass in der Branche längst von „Basel IV“ die Rede ist.

Was genau aber fällt unter dieses Stichwort? Welche neuen Vorschriften kommen in den nächsten Monaten und Jahren auf die Banken zu?

Unser Basel IV-Poster bietet Ihnen einen umfassenden Überblick über alle anstehenden Regulierungsmaßnahmen des Baseler Ausschusses im Zusammenhang mit Basel IV – vom „Capital Floor“ bis zum „SA-CCR“, von den neuen Verbriefungsregeln bis hin zur CVA Capital Charge. Das Poster zeigt die gesetzlichen Grundlagen, benennt die relevanten Baseler Papiere und verdeutlicht die Verbindungen zwischen den einzelnen Regelungen untereinander. Die jetzt vorliegende 2. aktualisierte Auflage haben wir um Hinweise ergänzt, welche Regulierungsmaßnahmen sich innerhalb der Europäischen Union bereits in der Umsetzung befinden.

EBA zu Übergangsvorschriften und Risikovorsorge bei der Einführung von IFRS 9

Die European Banking Authority (EBA) hat am 06. März 2017 ihre Position bezüglich Übergangsvorschriften zur Berücksichtigung der Risikovorsorge nach IFRS 9 in den ersten Jahren nach der Erstanwendung veröffentlicht (Opinion on transitional arrangements and credit risk adjustments due to the introduction of IFRS 9 (EBA/Op/2017/02)).

Hintergrund

Am 22. November 2016 hat die EU der Implementierung von IFRS 9 und damit der Ablösung von IAS 39 zur Bilanzierung und Bewertung von Finanzinstrumenten zugestimmt. Für die Bewertung von Krediten ist damit auch der Wechsel vom sogenannten „incurred loss“ model zum „expected credit loss“ model (ECL) verbunden. Allerdings besteht die Sorge, dass dieser Wechsel bei der erstmaligen Einführung von IFRS 9 ab Januar 2018 zu ungewollten negativen Auswirkungen auf die Eigenkapitalquoten und damit letztlich auf die Fähigkeit der Banken zur Kreditvergabe führen könnte (zu den Auswirkungen ausführlich Regulatory Blog Beitrag: „An der Schnittstelle zwischen IFRS 9 und Aufsichtsrecht“ vom 06. September 2016).

Basel IV-Channel – Episode 15: Die neuen Anforderungen an die bankaufsichtliche Offenlegung

Während die Schwerpunkte der vorherigen Basel IV-Channel Beiträge bisher vor allem im Bereich der Säule I des Baseler Rahmenwerks lagen und damit Kapitalanforderungen und Kapitalquoten im Vordergrund standen, widmet sich der nächste Basel IV-Channel der Säule III.

Der nächste Basel IV-Channel befasst sich daher am

Freitag, den 10. März 2017

mit dem Thema: „Die neuen Anforderungen an die bankaufsichtliche Offenlegung“.

Unseren PwC-Experten geben Ihnen einen Überblick über die Offenlegungsanforderungen und führen Sie durch die wesentlichen fachlichen Neuerungen.

Sie können sich zu diesem Basel IV-Channel über unsere Anmeldeseite im Vorfeld anmelden und erhalten eine Informationsmail. (Alle Teilnehmer der vorherigen Veranstaltungen erhalten automatisch eine Information per E-Mail).

EZB Konsultation über die Änderungen der FINREP-Verordnung

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am 17. Februar 2017 eine Konsultation zum Änderungsentwurf für die Verordnung über die Meldung aufsichtlicher Finanzinformationen gestartet. Die Konsultation läuft bis zum 27. März 2017.

Hintergrund

Die EZB-Verordnung (EU) 2015/534) über die Meldung aufsichtlicher Finanzinformationen (EZB/2015/13) (FINREP-VO) legt die Anforderungen fest, nach denen Banken Meldungen von Finanzinformationen nach den nationalen Rechnungslegungsstandards an die nationalen zuständigen Behörden (NCA) und die EZB übermitteln müssen. Die EZB-Verordnung erweiterte den Anwenderkreis für die Meldungen von Finanzinformationen. Neben IFRS-Gruppen sind auch HGB-Gruppen und HGB-Einzelinstitute verpflichtet, FINREP-Meldungen abzugeben. Damit sollte ein einheitliches und vergleichbares Reporting für aufsichtsrechtliche Finanzinformationen sichergestellt werden.

Basel IV-Channel – Special Edition: Expected impact and strategic implications for banks

The Basel IV-Channel already covered various aspects of the regulatory framework. Our last Basel IV-Channel Special Edition, was dedicated to the similiarities and differences between IFRS 9 and Basel IV regulatory requirements. Now, it is time for a Special Edition with a new but very important focus.

The next Basel IV-Channel Special Edition:

Expected impact and strategic implications for banks

will take place on Friday, February  24, 2017.

The  Basel IV requirements are affecting banks’ and regulators’ agendas already. What are the main challenges and how should banks adress these challenges ? PwC-Experts offer an insight on strategic responses to Basel IV and how banks should prepare for these challenges covering along four different dimensions.

Basel IV-Channel – Episode 14: Neue Anforderungen an das Step In Risk, Großkredite sowie das Shadow Banking

Der nächste Basel IV-Channel widmet sich Themen, die zwar keinen direkten Bezug zu Basel IV und die Berechnung der risikogewichteten Aktiva haben, aber durch viele Überschneidungen mit den Basel IV-Themen von großer Bedeutung sind.

Der nächste Basel IV-Channel befasst sich daher am

Freitag, den 10. Februar 2017

mit dem Thema: „Neue Anforderungen an das Step In Risk, Großkredite sowie das Shadow Banking“.

Werfen Sie mit unseren PwC-Experten einen Blick auf die allgemeinen Änderungen der Großkreditvorschriften, die EBA Guidelines zur Bildung von Gruppen verbundener Kunden, die  Anforderungen aus den EBA Guidelines für Forderungen an Schattenbanken und das Step In Risiko.

Die finalen EBA Leitlinien für die Offenlegung der Anforderungen unter Teil 8 der CRR

Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) hat am 14. Dezember 2016 die finalen Leitlinien für die Offenlegung der Anforderungen unter Teil 8 der Verordnung 575/2013 (CRR) (Guidelines on disclosure requirements under Part Eight of Regulation (EU) 575/2013 (EBA/GL/2016/11)) veröffentlicht.

Hintergrund

Am 28. Januar 2015 hat der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht (BCBS) eine Überarbeitung der regulatorischen Offenlegungsanforderungen in der Säule 3 (Revised Pillar 3 disclosure requirements – BCBS 309) veröffentlicht. Am 11. März 2016 wurde diese um ein Konsultationspapier ergänzt, das die Offenlegungsanforderungen für Eigenmittel, Verschuldungsquote, Liquidität und einige weitere Bereiche beinhaltet (Consultative Document – Pillar 3 disclosure requirements – consolidated and enhanced framework – BCBS 356). Die Überarbeitung der Offenlegungsanforderungen zielt besonders auf die Sicherstellung von Konsistenz und Vergleichbarkeit der offengelegten regulatorischen Anforderungen zwischen den Instituten und im Zeitablauf durch die Vorgabe einheitlicher Formate ab.

Basel IV-Channel – Episode 13: Update zu weiteren regulatorische Neuerungen von MREL bis zur Net Stable Funding Ratio

Der Basel IV-Channel setzt die Webcast-Reihe über die regulatorischen Neuerungen fort, diesmal wieder mit einem Blick über den Tellerrand auf wichtige Themen im Zusammenhang mit der Liquiditätsausstattung der Institute.

Der nächste Basel IV-Channel befasst sich daher am

Freitag, den 27. Januar 2017

mit dem Thema: „Update zu weiteren regulatorischen Neuerungen – von MREL bis zur Net Stable Funding Ratio„.

Werfen Sie mit unseren PwC-Experten einen Blick auf die Voraussetzungen von MREL und TLAC, die Anforderungen der Additional Liquidity Monitoring Metrics (ALMM) sowie die Einführung der Net Stable Funding Ratio als verbindlicher Liquiditätsmindeststandard.

Basel IV-Channel Episode 12: Operationelles Risiko und Verbriefung

Der Basel IV-Channel in 2017 startet mit zwei wichtigen Themen, die in der Weiterentwicklung des Baseler Rahmenwerks deutliche Veränderungen erfahren.

Der nächste Basel IV-Channel befasst sich daher am

Freitag, den 13. Januar 2017

mit dem Thema: „Einblicke in die neuen Ansätze für das operationelle Risiko und die Verbriefungsregelungen

Werfen Sie mit unseren PwC-Experten einen Blick auf die Ermittlung der Eigenkapitalanforderungen für operationelle Risiken und die regulatorische Behandlung von Verbriefungspositionen.

Wir laden Sie herzlich ein, sich kostenfrei und unverbindlich zu dem genannten Termin anzumelden. Hier geht es direkt zur Anmeldeseite für unseren Basel IV-Channel. (Alle Teilnehmer der vorherigen Veranstaltungen erhalten automatisch eine Einladung per E-Mail).

SREP 2016 und Aufsichtsrechtliche Ziele in 2017

Mitte Dezember hat die Europäische Zentralbank (EZB) die Ergebnisse der Überprüfung und Bewertung im Rahmen des einheitlichen Supervisory Review and Evaluation Process (SREP) für 2016 veröffentlicht (EZB: The Supervisory Review and Evaluation Process in 2016).

Die aufsichtsrechtlichen Kapitalvorgaben der direkt von der EZB beaufsichtigten Banken entsprechen in etwa denen des Vorjahres: durchschnittlich wird eine harte Kernkapitalquote von ca. 10% gefordert (EZB: SSM SREP Methodology Booklet – 2016 Edition), wobei diese Größe vom individuellen Geschäfts- und Risikoprofil der Bank abhängt. Für 2016 wurden auf Basis des SREP erstmals unterschiedliche Kapitalanforderungen gestellt: die unmittelbar rechtsverbindlichen Anforderungen der Säule 2 (Pillar 2 RequirementP2R) sowie die Empfehlungen zur Kapitalausstattung der Säule 2 (Pillar 2 GuidanceP2G). Auch wenn die Nichterfüllung der von der EZB ausgesprochenen Kapitalempfehlung keine unmittelbaren rechtlichen Konsequenzen hat, erwartet die EZB doch, dass die Banken dieser Empfehlung folgen. Tun sie es nicht, schauen die Aufseher genauer hin – und können entsprechende aufsichtliche Maßnahmen festlegen.