Regulatory Blog

AnaCredit Benchmark-Studie: Ein analytischer Querschnitt durch Europas aktuelle AnaCredit-Projektlandschaft

Ab 2018 sind CRR Institute zur Meldung granularer Kreditdaten – benannt werden 95 Datenfelder zu Krediten ab 25 TEUR – an das EZB Kreditregister verpflichtet (dazu ausführlich unser Regulatory Blog Beitrag: „AnaCredit – Finale Verordnung zum Analytical Credit Dataset der EZB veröffentlicht“ vom 23. Mai 2016). Damit geht die EZB einen weiteren großen Schritt in Richtung einer Harmonisierung statistischer Meldeanforderungen und einer transparenten, vergleichbaren und konsistenten Datenlandschaft bei Banken in der Eurozone.

In der Praxis läuft die Umsetzung „auf Hochtouren“. PwC befragte Bereichs-, Abteilungs- und Projektleiter von 48 Banken aus 9 verschiedenen europäischen Ländern zum Stand des Umsetzungsprojekts, den aufgetretenen Herausforderungen und dem langfristigen Ausblick hinsichtlich der AnaCredit Anforderungen.

Basel IV-Channel – Episode 18: Überarbeitete Handels-/ Bankbuchabgrenzung

Die aktuelle Ausgabe des Basel IV-Channels widmet sich einem Thema aus dem Bereich der Behandlung der Marktrisikopositionen, der Überarbeitung der Regelungen zur Abgrenzung von Handels- bzw. Bankbuch. Die Zuordnung der Positionen hat erheblichen Einfluss auf die Kapitalanforderungen und steht daher auf der Agenda der Aufsicht.

Der aktuelle Basel IV-Channel befasst sich mit dem Thema:

 „Überarbeitete Handels-/ Bankbuchabgrenzung“.

Unsere PwC-Experten geben Ihnen einen Einblick in die überarbeiteten Abgrenzungskriterien und die damit verbundenen Implikationen.

Sie können sich zu unserem Basel IV-Channel über unsere Basel IV Webseite im Vorfeld anmelden und erhalten eine Informationsmail. (Alle Teilnehmer der vorherigen Veranstaltungen erhalten automatisch eine Information per E-Mail).

EBA Konsultation zur Überarbeitung der Leitlinien zur internen Governance

Die European Banking Authority (EBA) hat ein Konsultationspapier zur Überarbeitung der Leitlinien zur internen Governance (EBA Consultation Paper on draft Guidelines on internal governance (EBA/CP/2016/16) veröffentlicht. Die Konsultation lief bis Ende Januar 2017.

Parallel dazu konsultierten EBA und European Securities and Markets Authority (ESMA) gemeinsam über die Leitlinien zur Beurteilung der Eignung von Mitgliedern von Geschäftsleitung und Aufsichtsorgan sowie Inhabern von Schlüsselfunktionen (Joint ESMA and EBA Consultation Paper in Guidelines on the assessement of the suitability of members of the management body and key function holders (EBA/CP/2016/17).

Basel IV-Channel – Episode 17 : TRIM – ECB’s answer to loss of confidence in internal models

The latest Basel IV-Channel focus on the internal models used by banks to calculate their risk-weighted assets.

Within the scope of finalizing Basel III discussions on whether internal models are used appropriately are started.

The aim of the ECB ’s targeted review of internal models (TRIM), is to assess whether the internal models currently used by banks comply with regulatory requirements, and whether they are reliable and comparable.

The Basel IV-Channel:

TRIM – ECB’s answer to loss of confidence in internal models

focus on the ECB’s work around reviewing internal models and how the future of the internal models will be influenced yb the TRIM activities of the ECB.

Basel IV Academy – Open now for Registration !

Willkommen in der Welt von Basel IV !

Seit der Finanzmarktkrise war die Bankenwelt einer der größten regulatorischen Reformen ausgesetzt: „Basel III“. Die Umsetzung dieser Reformen ist aber längst noch nicht abgeschlossen – der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht widmet sich derzeit intensiv der Überarbeitung der Methoden zur Ermittlung der mit Eigenkapital zu hinterlegenden Risiken – und zwar für alle Risikoarten.

Auch wenn es offiziell um die Finalisierung von Basel III geht – die Anforderungen reichen so weit, dass schon längst die Rede von „Basel IV“ ist. Auf jeden Fall aber werden sich die Änderungen auf die Berechnung der risikogewichteten Aktiva und Kapitalquoten aller Banken auswirken.

Leitfaden-Entwurf der EZB zur Beurteilung der fachlichen Qualifikation und persönlichen Zuverlässigkeit – Fit & Proper

Die Europäische Zentralbank hat am 14.11.2016 den Entwurf eines Leitfadens zur Beurteilung der fachlichen Qualifikation und persönlichen Zuverlässigkeit von potenziellen Kandidaten für die Positionen der Leitungsorgane (Geschäftsleitung/ Aufsichtsorgan) einer Bank veröffentlicht. Eine finale Fassung des Leitfadens ist für das Zweite Quartal 2017 angekündigt.

Hintergrund

Die EZB hat die Befugnis, die Beschlüsse für die Ernennung der Mitglieder der Leitungsorgane der direkt beaufsichtigten Kreditinstitute zu fassen. Die Eignungsanforderungen sind in Art. 91 der Eigenkapitalrichtlinie CRD IV in einem Satz dargestellt. Im Rahmen des einheitlichen Aufsichtsmechanismus (Single Supervisory Mechanism – SSM) hat die EZB jedoch die jeweiligen verbindlichen nationalen Rechtsvorschriften aus der Umsetzung der CRD IV zu berücksichtigen.

Regulatory Roadshow 2017 – PwC lädt ein zum Regulatory BBQ im Regulatory Saloon

Auch in 2017 bleibt das Thema „Bankenregulierung“ in Europa in Bewegung. Der Baseler Ausschuss steht kurz vor dem Abschluss der Arbeiten für die Finalisierung von Basel III („Basel IV“). Zudem hat die Europäische Kommission im November 2016 erste Entwürfe für die Umsetzung verschiedener Baseler Vorschriften zu Basel III/Basel IV, wie z. B. die Regelungen zur Überarbeitung der Marktrisiken („FRTB“) oder den Standardansatz für Kontrahentenrisiken veröffentlicht. Somit hält Basel IV Einzug in europäisches Bankenaufsichtsrecht. Des Weiteren steht die Veröffentlichung der neuen MaRisk unmittelbar bevor und auch die EBA hat in den vergangenen Monaten eine Reihe von wichtigen Guidelines und RTS veröffentlicht. Darüber hinaus geht die „TRIM-Exercise“ der Europäische Zentralbank in die nächste Phase.

Basel IV-Channel – Episode 16: Investment Fonds

Der aktuelle Folge des Basel IV-Channels befasst sich diesmal nicht mit den Kapitalanforderungen für eine bestimmte Risikoart, sondern im Fokus der aktuellen Ausgabe stehen die Kapitalanforderungen für eine spezifische Produktkategorie. Dabei geht es nicht nur um die entsprechenden Auswirkungen der Basel IV Neuerungen auf Kreditinstitute, sondern auch darum, inwieweit diese neuen Regelungen auch Auswirkungen auf Asset Manager haben werden.

Der nächste Basel IV-Channel befasst sich daher am

Freitag, den 31. März 2017

mit dem Thema: „Investment Fonds“.

Unseren PwC-Experten geben Ihnen einen Überblick über die damit verbundenen Anforderungen und führen Sie durch die wesentlichen fachlichen Neuerungen.

Further enhancements of the Basel framework („Basel IV“) – auf einen Blick und aktualisiert

Offiziell geht es um die Finalisierung von „Basel III“ – nach Meinung vieler Bankenvertreter reichen die Anforderungen des Baseler Ausschusses inzwischen aber so weit, dass in der Branche längst von „Basel IV“ die Rede ist.

Was genau aber fällt unter dieses Stichwort? Welche neuen Vorschriften kommen in den nächsten Monaten und Jahren auf die Banken zu?

Unser Basel IV-Poster bietet Ihnen einen umfassenden Überblick über alle anstehenden Regulierungsmaßnahmen des Baseler Ausschusses im Zusammenhang mit Basel IV – vom „Capital Floor“ bis zum „SA-CCR“, von den neuen Verbriefungsregeln bis hin zur CVA Capital Charge. Das Poster zeigt die gesetzlichen Grundlagen, benennt die relevanten Baseler Papiere und verdeutlicht die Verbindungen zwischen den einzelnen Regelungen untereinander. Die jetzt vorliegende 2. aktualisierte Auflage haben wir um Hinweise ergänzt, welche Regulierungsmaßnahmen sich innerhalb der Europäischen Union bereits in der Umsetzung befinden.

EBA zu Übergangsvorschriften und Risikovorsorge bei der Einführung von IFRS 9

Die European Banking Authority (EBA) hat am 06. März 2017 ihre Position bezüglich Übergangsvorschriften zur Berücksichtigung der Risikovorsorge nach IFRS 9 in den ersten Jahren nach der Erstanwendung veröffentlicht (Opinion on transitional arrangements and credit risk adjustments due to the introduction of IFRS 9 (EBA/Op/2017/02)).

Hintergrund

Am 22. November 2016 hat die EU der Implementierung von IFRS 9 und damit der Ablösung von IAS 39 zur Bilanzierung und Bewertung von Finanzinstrumenten zugestimmt. Für die Bewertung von Krediten ist damit auch der Wechsel vom sogenannten „incurred loss“ model zum „expected credit loss“ model (ECL) verbunden. Allerdings besteht die Sorge, dass dieser Wechsel bei der erstmaligen Einführung von IFRS 9 ab Januar 2018 zu ungewollten negativen Auswirkungen auf die Eigenkapitalquoten und damit letztlich auf die Fähigkeit der Banken zur Kreditvergabe führen könnte (zu den Auswirkungen ausführlich Regulatory Blog Beitrag: „An der Schnittstelle zwischen IFRS 9 und Aufsichtsrecht“ vom 06. September 2016).