Kategorie: Basel III

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Regulatory Roadshow 2017 – PwC lädt ein zum Regulatory BBQ im Regulatory Saloon

Auch in 2017 bleibt das Thema „Bankenregulierung“ in Europa in Bewegung. Der Baseler Ausschuss steht kurz vor dem Abschluss der Arbeiten für die Finalisierung von Basel III („Basel IV“). Zudem hat die Europäische Kommission im November 2016 erste Entwürfe für die Umsetzung verschiedener Baseler Vorschriften zu Basel III/Basel IV, wie z. B. die Regelungen zur Überarbeitung der Marktrisiken („FRTB“) oder den Standardansatz für Kontrahentenrisiken veröffentlicht. Somit hält Basel IV Einzug in europäisches Bankenaufsichtsrecht. Des Weiteren steht die Veröffentlichung der neuen MaRisk unmittelbar bevor und auch die EBA hat in den vergangenen Monaten eine Reihe von wichtigen Guidelines und RTS veröffentlicht. Darüber hinaus geht die „TRIM-Exercise“ der Europäische Zentralbank in die nächste Phase.

Further enhancements of the Basel framework („Basel IV“) – auf einen Blick und aktualisiert

Offiziell geht es um die Finalisierung von „Basel III“ – nach Meinung vieler Bankenvertreter reichen die Anforderungen des Baseler Ausschusses inzwischen aber so weit, dass in der Branche längst von „Basel IV“ die Rede ist.

Was genau aber fällt unter dieses Stichwort? Welche neuen Vorschriften kommen in den nächsten Monaten und Jahren auf die Banken zu?

Unser Basel IV-Poster bietet Ihnen einen umfassenden Überblick über alle anstehenden Regulierungsmaßnahmen des Baseler Ausschusses im Zusammenhang mit Basel IV – vom „Capital Floor“ bis zum „SA-CCR“, von den neuen Verbriefungsregeln bis hin zur CVA Capital Charge. Das Poster zeigt die gesetzlichen Grundlagen, benennt die relevanten Baseler Papiere und verdeutlicht die Verbindungen zwischen den einzelnen Regelungen untereinander. Die jetzt vorliegende 2. aktualisierte Auflage haben wir um Hinweise ergänzt, welche Regulierungsmaßnahmen sich innerhalb der Europäischen Union bereits in der Umsetzung befinden.

EU Kommission veröffentlicht Entwürfe zu CRD V, CRR II und BRRD – Teil 1: Finalisierung von Basel III

Am Mittwoch, den 23. November 2016, hat die EU Kommission erste Entwürfe der überarbeiteten Fassungen der Capital Requirements Directive (CRD V), Capital Requirements Regulation (CRR II) und der Bank Recovery and Resolution Directive (BRRD) veröffentlicht. Die drei Dokumente bilden die Ausgangsbasis für die sich anschließenden Verhandlungen mit dem EU Parlament und dem Rat und erlauben einen ersten Ausblick auf die regulatorischen Herausforderungen für die Jahre nach 2017.

Das finale Verbriefungsrahmenwerk des Baseler Ausschusses wurde durch die Kapitalanforderungen für STC Verbriefungen erweitert

Der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht (BCBS) hat sein finales Rahmenwerk für Verbriefungen vom Dezember 2014 um die Neuregelungen zu „einfachen, transparenten und vergleichbaren“, so genannten (simple, transparent, comparable) STC-Verbriefungen ergänzt und am 11. Juli 2016 als überarbeiteten Standard zu der regulatorischen Behandlung von Verbriefungspositionen veröffentlicht (Revisions to the securitisation framework (BCBS 374)).

Hintergrund

Den Aktualisierungen im Verbriefungsregelwerk sind zwei Veröffentlichungen aus Basel hinsichtlich der STC Verbriefungen vorausgegangen. Ziel der im Juli 2015 zusammen mit der Internationalen Organisation der Wertpapieraufsichtsbehörden (IOSCO) veröffentlichten, finalen Kriterien für die Identifizierung der STC Verbriefungen (Criteria for identifying simple, transparent and comparable securitisations (BCBS 332)) ist es, einen Markt für qualifizierte Verbriefungen zu etablieren, der sowohl für Investoren als auch für Originatoren und andere Parteien mit treuhänderischen Verantwortungen die Vergleichbarkeit solcher Verbriefungen erhöhen soll. Zudem soll eine verstärkte Transparenz der Verbriefungsstrukturen eine zuverlässigere Einschätzung der mit diesen Strukturen verbundenen Risiken und Erträge hervorbringen.

Konsultationspapier der Europäischen Kommission – Umsetzung der NSFR in der EU

Am 26. Mai 2016 hat die Europäische Kommission ein Konsultationspapier zum Thema Umsetzung der Net Stable Funding Ratio (NSFR) in der Europäischen Union (Consultation Document: On Further Considerations for the implementation of the NSFR in the EU) veröffentlicht.

Ausführliche Informationen zur NSFR finden sich im Regulatory Blog Beitrag: „Liquiditätsmeldewesen im Wandel – Teil 2: Finales Papier des Baseler Ausschusses zur Net Stable Funding Ratio“ vom 05. November 2015. Zudem hat der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht zuletzt ein lang erwartetes FAQ-Dokument zur NSFR veröffentlicht (Basel III – The Net Stable Funding Ratio: frequently asked questions (BCBS 375)).

IRRBB – Update zu den finalen Standards

Der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht (BCBS) hat am 22. April 2016 die finalen Standards zu Zinsänderungsrisiken im Bankbuch veröffentlicht (Standards – Interest rate risk in the banking book (BCBS 368)).

Hintergrund

Die jetzt veröffentlichten finalen Standards sind das Ergebnis der Überarbeitung der vom BCBS 2004 erstmals festgelegten Principles for the management and supervision of interest rate risk (IRR Principles). Die seit 2004 erfolgten Veränderungen der Finanzmärkte und Aufsichtspraktiken erforderten eine Anpassung der Grundlagen für die Identifizierung, Messung, Überwachung und Kontrolle der Zinsänderungsrisiken im Bankbuch. Die überarbeiteten Principles waren in 2015 Gegenstand einer Konsultation, in deren Rahmen der Baseler Ausschuss zwei Optionen zur Messung der Zinsänderungsrisiken im Bankbuch vorgestellt hat: einen standardisierten Ansatz als zusätzlichen Bestandteil der Säule I sowie einen erweiterten Säule II-Ansatz, der als Teil des aufsichtlichen Überwachungsprozesses auch die Anwendung bankinterner Modelle und Messeverfahren vorsieht (ausführlich zur Konsultation: Regulatory Blog Beitrag: „Zinsänderungsrisiken im Bankbuch – Konsultation des Baseler Ausschusses“ vom 11. Juni 2015).

Operationelles Risiko – Wegfall des AMA und ein neuer Standardansatz für alle Banken

Der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht (BCBS) hat am 04. März 2016 das zweite Konsultationspapier zur Ermittlung der Eigenkapitalanforderungen für operationelle Risiken veröffentlicht (Standardised Measurement Approach for operational risk – Consultative Document (BCBS 355)).

Hintergrund

Die aktuelle Konsultation baut auf dem im Oktober 2014 veröffentlichten Konsultationspapier zur Überprüfung der bisherigen Verfahren zur Ermittlung der Eigenkapitalanforderungen für operationelle Risiken (Operational risk – Revisions to the simpler approaches – Consultative Document (BCBS 291)) auf. Unter dem Titel „Standardised Measurement Approach for operational risk“ stellt es einen aktualisierten Standardansatz für die Ermittlung der Eigenmittelanforderungen für operationelle Risiken vor. Zukünftig soll ein einfacher standardisierter Ansatz die Vergleichbarkeit zwischen den Instituten sicherstellen. Zusätzlich soll die Berücksichtigung von internen Verlusten als maßgeblicher Indikator für die Berechnung der operationellen Risiken integriert werden.

Basel IV Channel: Online Einführung in Basel IV

Basel IV nimmt seit dem Erscheinen der Baseler Papiere zum neuen Standardansatz für Kreditrisiken (Revisions to the Standardised Approach for credit risk – second consultative document) und Marktrisiken (Minimum capital requirements for market risk) im Dezember 2015 und Januar 2016 Gestalt an und wird zu einem immer wichtigeren Thema für die Bankenwelt. Wir schätzen den Umfang der durch Basel IV auf die Banken zukommenden Neuerungen und Anpassungsbedarfe als weitaus größer ein als die aus Basel III resultierenden und teilweise noch in der Umsetzung befindlichen Anforderungen!

Finalisierung des Baseler Regelwerks zum Fundamental Review of the Trading Book – Minimum Capital Requirements for Market Risk

Der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht (BCBS) hat am 14. Januar 2016 den finalen Standard zur Ermittlung der Eigenkapitalanforderungen für Marktpreisrisiken (Minimum capital requirements for market risk, BCBS 352) veröffentlicht. Damit findet die im Mai 2012 gestartete und sich über mehrere Konsultationspapiere erstreckende Diskussion über eine grundlegende Überarbeitung der Handelsbuchvorschriften („Fundamental review of the trading book“) ihren Abschluss. Das Rahmenwerk sieht eine Umsetzung auf nationaler Ebene bis Januar 2019 vor. Die Institute haben bis Ende 2019 Zeit die neuen Anforderungen umzusetzen.
Die grundsätzliche Zielsetzung des Baseler Ausschusses ist dabei seit dem ersten Konsultationspapier unverändert (dazu unser Regulatory Blog Beitrag: „Konsultation zum Handelsbuch – Baseler Ausschuss zu Marktpreisrisiken, Handelsbuchabgrenzung und Standardmethoden“ vom 15. Mai 2012)
Das finale Regelwerk enthält wesentliche Änderungen zu drei Regelungsbereichen: Handelsbuchabgrenzung, Marktpreisrisikostandardansatz und Interne Modelle für Marktpreisrisiken.

Zweites Basler Konsultationspapier zur Überarbeitung des Kreditrisikostandardansatzes – Revisions to the Standardised Approach for credit risk

Der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht (BCBS) hat am 10. Dezember 2015 sein zweites Konsultationspapier zur Überarbeitungen des Kreditrisikostandardansatzes (Revisions to the Standardised Approach for credit risk – second consultative document (BCBS 347)) veröffentlicht. Die Vorschläge stehen bis zum 11. März 2016 zur Konsultation. Parallel hierzu wird auf Basis der Daten zum 31. Dezember 2015 im Rahmen des Basel III-Monitorings eine umfassende quantitative Auswirkungsstudie durchgeführt werden.

Die grundsätzliche Zielsetzung des Basler Ausschusses bei Überarbeitung des Standardansatzes bleibt unverändert, allerdings führen die Vorschläge des aktuellen Konsultationspapiers teilweise zu wesentlichen Änderungen der im ersten Konsultationspapier vom Dezember 2014 diskutierten Methodik (dazu auch Regulatory Blog Beitrag: “ Basel IV? Neuer Standardansatz zur Messung des Kreditrisikos“ vom 12. Februar 2015).