Kategorie: Zinsänderungsrisiko

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EZB Stresstest 2017 – Sensitivitätsanalyse des Zinsänderungsrisikos im Anlagebuch (Interest Rate Risk in the Banking Book, IRRBB)

Zinsänderungsrisiken im Bankbuch sind im aktuellen Niedrigzinsumfeld aufgrund ihrer potenziellen Wirkung auf die Ertrags- und Kapitalbasis in den Fokus der Aufsicht gerückt. Entsprechend haben sowohl die EBA (European Banking Authority) als auch das BCBS (Basel Committee on Banking Supervision) bereits Richtlinien zur Abbildung von Zinsänderungs­risiken veröffentlicht (EBA/GL/2015/08 sowie BCBS 368).

Allgemeinverfügung der BaFin zur Festlegung von Kapitalzuschlägen für Zinsänderungsrisiken finalisiert

Die BaFin hat am 23. Dezember 2016 ihre vorab konsultierte Allgemeinverfügung zur Unterlegung von Zinsänderungsrisiken im Anlagebuch mit regulatorischen Eigenmitteln final veröffentlicht. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf unseren Blogbeitrag vom 14. November 2016.

Vergleich der EBA GL IRRBB mit den MaRisk 2012 zeigt vielfältigen Handlungsbedarf auf

Die European Banking Authority (EBA) hatte bereits am 22. Mai 2015 die finale Leitlinie für das Management von Zinsänderungsrisiken aus dem Nichthandelsgeschäft (Guidelines on the management of interest rate risk arising from non-trading activities) veröffentlicht.

Die Leitlinie der EBA richtet sich an die nationalen Aufseher und an die Institute. Zur Schaffung des level playing field müssen die nationalen Aufsichtsbehörden bis zum 7. Dezember 2015 gemäß dem Prinzip „Comply or Explain“ an die EBA zurückmelden, wie sie die EBA Guidelines umsetzen werden. Anschließend tritt die Leitlinie zum 1. Januar 2016 in Kraft.

SREP Serie (Teil 7): Beurteilung der Zinsänderungsrisiken aus Nicht-Handelsaktivitäten

Die Beurteilung der Zinsänderungsrisiken aus Nicht-Handelsaktivitäten ist Bestandteil des SREP Risiko Assessments. Die EBA betont in diesem Zusammenhang vier wesentliche Subrisikokategorien – Re-Pricing-, Yield Curve-, Basis- und Optionsrisiken. Die Bestimmung des Inhärenten Risikos ist zur Festlegung der Kerninhalte und Erhebung des Risikoprofils des Zinsänderungsrisikomanagements elementar.

Die beaufsichtigten Institute sollten die Zusammensetzung des zinsänderungsrisikobehafteten Portfolios detailliert analysieren, um letztlich gegenüber den Aufsichtsbehörden sprechfähig zu sein und die bestehenden Subrisikoarten konsistent ableiten zu können. Ferner sollten sich die Institute verstärkt mit den bestehenden Datenmanagement- und Informationssystemen auseinandersetzen, so dass eine ordnungsgemäße und aktuelle Positions- und Risikodarstellung sichergestellt ist.

EBA und BCBS zu Zinsänderungsrisiken im Bankbuch – Harmonie oder Widerspruch?

Die European Banking Authority (EBA) hat am 22. Mai 2015 die finale Richtlinie für das Management von Zinsänderungsrisiken aus dem Nichthandelsgeschäft (Guidelines on the management of interest rate risk arising from non-trading activities) veröffentlicht. Diese Richtlinie ersetzt die CEBS Guidelines on “Technical aspects of the management of interest rate risk arising from non-trading under the supervisory review process” vom Oktober 2006.

Das Basel Committee on Banking Supervision (BCBS) hat am 8. Juni 2015 ein Konsultationspapier zu Zinsänderungsrisiken im Bankbuch veröffentlicht (Interest rate risk in the banking book IRRBB – Consultative Document). Der Entwurf steht noch bis September 2015 zur Konsultation.

Beide Papiere beschäftigen sich mit der Behandlung von Zinsänderungsrisiken aus dem Nichthandelsgeschäft bzw. Bankbuch und deren Abbildung in der internen Steuerung des ökonomischen Kapitals. Als Bestandteile der Säule II sind sie Gegenstand des Supervisory Review Process (SREP). Nachfolgend stellen wir die wesentlichen Neuerungen innerhalb der jeweiligen Papiere sowie Überschneidungen und Widersprüche zwischen den Papieren kurz vor.