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Russland-News

Update: Gesetzentwurf zu Änderungen der steuerlichen Behandlung von Vermögenseinlagen noch nicht in Kraft getreten


Zu unserem Newsletter vom November 2016 teilen wir folgendes Update mit:

Die Änderungen zur Bildung von Rückstellung für zweifelhafte Forderungen wurden mittlerweile von der Duma im Rahmen eines weiteren Gesetzentwurfes bestätigt und sind zum 1. Januar 2017 in Kraft getreten. Nun darf nur der Überschuss der Forderungen im Verhältnis zu den Verbindlichkeiten für die Bildung von Rückstellungen berücksichtigt werden, wenn ein Unternehmen neben zweifelhaften Forderungen auch Verbindlichkeiten gegenüber einem anderen Unternehmen hat (Art. 266 Punkt 1 SteuerGB RF).

Weitere zunächst beabsichtigte Änderungen zur steuerlichen Behandlung von Vermögenseinlagen (u.a. Besteuerung von Vermögenseinlagen durch Forderungsverzichte auf der Ebene der russischen Tochtergesellschaft) wurden jedoch von der Duma noch nicht beschieden.

Mithin sind derzeit (noch) Vermögenseinlagen in russische Tochtergesellschaften durch Forderungsverzichte, ohne dass es zu steuerlichen Folgen bei der russischen Tochtergesellschaft kommt, möglich (ggf. mit Ausnahme von Verzichten auf Zinsverbindlichkeiten und stets unter Berücksichtigung des jeweiligen Einzelfalles).

Wir werden Sie weiterhin über die Entwicklungen hierzu informieren.

Für weitere Informationen oder Rückfragen steht Ihnen unser Team selbstverständlich sehr gern zur Verfügung.