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Stairway

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    Unsere Stairway-Praktikanten berichten

      Living the Dream

      Julia Schley

      Meine Zeit in Amerika ist mittlerweile vorbei, weshalb ich euch nun noch einmal von meinen Eindrücken und Erfahrungen der letzten Monate berichten möchte!

      Nachdem ich mich in meiner Wohnung in der Nähe vom Times Square eingelebt und die Gegend etwas erkundet hatte konnte es also mit dem Praktikum losgehen. Am ersten Tag des Praktikums fand eine Einführung statt, bei der alle Interns aus NYC zusammentrafen, um die ersten Informationen rund um PwC und den Arbeitsalltag zu erhalten. Dabei hatte ich natürlich schon die Möglichkeit die ersten Kontakte zu den amerikanischen Praktikanten aufzunehmen. Für die folgenden vier Tage wurden die ca. 200 Interns in kleinere Gruppen eingeteilt, um dann in diesen Gruppen ein Assurance Training im New Yorker Office durchzuführen. In diesen vier Tagen wurden die wichtigsten Grundlagen der Wirtschaftsprüfung aufgefrischt und anhand von Übungen vertieft. Dabei wurde der Schwerpunkt auf die typischen Prüfungsgebiete gelegt, die Praktikanten während ihrer ersten Monate bei PwC meistens durchführen. Abends fanden weitere Veranstaltungen statt, um sich besser kennen zu lernen und weitere Kontakte zu knüpfen.

      In der zweiten Woche hieß es dann für mich: auf zum Kunden. Während meines Praktikums war ich bei einer Prüfung eines deutschen Unternehmens eingesetzt. Mit meinem Team hatte ich großes Glück, denn alle Kolleginnen und Kollegen waren sehr nett und haben mich sofort gut in das Team aufgenommen. Alle waren sehr freundlich und hilfsbereit und trotz der busy season und jeder Menge Arbeit hatten wir immer viel Spaß beim Arbeiten. Zudem hätte das Team multikultureller nicht sein können, was die Zeit mit dem Team noch einmal spannender machte. Neben Amerikanern waren Inder, Griechen, Jamaikaner, Chinesen und Deutsche vertreten.
      Während meines Praktikums habe ich viele verschiedene Aufgaben zugeteilt bekommen, die ich eigenverantwortlich bearbeiten durfte. Dass ich in Deutschland bereits ein Praktikum im Bereich Wirtschaftsprüfung gemacht hatte, kam mir bei der Bearbeitung der Aufgaben zugute und zudem konnte ich den einen oder anderen Unterschied zwischen dem Prüfungsvorgehen in Deutschland und dem in Amerika feststellen.
      Insgesamt war es eine tolle Erfahrung, Teil eines Prüfungsteams von „PwC Amerika“ zu sein. Leider verging die Zeit viel zu schnell und schon hieß es sich von allen zu verabschieden. Ich hoffe, dass ich den Kontakt mit den Teammitgliedern weiterhin aufrechterhalten kann! :)

      Neben der Arbeit bietet NYC natürlich auch noch einiges für die Freizeit! An den Wochenenden hatte ich Zeit die Stadt zu erkunden und dies habe ich auch ausgiebig getan. Die Wohnung in der Nähe des Times Square war natürlich ein perfekter Ausgangspunkt hierfür: SoHo, Central Park, Upper East Side, Upper West Side, Harlem, Brooklyn, Financial District, usw. waren von dort bestens zu erreichen. Allerdings bietet diese Stadt so viel, dass die Zeit wohl bei Weitem nicht ausgereicht hat, jede Ecke von NYC zu sehen. Natürlich kam in den 2 Monaten auch das Shoppen nicht zu kurz sowie der Besuch diverser Restaurants und Bars. ;)

      Nach dem Praktikum blieben noch ein paar Wochen Zeit, um neben New York City weitere Teile von Amerika zu entdecken. Zusammen mit Kathrin (Stairway-Praktikantin in Washington D.C.) ging es zuerst nach Florida. Dort haben wir einen Roadtrip von Jacksonville über Fort Myers, Key West Islands, Miami bis West Palm Beach gemacht. Anschließend stand Roadtrip #2 an: Kalifornien. Gestartet sind wir in San Diego, von wo aus wir uns in Richtung Grand Canyon und Las Vegas auf den Weg gemacht haben. Anschließend ging es nach Los Angeles und von dort fuhren wir den Highway #1 bis nach San Francisco entlang. Wir hatten eine aufregende Zeit zusammen und konnten somit noch viele weitere Eindrücke von Amerika gewinnen.

      Die Zeit in Amerika war absolut genial und ich habe in den letzten Monaten unglaublich viel erlebt, gesehen und gelernt! Insgesamt hat mir das Auslandspraktikum mit PwC eine unvergessliche Erfahrung ermöglicht, die ich nicht missen möchte und an die ich sehr oft zurückdenken werde.

      Au revoir, Paris!

      Hanna Olomski

      Ausblick vom Eiffelturm

      Meine sechs Monate Praktikum bei PwC Paris sind wahnsinnig schnell verflogen! Das letzte halbe Jahr war eine tolle Erfahrung, die ich wirklich nicht missen möchte. Wann hat man schon mal die Möglichkeit, eine komplette Busy Season im Ausland zu erleben? Ich habe nicht nur fachlich sehr viel dazugelernt, sondern konnte natürlich auch meine Französischkenntnisse verbessern. Gerade in den letzten Wochen fiel mir die Kommunikation mit Mandanten und Kollegen immer leichter. An die französische (Arbeits-)Kultur habe ich mich aber noch nicht komplett angepasst, dafür bin ich einfach noch zu pünktlich. :-)

      So nett mich meine Kollegen vom German Desk aufgenommen haben, haben sie mich bei meinem „Pot de départ“ dann auch verabschiedet. In einer kleinen Brasserie haben wir mein Praktikum gemütlich ausklingen lassen:

      Pot de départ mit meinen Kollegen vom German Desk

      “Pot de départ” mit meinen Kollegen vom German Desk

      Nach meinem letzten Arbeitstag habe ich außerdem nochmal meine Lieblingsplätze in Paris besucht und fleißig Bilder gemacht, um meine letzten Eindrücke für euch festzuhalten. Montmartre ist für mich das schönste Viertel in Paris; bestens geeignet für längere Spaziergänge, Bummeln in kleinen Boutiquen und lange Nachmittage in Cafés… Auch die ganzen Köstlichkeiten der französischen Küche werde ich vermissen, allem voran Crème Brûlée und Pain au Chocolat :-)

      Paris am WochenendeEin großes Dankeschön nochmal an das Stairway-Team, das all das möglich gemacht und mich super unterstützt hat! Also, bewerbt euch für nächstes Jahr: Ihr werdet ein anspruchsvolles und spannendes Praktikum absolvieren und tolle Erfahrungen im Ausland sammeln!







      Sayonara Japan

      Julia Fleischmann

      Ich kann mich noch gut daran erinnern als ich den Telefonanruf für mein Praktikum in Tokyo erhielt. Japan – nie im Leben hätte ich damit gerechnet. Alles was ich zu diesem Zeitpunkt über Japan und Tokyo wusste bzw. damit verband war: Insel, Megacity, Toyota, Kimono, Sushi, ausgeprägte Hierarchien, technischer Fortschritt, Kirschblüte, Erdbeben/Fukushima. Nicht sehr viel und der Großteil davon Stereotypen. Nun drei Monate später hat sich die Liste natürlich verlängert, dennoch muss ich mir eingestehen, dass man dieses Land, die Kultur und die Gesellschaft in dieser kurzen Zeit schwer verstehen kann. Ich bin mir nicht einmal sicher, ob mehrere Jahre dafür reichen würden.

      Dennoch ist es im Grunde sehr einfach hier zu leben. Tokyo bietet alle möglichen Annehmlichkeiten die man sich wohl vorstellen kann. Allein um die schier unendliche Anzahl von Restaurants zu besuchen, könnte man Jahre verbringen. Das Essen, ja das werde ich wohl am meisten vermissen. Nicht allein das Sushi – obwohl ich nach japanischem Sushi wohl auf alle Zeiten verdorben bin was die Ansprüche angeht. Nein wenn die Japaner etwas machen, dann machen sie das richtig. Das betrifft das Essen (großartiges italienisches, französisches Essen), Freizeitaktivitäten wie etwa wandern oder laufen, wo sie mit den neusten und abgefahrensten Outfits und Equipment auftauchen und auch was die Arbeit betrifft. Zielstrebig und leidensfähig sind wohl zwei Adjektive, die die japanische Arbeitsmoral treffend beschreiben. Zugegeben es war anfangs nicht einfach Zugang zu den japanischen Kollegen zubekommen. Mit Hilfe des Managers und des Partners am German Desk im Tokyo Office konnte ich jedoch Einblicke in die Teamarbeit bei PwC Aarata bekommen. Die Beiden haben mich wirklich super unterstützt und ich kann viel für mich mitnehmen von der Zeit hier.

      An den Wochenenden hieß es gerade in den letzten Wochen immer öfter der Stadt entfliehen und Japan von einer anderen Seite kennenlernen. Eine Reise zum Fuji-san, ein Besuch der Tempelanlagen in Nikko sowie die Übernachtung in einem buddhistischen Kloster am heiligen Berg in Koya-san zählen dabei zu den vielen unvergesslichen Momenten die ich hier erleben durfte. Ich habe mich anfangs oft gefragt warum sich die Japaner auf dieser doch sehr menschenfeindlichen Insel mit all ihren Erdbeben, Taifunen und Tsunamis niedergelassen haben. Fährt man allerdings in die Berge oder an der japanischen Küste entlang kann man verstehen warum sie geblieben sind.

      Ausflug nach Hakone mit Blick auf den Fuji-san

      Ausflug nach Hakone mit Blick auf den Fuji-san



      Ausblick von der Cafeteria im Tokyo Office

      Ausblick von der Cafeteria im Tokyo Office

      Hanami im Yoyogi Park

      Hanami im Yoyogi Park

      Tempelherberge in Koya-san

      Tempelherberge in Koya-san


      Alles in Allem war es eine großartige Erfahrung die ich machen durfte. Ich nehme viele neue Eindrücke, wunderschöne Momente und neue Freunde mit, wenn ich morgen in den Flieger Richtung Deutschland steige.

      Sayonara

      Julia


      Meine Ankunft im Big Apple

      Inga Bethmann

      Am letzten Mittwoch bin ich in New York angekommen!!
      Bei mir hat der Visums Prozess sowie das Flüge buchen etc. zwar in letzter Minute aber dennoch gut geklappt, sodass ich hier pünktlich starten konnte!
      Den Donnerstag hatte ich noch Zeit meinen Jetlag zu bekämpfen und gestern war dann auch schon gleich mein erster Arbeitstag am German Desk hier in New York. Das Team ist relativ klein und echt sehr nett. Mir wurde schon angekündigt, dass es viel zu tun geben wird! :)  Der German Desk arbeitet anscheinend auch viel mit all den anderen internationalen Tax Desks zusammen, die hier in New York vertreten sind.

      Die Stadt ist wirklich cool und meine Wohnung ist echt der Hammer! Sie liegt nur etwa 10 Min zu Fuß von dem PwC Office. Der Times Square liegt direkt um die Ecke und bis zum Central Park sind es auch nur 5 Minuten. Das erste Bild ist der Blick aus meinem Wohnzimmer Fenster!! :)
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      Gestern war ich mit Julia, die hier ja von Januar bis Februar für Assurance war den bestern Burger der Stadt essen und anschließend im Mariott Hotel in der View Lounge im 48. Stock, wo man einen tollen Blick über die Stadt hatte.

      Außerdem gibt es als PwC Mitarbeiter hier auch viele Vergünstigungen in Museen etc. Im MoMa habe ich beispielsweise heute 14 Euro Eintrittsgeld gespart mit meiner Mitarbeiter Karte! 

      Ich drücke euch allen, die ihr im aktuellen Bewerbungsprozess für das Stairway Programm 2013/2014 seid die Daumen! Alleine das Wochenende Ende März ist schon eine tolle Chance um viele Leute aus dem Assurance oder Tax Bereich kennenzulernen und Kontakte mit PwC Mitarbeitern, alten Stairway Praktikanten oder anderen Bewerbern zu knüpfen.  

      Ich hoffe, ich kann euch bald mehr über meine Erfahrungen im Big Apple und im Praktikum berichten!!

      Ganz liebe Grüße

      Güle, güle Istanbul!

      Julia Feldhusen

      Zwei Monate Istanbul neigen sich dem Ende entgegen und daher möchte ich euch noch ein letztes Mal berichten und ein kleines Resumée ziehen.

      Die letzten Wochen sind wie im Flug vergangen, nachdem man sich ein bisschen mehr an die Abläufe und den Alltag hier gewöhnt hatte. Ich war auf einem weiteren deutschen Mandat eingesetzt, auf dem ich sogar auch Mandantenbefragungen auf Deutsch durchführen konnte. Ansonsten ist der unaufhörliche Trubel in dieser Stadt schon zur Gewohnheit geworden und nachdem wir inzwischen fast jede Ecke Istanbuls erkundet haben, haben wir das letzte Wochenende genutzt um bei strahlendem Sonnnenschein und ca 15 Grad auf die Prinzeninseln zu fahren. Nach einer nur 45-minütigen Bootsfahrt auf dem Marmarameer befindet man sich dort in einem absoluten Naturidyll – ohne Autos, ohne Lärm inmitten von Pinienwäldern in denen nur Kutschen fahren.  Der gesamte Tag war traumhaft und hat sich fast ein bisschen wie Urlaub angefühlt.

      Heute ist mein letzter Tag bei PwC und vor mir liegen noch eineinhalb Wochen Urlaub mit Freunden und Familie in Istanbul bevor es für mich wieder heißt, in den Flieger nach Deutschland zu steigen. Damit gehen jetzt aufregende zwei Monate zu Ende, in denen unglaublich viel passiert ist und aus denen ich viele neue Eindrücke mit nach Hause nehme. Inzwischen spreche ich genug Türkisch um mich im Restaurant und in kleinen Läden zu verständigen, esse nach anfänglichen Bedenken Kokorec (gegrillte Lammdärme kleingehackt auf Brot) und trinke Boza (ein typisch türkisches Getränk aus fermentiertem Getreide, dass mit Kichererbsen gelöffelt wird), laufe mutig auf eine vierspurige Strasse um auf der ganz linken Spur um den Bus anzuhalten und noch kurz reinzuspringen und habe gelernt, dass es keinesfalls missbilligend gemeint ist, wenn der Kellner im Restaurant nur mit dem Mann am Tisch spricht, sondern es sich um einen Ausdruck des Respektes handelt.

      Als Fazit bleibt zu sagen: Ich habe diese Stadt lieben gelernt und werde nächste Woche mit einem lachenden und einem weinenden Auge in den Flieger steigen und es war auf keinen Fall das letzte Mal, dass ich hier gewesen bin! Und für all diejenigen von euch, die jetzt genauso viel Lust auf Istanbul bekommen haben wie ich und eventuell sogar beim Workshop für die nächste Runde Stairway dabei sind: ich werde auch dort sein und freue mich darauf, euch auch persönlich noch ein bisschen mehr erzählen zu können!

      Güle, güle Istanbul!

      Warschau- einige Einblicke in die Stadt :)

      Alexandra Zieba

      Czesc Wam!

      Wie versprochen zeige ich Euch heute mal ein paar Einblicke in die Stadt. Den kleinen Statdrundgang möchte ich mit zwei Fotos beginnen, die vom Kulturpalat aufgenommen wurden. Sie zeigen die Panorama Warschaus :) . Leider ist das Wetter hier nicht so schön, weshalb die Fotos etwas trübe sind, aber so das Nationalstadion, das für die EM 2012 gebaut wurde, erkennt man darauf :) .  
      Warschau von oben mit Nationalstadion

      Warschau von oben mit Nationalstadion

      Von der Vogelperspektive gehen wir hinein in die Altstadt von Warschau, wo uns dessen Wahrzeichen, die Syrenka, also die Meerjungfrau begrüßt :) . Sie soll Warschau und die Warschauer beschützen, wenn schlechte Zeiten anbrechen und Ihnen kämpfend zur Seite stehen. Was auch erklärt, wieso die Meerjungfrau ein Schwert in der Hand hält :) . Als Zusatz will ich euch noch mitgeben, dass eine Warschauer Legende besagt, dass ihre Schwester in Kopenhagen sitzt…. :)

      Warszawska Syrenka

      Von der Meerjungfrau gehts in eine Kirche. Dort will ich euch ein Herz in einer Wand zeigen. Denn dort schlägt das Herz einer der berühmtesten Polen : Frédéric Chopin :) . Viele werden sich wundern, dass Chopin neben Marie Curie und Kopernikus auch Pole war, aber seine Mutter war Polin und Chopin ist in Polen aufgewachsen. Er wollte sein Herz nach dem Tod in Polen haben, weshalb es in einer Kirche in Warschau beerdigt wurde. Und vor der Kirche gibts eine Sitzbank vor einer Bushaltestelle, die auf Knopfdruck Chopinlieder spielt. :)

      Chopin

      Nach dem Krieg war Warschau nur noch einige Häuser groß, wodurch vieles neu gebaut wurde, auch in der Altstadt. Woran man das auch erkennen ist, ist das Grab des unbekannten Soldaten, bei dem immer zwei polnische Soldaten stehen und es bewachen. Doch früher war dieses Denkmal, was heute wie ein Tor aussieht mal ein ganzer Palast, was man an den “abgebrochenen Säulen” sieht. Hier mal ein kleiner Einblick:

      Das Grab des unbekannten Soldaten

      Zum Thema zweiten Weltkrieg ist auch auf den Warschauer Aufstand aufmerksam zu machen, dieser ist ein Symbol für das kämpfende Polen im zweiten Weltkrieg. Denn während dieser Zeit hatte Polen eine unterirdische Regierung. Mehr zu dem Thema gibts im Warschauer Museum zum Warschauer Aufstand, was auch sehr zu empfehlen ist. Ich war das letzte Wochenende erst dort ;) .  Aber hier vorab erstmal das Denkmal dazu, dass darstellt, wie die Polen sozusagen aus dem Nichts (aus den unterirdischen Kanälen) ans Licht treten, um zu kämpfen.

      Denkmal zum Warschauer Aufstand

      Damit ein paar kleine Einblicke in das Warschauer Stadtbild :) . Wer mehr sehen will, sollte auf jeden Fall Warschau mal besuchen :D aber vielleicht gibts beim nächsten Mal noch mehr Bilder ;)

      Mit diesen Worten ende ich den heutigen Blog- Eintrag und wünsche euch: Dobra noc ;)

      Neues aus Istanbul

      Tobias Thieben

      Jetzt bin ich schon sechs Wochen hier in Istanbul. Wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht!
      Es hat sich natürlich einiges getan seit meinem ersten Post, von dem ich euch gerne berichten möchte!

      Nach dem Elektronikhersteller wurde ich bei einem großen Hersteller für Hausdächer eingesetzt. Besonders erzählenswert war der Weg von und zum Mandanten. Da er sich auf der asiatischen Seite befand kam ich in den Genuss sowohl den Sonnenaufgang als auch den Sonnenuntergang an Bord einer der Fähren zwischen Beşiktaş und Kadıköy zu verbringen. Ein Anblick an dem ich mich nicht satt sehen konnte und so stand ich meistens an Deck und schaute in die Ferne oder fütterte die Möwen mit den Resten meines Simit (Teigkringel, den man hier gerne frühstückt), während die Istanbuler Pendler schon vollends an die Szenerie gewöhnt waren und entweder schliefen, telefonierten oder ein Buch lasen.
      Haydarpasa Bahnhof auf dem Weg zur Arbeit fotographiert

      Haydarpasa Bahnhof auf dem Weg zur Arbeit fotographiert

      Sonnenuntergang auf dem Bosporus

      Sonnenuntergang auf dem Bosporus


      Mein drittes Mandat war in Levent, dem Geschäftsbezirk von Istanbul. Es handelte sich um ein Unternehmen aus dem Energiesektor und hier durfte ich ein Tochterunternehmen fast alleine prüfen. Dieser Grad an Verantwortung wird Praktikanten hier eher selten übertragen und so hatte ich in dem Fall wirklich großes Glück, dass die Managerin mir eigenständiges Arbeiten zugetraut hat.

      Nach der Arbeit und am Wochenende treffe ich mich viel mit neu gewonnen Freunden und erkunde immer noch diese unglaublich große Stadt. Es gibt einfach immer noch so viel zu entdecken!
      Mit Julia zwischen den Kontinenten

      Mit Julia zwischen den Kontinenten


      Letztes Wochenende waren wir auf Bosporustour und sind bis zum schwarzen Meer gefahren. Ein traumhafter Tag bei 17 Grad und Sonnenschein.
      Ausflug zum schwarzen Meer

      Ausflug zum schwarzen Meer


      Mittwochs spiele ich jetzt immer mit dem PwC Fußballteam mit. Ein hochprofessionelles Team, das sich mit anderen Unternehmen Istanbuls misst und auf dem Trainingsgelände von Beşiktaş Istanbul trainiert. Es gibt einen Kunstrasenplatz mit Flutlicht und die Mannschaft hat einen Trainer, der auch richtig trainieren lässt. Der Zusammenhalt in der Mannschaft ist toll und ich wurde gleich super nett aufgenommen. Als ich das bei meinem Team erzählt habe wurde ich dort auch gleich zu ihrem wöchentlichen Freizeitkick eingeladen und so habe ich jetzt einige Gelegenheiten das Sportdefizit des ersten Monats wett zu machen!

      In den letzten Wochen steht bei mir jetzt die Besuchszeit an. Meine Familie hat mich die letzten vier Tage hier besucht und zuvor war schon eine Freundin vor Ort. In den kommenden Wochen haben sich jetzt noch zwei weitere Freunde aus Deutschland angekündigt. Der Rollenwechsel vom Besucher einer Stadt zum „Einheimischen“, der seinen Besuch herumführt ist immer wieder spannend und so freue ich mich schon auf die kommenden Wochen!

      Warschauer Notizen- Monatsüberblick

      Alexandra Zieba

      Witam :)

      Nun da ich schon Monat in Warschau bin, ist es an der Zeit euch mal ein kleinen Einblick in das Watschauer Zentrum zu geben, deshalb anbei ein kleiner Auschnitt von Warschaus Innenstadt und seinem Kulturpalast :) – in den nächsten Einträgen kommen auch noch mehr Bilder dazu :)

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      Ansonsten kann ich leider nicht viel mehr erzählen :) . Das Praktikum macht weiterhin viel Spaß,es gibt viele verschiedene Aufgaben, ich lerne viel dazu und die Leute sind alle nett :) Beim nächsten Mal werd ich dann anhand von Bildern ein klein bisschen mehr zur Stadt verraten :) Somit sag ich an dieser Stelle : Do usłyszenia :)

      Update vom Bosporus!

      Julia Feldhusen

      Inzwischen sind nun schon wieder ein paar Wochen vergangen, seit ich das letzte Mal geblogged habe  und ich bin schon bei der Halbzeit hier angekommen– es wird also höchste Zeit euch mal wieder über mein Leben in Istanbul zu berichten!

      Inzwischen hatte ich die Gelegenheit auch den türkischen (Arbeits-)Alltag ein bisschen besser kennenzulernen und dieser unterscheidet sich  doch um einiges von dem in Deutschland.
      Ich habe so ein manches Mal in den letzten Wochen laechelnd an unsere Vorbereitungen im Rahmen des interkulturellen Workshops, den PwC im Vorfeld für uns ausgerichtet hat, zurückdenken müssen: es gab schon einige Situationen die wie aus dem Lehrbuch waren – und genau das macht jeden Tag hier zu einer Herausforderung und zu einem Abenteuer! :)

      Wie schon letztes Mal berichtet, geht es hier auch bei der Arbeit wesentlich gemaechlicher und auch etwas chaotischer zu als in Deutschland, was dann allerdings haeufig dazu führt, dass die Angestellten bis spaet nachts arbeiten müssen. Wenn dies der Fall ist, wird aber auch das zelebriert, indem man sich immer ausgiebig Zeit nimmt, mit dem Team noch gemütlich zusammen ins Restaurant zu gehen, bevor es an die Nachtschicht geht… Ich hatte bisher immer Glück – ich komme mit zum Abendessen, aber habe danach frei, damit mir weiterhin genug Zeit bleibt, die Stadt zu erleben! :)

      Und das tue ich auch in vollen Zügen – Istanbul hat so viel zu bieten, dass ich gar nicht genug davon kriege und es mit Sicherheit auch nicht langweilig wird! Die Stadt ist –wie auch ihre geographische Lage schon verspricht– der Schnittpunkt zwischen zwei Kontinenten, zwei Kulturen und daher voller Kontraste: es gibt hier Europa’s grösste Mall, in der man denkt, man sei mitten in Amerika und wo sich Gucci, Prada und Louis Vuitton nur so aneinander  reihen (und dort sind es  zur Abwechslung mal keine Faelschungen ;) ) und dann wiederum gibt es ganz traditionelle, aermere Viertel wo man kaum eine Frau ohne Burka entdecken kann. Und gerade in diesem Stadtviertel durften wir an einem Gottesdienst in einer Moschee teilnehmen, was Touristen normalerweise untersagt ist! Das war eine ganz einmalige und sehr bewegende Erfahrung! Auch das Klettern auf die alte Stadtmauer Istanbuls war einfach nur grossartig – wir hatten Glück und konnten einen atemberaubenden Sonnenuntergang beobachten, der Istanbul in ein Meer aus bunten Farben getaucht hat!



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      Und zu dem ‘touristischen’ Sightseeing kommen natürlich auch noch typisch türkische Erlebnisse und Events, die man als Tourist womöglich niemals erleben würde… gestern bin ich zum Beispiel in die türkische Musikszene eingetaucht, als ein Kollege mich auf ein Konzert von  einer der aeltesten türkischen Rockbands mitgenommen hat!

      Das war jetzt nur ein kurzer Auszug, aber wenn ich euch von allem berichten wollte, dann würde ich gar nicht mehr aufhören zu schreiben!

      Aber ich verspreche euch: die Fortsetzung folgt – also stay tuned! :)

      Mein Leben in Brüssel

      Annika Theis

      Nach ein paar Wochen des Einlebens in der europäischen Hauptstadt wird es nun Zeit, dass ich Euch an meinen zahlreichen Erfahrungen der letzten Tage teilhaben lasse.

      Der Start in der Brüsseler Niederlassung von PwC war gefüllt mit Trainings und Schulungen: Neben einer ausführlichen Unternehmensvorstellung und dem Kennenlernen der Kollegen wurden alle neuen Mitarbeiter und Praktikanten mit einem Laptop und den nötigen Accessoires wie USB-Stick, Textmarker, Blöcke etc. ausgestattet. Die PwC-Mitarbeiter präsentierten uns in verschiedenen Vorträgen die relevanten Informationen zu den Computerprogrammen, wie z.B. die Buchung der Arbeitszeit, die Abrechnung der Reisekosten und das interne Planungsprogramm. Am spannendsten war die darauffolgende Führung durch das Bürogebäude, welches in einer Dreiecks-Form angeordnet ist. Am Anfang fiel die Orientierung etwas schwer, aber verlaufen kann man sich dort zum Glück nicht. Besonders beeindruckend sind die Kantine und das Grand Café, die für den Mittagslunch oder die kleine Pause zwischendurch einladen. Auch ansonsten hat das Büro alles was das Herz begehrt: unter anderem einen kleinen Shop, eine Reinigung, ein Fitness-Raum und eine riesige Tiefgarage.

      Die nächsten zwei Einführungstage sollten uns den PwC-Prüfungsansatz und das Prüfungsprogramm anhand von vielen Beispielen und Übungen näher bringen. Somit konnten wir nach den ersten drei Tagen bestens gerüstet ins Wochenende starten, bevor das Praktikum in der nächsten Woche richtig losgehen konnte. Mein erstes Wochenende in Brüssel konnte ich dann auch in vollen Zügen genießen.

      Grand Place


      Nach einer ersten Erkundung meines Viertels bei einer Jogging-Runde und den obligatorischen Samstags-Einkäufen ging es im Zentrum weiter. Gemeinsam mit einer anderen Praktikantin spazierten wir durch die Innenstadt über den Grand Place und durch die vielen kleinen Seitenstraßen, vorbei an dem Mannequin Pis bis zur Einkaufsstraße. Da gerade der Schlussverkauf begonnen hatte, waren die Stadt und vor allem die Geschäfte brechend voll. Mit einer typisch belgischen Waffel mit frischen Erdbeeren gönnten wir uns eine kurze Auszeit, bevor es weiterging in Richtung Kathedrale und Mont des Art.


      "Gaufre de Bruxelles" mit frischen Erdbeeren

      Am Sonntag stand dann die Kultur auf dem Programm: Beim Besuch des Museums Belvue verschaffte ich mir einen Überblick über die belgische Geschichte, über Könige und königliche Familie und den Sprachenstreit zwischen der französischen und der flämisch-niederländischen Kultur. Trotz vieler Streitereien um die offiziellen Sprachen in Belgien bleibt zu betonen, dass dies natürlich auch Vorteile hat. Als ich in der zweiten Woche zu meinem ersten Mandanten fahren durfte, konnte ich mit den Kollegen im Team nach Herzenslust auf Französisch, Englisch und Deutsch sprechen. Zwar ist die offizielle Unternehmenssprache Englisch, aber untereinander wird viel auf Französisch oder Niederländisch gesprochen. Besonders spannend war es für mich, Gesprächen auf Niederländisch zu lauschen, da es sich doch irgendwie vertraut anhört – aber so richtig zu verstehen ist es eben doch auch nicht. :-)

      Der königliche Palast

      Besonders spannend ist auf jeden Fall der allmorgendliche Berufsverkehr, den es auf dem Weg zur Arbeit zu überwinden gilt – und während es im Kreisverkehr meist sehr zügig vorangeht und man sehr aufpassen muss, dass man auch dort hinauskommst, wo man hin möchte, dann steckt man dafür üblicherweise umso länger in eine der vielen Tunnel fest, die durch das Zentrum führen. Für 13 Kilometer muss man morgens schon etwa eine knappe Stunde einplanen. :)

      Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass Brüssel ein echter multikultureller „Melting Pot“ ist und ich mir sicher bin, dass es hier in den nächsten Monaten neben afrikanischen Vierteln, kulinarischen Highlights und kunterbunten Sprachkulturen noch einiges mehr zu entdecken gibt.