PwC

Steuern & Recht

    • nivo slider image nivo slider image nivo slider image

Steuern & Recht

Geldwerter Vorteil aus der Veräußerung von Wandeldarlehen


Die Einräumung eines Wandlungsrechts eröffnet die Chance zu einem preisgünstigen Vermögenserwerb, führt aber erst dann zu einem Zufluss und damit zu einer Einnahme als geldwerter Vorteil, wenn der Berechtigte die Wandlung vollzieht. Eine Zurechnung des geldwerten Vorteils zu einem künftigen Dienstverhältnis ist zwar möglich, bedarf aber der Feststellung eines eindeutigen Veranlassungszusammenhangs, wenn sich andere Ursachen für die Vorteilsgewährung als Veranlassungsgrund aufdrängen.

Weiterlesen

Wirksamkeit einer Klage mit eingescannter Unterschrift


Dem Schriftformerfordernis bei Klageeinreichung kann auch auf andere Weise entsprochen werden, als durch eigenhändige Unterzeichnung des Schriftstückes durch den Verfasser, wenn in Verbindung mit weiteren Unterlagen oder Umständen die Urheberschaft und der Wille, das Schreiben in den Rechtsverkehr zu bringen, kenntlich wird.

Weiterlesen

Zinsen auf Einkommensteuererstattung nicht zu versteuern


Gesetzliche Zinsen, die das Finanzamt aufgrund von Einkommensteuererstattungen an den Steuerpflichtigen zahlt unterliegen dann nicht der Einkommensteuer, wenn sie auf nicht abzugsfähige Steuern entfallen. Das hat der Bundesfinanzhof entschieden und damit seine frühere Rechtsprechung teilweise geändert.

Weiterlesen

Körperschaftsteuerliche Organschaft: Vereinbarung der Verlustübernahme


Im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder nimmt das Bundesfinanzministerium (BMF) mit Schreiben vom 19. Oktober 2010 Stellung zur ständigen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH), nach der es für die körperschaftsteuerliche Organschaft mit einer GmbH als Organgesellschaft einer ausdrücklichen Vereinbarung zur Verlustübernahme bedarf.

 

Weiterlesen

Neue Abschreibungsregeln nach Einlage und vorheriger Nutzung zur Erzielung von Überschusseinkünften


Werden Immobilien oder sonstige abnutzbare Wirtschaftsgüter ins Betriebsvermögen eingelegt, nachdem sie zuvor im Privatvermögen zur Erzielung von Überschusseinkünften verwendet worden sind, werden die Absetzungen für Abnutzung (AfA) jetzt anders berechnet.

 

Weiterlesen

Gängige Verlustübernahmevereinbarung ausreichend für körperschaftsteuerliche Organschaft


In der Praxis herrschte bislang erhebliche Unsicherheit darüber, wie die Verlustklausel im Ergebnisabführungsvertrag mit einer Organ-GmbH formuliert sein muss. Der Bundesfinanzhof (BFH) sah die Organschaftsvoraussetzungen im Ergebnis bereits als gegeben an, wenn in dem Vertrag insgesamt auf die Vorschriften des Paragrafen 302 verwiesen wird.

Weiterlesen

Unterhaltszahlungen an im Ausland lebende Angehörige


In einigen Urteilen hat der Bundesfinanzhof (BFH) seine bisherige Rechtsprechung zur steuerlichen Berücksichtigung von Unterhaltszahlungen an im Ausland lebende Angehörige modifiziert. Nach der neueren Rechtsprechung ist die Bedürftigkeit des Unterhaltsempfängers Voraussetzung für den Abzug als außergewöhnliche Belastung. Im Ergebnis bedeutet dies, dass die Bedürftigkeit des Unterhaltsempfängers nicht mehr typisierend unterstellt werden kann, sondern jeweils nach der konkreten Betrachtungsweise individuell zu bestimmen ist.

Weiterlesen

Keine Minderung der Bemessungsgrundlage bei Forderungsabtretung unter Nennwert


Werden Entgeltansprüche aus umsatzsteuerpflichtigen Leistungen zu einem unter dem Nennwert liegenden Preis abgetreten, bemisst sich das Entgelt nach den vom Leistungsempfänger tatsächlich geleisteten Zahlungen und nicht nach dem für die Abtretung vereinbarten Forderungskaufpreis.

Weiterlesen