PwC

Steuern & Recht

    • nivo slider image nivo slider image nivo slider image

Steuern & Recht

Typisierter Zinssatz von 6 % weiterhin verfassungsrechtlich unbedenklich


In der stetig diskutierten Frage der Verfassungsmäßigkeit des gesetzlichen Zinssatzes von 6 % p. a. auf Steuernachzahlungen nach den Vorgaben des § 233a in Verbindung mit § 238 Abgabenordnung hat sich nun auch das Finanzgericht Köln zu Wort gemeldet und den typisierten Zinssatz zumindest bis September 2014 als verfassungsgemäß erachtet. Einer Vorlage an das Bundesverfassungsgericht bedürfe es nicht, so die Kölner Richter. Weiterlesen

Weiteres Verfahren beim Bundesverfassungsgericht zum Verlustabzug bei Kapitalgesellschaften


Der 2. Senat des Finanzgerichts Hamburg hat mit Beschluss vom 29. August 2017, 2 K 245/17, entschieden, dem Bundesverfassungsgericht ein Verfahren zu der Frage vorzulegen, ob die Regelung des § 8c Satz 2 Körperschaftsteuergesetz i.d.F. des Unternehmensteuerreformgesetzes 2008 (jetzt § 8c Abs. 1 Satz 2 KStG) verfassungswidrig ist. Der vorlegende Senat ist von der Verfassungswidrigkeit überzeugt.

Weiterlesen

Steuerfreistellung: Nachweis des Besteuerungsverzichts des Tätigkeitsstaats


Für den nach § 50d Abs. 8 Einkommensteuergesetz erforderlichen Nachweis, dass der Tätigkeitsstaat auf sein Besteuerungsrecht verzichtet hat, reicht die Vorlage eines zwischen dem Arbeitgeber und einem ausländischen Ministerium beziehungsweise einer ausländischen Körperschaft des öffentlichen Rechts geschlossenen Consultingvertrags dann nicht aus, wenn dieser zwar eine Steuerbefreiung für entsandte Mitarbeiter vorsieht, aber nicht eindeutig ist, ob es sich hierbei um eine Verzichtserklärung mit Billigung der zuständigen staatlichen Stelle oder um eine bloße Absichtserklärung handelt. Weiterlesen

Kein Vorsteuerabzug bei der Verwaltung von Drittland-Investmentvermögen


Das Finanzgericht Köln hat entschieden, dass für eine Verwalterin von US-Investmentvermögen (Klägerin) der Vorsteuerabzug aus Eingangsleistungen ausgeschlossen ist, weil die Eingangsleistungen zur Ausführung von Umsätzen verwendet wurden, die gemäß § 4 Nr. 8 Buchst. h Umsatzsteuergesetz steuerfrei wären, wenn sie im Inland ausgeführt worden wären. Weiterlesen

steuern + recht aktuell – Ausgabe 8, August 2017


Das Bundesfinanzministerium nimmt zur BAG-Rechtsprechung Stellung, BVerfG nimmt Klage zur Entfernungspauschale nicht zur Entscheidung an, keine Kürzung des Ehegattenfreibetrags bei beschränkter Erbschaftsteuerpflicht, BFH macht Kehrtwendung bei Abfindungen für den Verzicht auf künftigen Pflichtteilsanspruch – dies sind einige der Themen in der aktuellen Ausgabe. Weiterlesen

Steuerliche Behandlung der Einkünfte des Geschäftsführers einer luxemburgischen S.a.r.l.


Bei der Frage ob im Rahmen des DBA-Luxemburg Einkünfte aus nichtselbständiger oder selbständiger Tätigkeit vorliegen ist auch die Höhe der Beteiligung des Steuerpflichtigen am Unternehmen zu berücksichtigen. Weiterlesen

Erstattung der Abzugsteuer: Geändertes Zuflussdatum bei Aktiendividenden ab 2017


Sieht ein DBA vor, dass abzugspflichtige Einkünfte nicht oder nur nach einem niedrigeren Steuersatz besteuert werden können, kann nach § 50d Einkommensteuergesetz die volle oder teilweise Entlastung von der Abzugsteuer beantragt werden.  Ab 1. Januar 2017 gelten geänderte Regelungen hinsichtlich des Fälligkeits- beziehungsweise Zuflusszeitpunkts. Das Bundeszentralamt für Steuern erinnert die Antragsteller an die neue Rechtslage. Weiterlesen