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Steuern & Recht

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    Steuern & Recht

      Kein Wegfall des Gewerbesteuerverlustes der Untergesellschaft bei Formwechsel


      Der Formwechsel einer an einer Personengesellschaft (Untergesellschaft) beteiligten Kapitalgesellschaft (Obergesellschaft) in eine Personengesellschaft führt nicht zum anteiligen Wegfall des Gewerbesteuerverlustes bei der Untergesellschaft. Begründung des Schleswig-Holsteinischen Finanzgerichts: Vor und nach dem Formwechsel bestehe ein und dasselbe Rechtssubjekt, insofern nämlich sowohl Unternehmer- als auch Unternehmensidentität.

      Personengesellschaft nur unter einschränkenden Voraussetzungen Organgesellschaft?


      Im Lichte einer höchstrichterlich abschließend noch nicht geklärten Einzelfrage zur umsatzsteuerlichen Organschaft hat das Finanzgericht Rheinland-Pfalz entschieden, dass Personengesellschaften nicht per se, sondern nur dann Organgesellschaft sein können, wenn Gesellschafter der Personengesellschaft neben dem Organträger nur Personen sind, die in das Unternehmen des Organträgers finanziell eingegliedert sind.

      Stufenweise statt absolute Ermittlung der zumutbaren Eigenbelastung


      Aufgrund eines Urteils des Bundesfinanzhofs besteht für Steuerpflichtige fortan die Möglichkeit, sog. außergewöhnliche Belastungen (z.B. Krankheitskosten) weitergehend als bisher steuerlich geltend zu machen. Grund: Eine gestufte Ermittlung der zumutbaren Eigenbelastung.

      Steuern + recht aktuell – Ausgabe 3, März 2017


      Unter anderem mit folgenden Themen: Brexit und die möglichen Folgen, US-Steuerreform geplant, sowie aktuelle Rechtsprechungshinweise: Hinzurechnungsbesteuerung auf dem unionsrechtlichen Prüfstand, Schuldzinsenabzug bei doppelstöckiger Personengesellschaft, umsatzsteuerliche Organschaft bei Insolvenz, Rückstellung für Wartung geleaster Flugzeuge.

      Finanzverwaltung: Koordinierte Betriebsprüfungen mit ausländischen Steuerbehörden


      Das Bundesfinanzministerium hat am 6. Januar 2017 ein Anwendungsschreiben über koordinierte steuerliche Außenprüfungen mit Steuerverwaltungen anderer Staaten und Gebiete an die obersten Finanzbehörden der Länder und an das Bundeszentralamt für Steuern übersandt.

      Besteuerung eines geerbten Pflichtteilsanspruchs


      Ein vom Erblasser bisher nicht geltend gemachter Pflichtteilsanspruch gehört zu seinem Nachlass und unterliegt bei seinem Erben der Besteuerung. Damit entsteht die Erbschaftsteuer bereits mit dem Tode des Pflichtteilsberechtigten, ohne dass es auf die Geltendmachung des Anspruchs durch dessen Erben ankommt.

      Vermietung eines häuslichen Arbeitszimmers führt zu gewerblichen Einkünften


      Der Bundesfinanzhof hat zur Frage der Vermietung eines Arbeitszimmers eines Gewerbetreibenden an dessen Auftraggeber Stellung bezogen. Die Steuerpflichtige war dort ausschließlich für den Auftraggeber tätig und muss die Mieteinnahmen als gewerbliche Einkünfte, und nicht als solche aus Vermietung und Verpachtung, versteuern. Darüber hinaus sind die Aufwendungen für diesen Raum nach Meinung der obersten Steuerrichter auch keine Betriebsausgaben.

      Versicherungsteuer: Verkaufsaufschlag als Teil des Versicherungsentgelts


      Nach einer aktuellen Entscheidung des Bundesfinanzhofs unterliegt nicht nur die Abrechnungsprämie, sondern auch der Verkaufsaufschlag der Versicherungsteuer. Das bedeutet: Kommt der Versicherungsschutz den vom Versicherungsnehmer gewonnenen Kunden zugute, kann das Entgelt für diese Engagement zwischen Versicherer und Versicherungsnehmer dem gesamten, den Kunden in Rechnung gestellten Verkaufspreis entsprechen. Dies gilt selbst dann, wenn der Versicherer vom Versicherungsnehmer nur einen Teil des Verkaufspreises erhält und dem Versicherungsnehmer den restlichen Verkaufspreis, den sogenannten Verkaufsaufschlag, belässt.