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Steuern & Recht

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Keine mehrfache Nutzung des Abzugsbetrags für häusliches Arbeitszimmer


Der personenbezogene Höchstbetrag von 1 250 Euro kann auch bei zwei Arbeitszimmern in zwei verschiedenen Hausständen in einem Veranlagungszeitraum nur einmal geltend gemacht werden. Dies gilt auch bei einer betrieblichen Notwendigkeit für zwei Arbeitszimmer, von dem eines in einem aus beruflichen Gründen unterhaltenen Hausstand liegt. Weiterlesen

Pauschalversteuerung von Arbeitgebezuschüssen an den Arbeitnehmer


Akzeptiert ein Arbeitnehmer die Reduzierung des Barlohns und damit den ohne betriebsbedingte Gründe erfolgten teilweisen Verzicht auf seine Rechte aus dem ursprünglichen Arbeitsvertrag nur deshalb, weil ihm im Gegenzug Zusatzleistungen durch den Arbeitgeber in entsprechender Höhe zugesagt werden, liegt das Zusätzlichkeitserfordernis für eine Anwendung des Pauschsteuersatzes nicht vor. Weiterlesen

Arbeitslohn bei Übernahme einer Pensionszusage gegen Ablösungszahlung


Das Bundesfinanzministerium nimmt in einem Anwendungsschreiben zu zwei Urteilen des Bundesfinanzhofs betreffend die Übernahme von Pensionszusagen gegen Ablösungszahlung und der Frage des Zuflusses von Arbeitslohn Stellung. Die dort erörterten Grundsätze sind in allen offenen Fällen anzuwenden. Weiterlesen

Abzugsverbot für ausländische Sozialversicherungsbeiträge europarechtswidrig


Der Ausschluss des Sonderausgabenabzugs von im Ausland gezahlten Sozialversicherungsbeiträgen bei Berechnung des Progressionsvorbehalts ist ein Verstoß gegen die unionsrechtlich garantierte Arbeitnehmerfreizügigkeit. Dies hat der Europäische Gerichtshof im Fall einer in Frankreich tätigen Beamtin mit Wohnsitz in Deutschland festgestellt. Weiterlesen

Nachweis über Versteuerung im Ausland kein rückwirkendes Ereignis


Die Vorlage eines Nachweises über die Versteuerung des Arbeitseinkommens im Ausland nach § 50d Abs. 8 Einkommensteuergesetz ist kein – zur Änderung des ursprünglichen Steuerbescheids berechtigendes – rückwirkendes Ereignis, wenn der ausländische Steuerbescheid vor dem inländischen ergangen ist und die Versteuerung im Ausland daher bereits bei dessen Erlass hätte berücksichtigt werden müssen. Dementsprechend muss auch die Berechnung der Zinsen erfolgen. Weiterlesen

Gewinntantieme bis zu 50% des Jahresüberschusses angemessen?


Eine Gewinntantieme, die 50 v. H. des Jahresgewinns übersteigt, ist insoweit grundsätzlich als verdeckte Gewinnausschüttung zu qualifizieren. Bemessungsgrundlage für die Berechnung der Tantieme ist der steuerliche Gewinn vor Abzug der Steuern und der Tantieme. Weiterlesen

Vermietung eines häuslichen Arbeitszimmers führt zu gewerblichen Einkünften


Der Bundesfinanzhof hat zur Frage der Vermietung eines Arbeitszimmers eines Gewerbetreibenden an dessen Auftraggeber Stellung bezogen. Die Steuerpflichtige war dort ausschließlich für den Auftraggeber tätig und muss die Mieteinnahmen als gewerbliche Einkünfte, und nicht als solche aus Vermietung und Verpachtung, versteuern. Darüber hinaus sind die Aufwendungen für diesen Raum nach Meinung der obersten Steuerrichter auch keine Betriebsausgaben. Weiterlesen

Finanzverwaltung konkretisiert Grundsätze zur Aufteilung des Arbeitslohns nach DBA


Im einem aktuellen 20 Seiten umfassenden Schreiben ergänzt die Finanzverwaltung ihr aus 2014 stammendes Anwendungsschreiben zur steuerlichen Behandlung des Arbeitslohns nach den Doppelbesteuerungsabkommen und nimmt Änderungen in dem aus 1983 stammenden Auslandstätigkeitserlass vor. Weiterlesen