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Steuern & Recht

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Entgeltliche Veräußerung auch bei Übertragung wertloser Anteile


Eine entgeltliche Veräußerung liegt auch dann vor, wenn bei einer Aktienveräußerung der Veräußerungserlös die Transaktionskosten nicht übersteigt. Der entstandene Veräußerungsverlust kann auch ohne eine amtliche Bescheinigung der Bank bei der Enkommensteuerveranlagung berücksichtigt werden. Eine entgeltliche Anteilsübertragung liegt auch dann vor, wenn wertlose Anteile ohne Gegenleistung zwischen fremden Dritten übertragen werden. Weiterlesen

Kein Rückfall des Besteuerungsrechts nach DBA bei nur partieller Steuerpflicht


Gewerbliche Zinseinkünfte in den USA aus bestimmten Wertpapieren sind auch dann von der deutschen Besteuerung ausgenommen, wenn nur ein Bruchteil der Zinseinkünfte nach US-amerikanischem Recht der dortigen Besteuerung unterlegen hat. Das Finanzgericht München folgt damit der höchstrichterlichen Rechtsprechung aus 2015 und 2016. Weiterlesen

Keine Aufteilung des Höchstbetrags für häusliches Arbeitszimmer auf Einkunftsarten


Der Höchstbetrag abziehbarer Aufwendungen von 1.250 Euro ist bei der Nutzung eines häuslichen Arbeitszimmers im Rahmen mehrerer Einkunftsarten nicht nach den zeitlichen Nutzungsanteilen in Teilhöchstbeträge aufzuteilen. Er kann durch die dem Grunde nach abzugsfähigen Aufwendungen in voller Höhe ausgeschöpft werden. Weiterlesen

Berechnung des Veräußerungsverlusts bei Aktienoptionsmodellen


Bei der Berechnung eines Veräußerungsverlustes, der durch die Übertragung von Aktien der Muttergesellschaft auf Arbeitnehmer entsteht ist als Veräußerungspreis nicht nur die vom bezugsberechtigten Arbeitnehmer geleistete Zahlung, sondern auch der Wert seiner Arbeitsleistung einzubeziehen. Weiterlesen

Rückstellungen für ein Aktienoptionsprogramm


Eine AG kann Rückstellungen für Verbindlichkeiten aus einem Aktienoptionsprogramm zugunsten von leitenden Mitarbeitern nicht bilden, wenn die Optionen nur ausgeübt werden können, falls der Verkehrswert der Aktien zum Ausübungszeitpunkt einen bestimmten Betrag übersteigt und/oder wenn das Ausübungsrecht davon abhängt, dass es in der Zukunft zu einem Verkauf des Unternehmens oder einem Börsengang kommt. Der Grad der Wahrscheinlichkeit des Eintritts eines dieser Ereignisse ist nach Ansicht des Bundesfinanzhofs in diesem Zusammenhang ohne Bedeutung.

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Nachweispflicht zur Sicherstellung der Einmalbesteuerung bei DBA


Das Finanzgericht Hamburg hat sich mit dem Umfang der Nachweispflicht bei in Deutschland freigestellten Einkünften aus Zypern beschäftigt. Stichworte: Rückfallklausel / Switch-over und Treaty-Override-Klausel. Tenor der richterlichen Entscheidung: Wenn sich die Nichtbesteuerung bereits unmittelbar aus dem Gesetz des anderen Staates ergibt, kann vom Steuerpflichtigen kein zusätzlicher Nachweis angefordert werden. Weiterlesen

Keine Thesaurierungsbegünstigung für Personenunternehmen bei negativem zu versteuernden Einkommen


Die Thesaurierungsbegünstigung des § 34a Einkommensteuergesetz kann nicht in Anspruch genommen werden, wenn zwar begünstigungsfähige Einkünfte vorhanden sind, das zu versteuernde Einkommen aber negativ ist. Weiterlesen

Bewertung und Gewinnermittlung bei Ausübung von Bezugsrechten aus Altanleihen


Bei Ermittlung des Veräußerungsgewinns einer Aktie, die durch die Ausübung eines Bezugsrechts erworben wurde, das von einer vor dem 01.01.2009 erworbenen und bereits steuerentstrickten Aktie abgespalten wurde, sind die Anschaffungskosten des Bezugsrechts nicht mit 0 Euro, sondern in tatsächlicher Höhe anzusetzen. Damit wendet sich der Bundesfinanzhof gegen die Auffassung der dem Verfahren beigetretenen Finanzverwaltung. Weiterlesen

Keine mehrfache Nutzung des Abzugsbetrags für häusliches Arbeitszimmer


Der personenbezogene Höchstbetrag von 1 250 Euro kann auch bei zwei Arbeitszimmern in zwei verschiedenen Hausständen in einem Veranlagungszeitraum nur einmal geltend gemacht werden. Dies gilt auch bei einer betrieblichen Notwendigkeit für zwei Arbeitszimmer, von dem eines in einem aus beruflichen Gründen unterhaltenen Hausstand liegt. Weiterlesen

Steuerliche Behandlung von Cum/Cum-Transaktionen


Das Bundesfinanzministerium hat ein aktuelles Anwendungsschreiben zur steuerlichen Behandlung von Cum/Cum-Geschäften veröffentlicht und erläutert, welche Szenarien begrifflich darunter zu verstehen sind. Anhand von zahlreichen Praxisbeispielen werden die steuerlichen Folgen verdeutlicht. Die Finanzämter können damit Cum/Cum-Transaktionen aufgreifen, die vor einer diesbezüglichen Gesetzesänderung bis zum 31. Dezember 2015 durchgeführt wurden. Weiterlesen