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Steuern & Recht

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Beteiligung einer juristischen Person des öffentlichen Rechts an einer Personengesellschaft


Aufgrund eines früheren Urteils des Bundesfinanzhofes vom März 2015 zur Frage der steuerlichen Behandlung der Beteiligung einer juristischen Person des öffentlichen Rechts an einer gewerblich tätigen Personengesellschaft hatte die Finanzverwaltung in 2016 zeitnah ein Anwendungsschreiben für die Jahre bis einschließlich 2008 veröffentlicht. Aktuell befasst sich das Bundesfinanzministerium nun – wie damals selbst angekündigt – mit den Zeiträumen ab 2009. Weiterlesen

Keine Rückstellung für künftige Zusatzbeiträge zur Handwerkskammer


Für Kammerbeiträge eines künftigen Beitragsjahres, die sich nach der Höhe des in einem vergangenen Steuerjahr erzielten Gewinns bemessen, kann steuerlich keine Rückstellung gebildet werden. Auch dann nicht, wenn eine überwiegende Wahrscheinlichkeit besteht, dass die Zusatzbeiträge auch künftig in der geltend gemachten Höhe entstehen und eine Inanspruchnahme erfolgen wird. Weiterlesen

Realteilung und Buchwertfortführung bei Ausscheiden aus Personengesellschaft


In zwei aktuellen Urteilen hat der Bundesfinanzhof zur Buchwertfortführung im Rahmen einer Realteilung Stellung genommen und eine Gewinnneutralität bejaht. Zum einen betraf es das Ausscheiden eines Mitunternehmers aus einer fortbestehenden Gesellschaft, im anderen Fall ging es um die Auflösung der Gesellschaft mit anschließender Verteilung der Wirtschaftsgüter unter den Gesellschaftern. Weiterlesen

Gestaltungsmissbrauch bei An- und Verkauf von Wertpapieren


Der Verkauf und (Wieder-)Kauf von Bezugsrechten gleicher Art und gleicher Stückzahl am selben Tag stellt einen Missbrauch rechtlicher Gestaltungsmöglichkeiten dar, wenn es nur einen Tageskurs gibt und der Steuerpflichtige insoweit kein Kursrisiko eingeht. Weiterlesen

Zukauf von Fremdübersetzungen führt zur Gewerblichkeit der Übersetzungstätigkeit


Eine Personengesellschaft, die ihren Kunden im Rahmen einheitlicher Aufträge nicht nur Übersetzungen in Sprachen liefert, die ihre Gesellschafter beherrschen, sondern –durch Zukauf von Fremdübersetzungen– regelmäßig und in nicht unerheblichem Umfang auch in anderen Sprachen, ist gewerblich tätig. Weiterlesen

Keine Abschöpfung eines wirtschaftlichen Vorteils bei Kartellbußen


Eine vom Bundeskartellamt festgesetzte Geldbuße ist steuerlich nicht abzugsfähig und zwar auch nicht teilweise, wenn der Bußgeldbescheid ausweist, er habe ausschließlich ahndenden Charakter und ein wirtschaftlicher Vorteil sei nicht abgeschöpft worden. Dies ist die noch nicht rechtskräftige Auffassung des Finanzgerichts Köln. Weiterlesen