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Steuern & Recht

    Steuern & Recht

    Übergang des Gewerbeverlustes bei Einbringung in Personengesellschaft


    Das Finanzgericht Baden-Württemberg bestätigt, dass ein vortragsfähiger Gewerbeverlust auch bei der Ausgliederung des Geschäftsbetriebs einer Kapitalgesellschaft in eine Personengesellschaft übergeht und nicht bei der Kapitalgesellschaft verbleibt. Sowohl die für einen Verlustübergang erforderliche Unternehmer- als auch Unternehmensidentität lägen vor.

    Kein Wegfall des Gewerbesteuerverlustes der Untergesellschaft bei Formwechsel


    Der Formwechsel einer an einer Personengesellschaft (Untergesellschaft) beteiligten Kapitalgesellschaft (Obergesellschaft) in eine Personengesellschaft führt nicht zum anteiligen Wegfall des Gewerbesteuerverlustes bei der Untergesellschaft. Begründung des Schleswig-Holsteinischen Finanzgerichts: Vor und nach dem Formwechsel bestehe ein und dasselbe Rechtssubjekt, insofern nämlich sowohl Unternehmer- als auch Unternehmensidentität.

    Kein Wegfall der gewerbesteuerlichen Verluste bei Formwechsel des Mitunternehmers


    Der Formwechsel einer GmbH als Mitunternehmerin einer Personengesellschaft in eine Kommanditgesellschaft führt nicht zum anteiligen Wegfall der Unternehmeridentität und damit der gewerbesteuerlichen Verlustvorträge bei der Personengesellschaft.

    Kein gewerbesteuerlicher Verlustvortrag bei Verschmelzung von Personengesellschaften


    Im Fokus der Entscheidung des Bundesfinanzhofs stand die mitunternehmerbezogene Verlustverrechnung bei sog. doppelstöckigen Personengesellschaften. Fazit der Richter: Bei einer Verschmelzung der Ober- auf die Unterpersonengesellschaft entfällt der gewerbesteuerliche Verlustvortrag, denn die Obergesellschaft ist als Mitunternehmerin der Unterpersonengesellschaft Trägerin des Verlustabzugs