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Steuern & Recht

    Steuern & Recht

    Übergang des Gewerbeverlustes bei Einbringung in Personengesellschaft


    Das Finanzgericht Baden-Württemberg bestätigt, dass ein vortragsfähiger Gewerbeverlust auch bei der Ausgliederung des Geschäftsbetriebs einer Kapitalgesellschaft in eine Personengesellschaft übergeht und nicht bei der Kapitalgesellschaft verbleibt. Sowohl die für einen Verlustübergang erforderliche Unternehmer- als auch Unternehmensidentität lägen vor.

    Verlustabzug bei Abtretung eines Kommanditanteils nur bei Unternehmeridentität


    Im Rahmen der Abtretung eines Kommanditanteils setzt die Inanspruchnahme des gewerbesteuerlichen Verlustabzugs die ununterbrochene Unternehmeridentität voraus, so dass kurzfristige Unterbrechungen – selbst nur für eine logische Sekunde – zum Wegfall des Verlustabzugs führen.

    Gewerbesteuerliche Mindestbesteuerung (Verlustverrechnungsbegrenzung) verfassungsgemäß


    Die seit 2004 geltende Beschränkung der Verrechnung von vortragsfähigen Gewerbeverlusten durch Einführung einer jährlichen Höchstgrenze ist mit dem Grundgesetz vereinbar. Das gilt auch, soweit es wegen der Begrenzung zu einem endgültig nicht mehr verrechenbaren Verlust kommt.