PwC

Steuern & Recht

Steuern & Recht

Überversorgungsprüfung für Pensionsrückstellungen


Erteilt ein Unternehmen seinen Mitarbeitern eine Pensionszusage, ist bei der Bildung der Pensionsrückstellung nach ständiger Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) die sog. 75-%-Überversorgungsgrenze zu beachten. Übersteigen die betrieblichen Versorgungsanwartschaften zuzüglich der Anwartschaft aus der gesetzlichen Rentenversicherung 75 % des Aktivlohns am Bilanzstichtag, liegt eine Überversorgung vor. Die Pensionsrückstellung ist dann entsprechend zu kürzen. An den Grundsätzen dieser sogenannten Überversorgungsprüfung hält der BFH nach einer aktuell veröffentlichten Entscheidung bei der stichtagsbezogenen Bewertung von Pensionsrückstellungen fest. Er räumte jedoch ein, dass es bei dauerhafter Herabsetzung der Bezüge geboten sein kann, den Maßstab im Sinne einer zeitanteiligen Betrachtung zu modifizieren.

Weiterlesen

Berücksichtigung von gewinnabhängigen Pensionsleistungen bei der Bewertung von Pensionsrückstellungen – Vertrauensschutz bis 31. Dezember 2014


Mit Urteil vom 3. März 2010 hatte der Bundesfinanzhof entschieden, dass eine Pensionsrückstellung nicht gebildet werden darf, wenn die Pensionszusage Pensionsleistungen in Abhängigkeit von künftigen gewinnabhängigen Bezügen vorsieht. Die Berücksichtigung gewinnabhängiger Vergütungen sollte nicht zulässig sein, wenn sie am Bilanzstichtag zwar dem Grunde und der Höhe nach unwiderruflich feststehen, zum Zeitpunkt der Erteilung der Versorgungszusage jedoch noch ungewiss waren. Weiterlesen

Berücksichtigung von gewinnabhängigen Pensionsleistungen bei Bewertung nach § 6a EStG


Das Bundesfinanzministerium äußert sich in einem aktuellen Schreiben zur Berücksichtigung von gewinnabhängigen Pensionsleistungen bei der Bewertung von Pensionsrückstellungen. Grundlage: Ein Urteil des Bundesfinanzhofes aus dem Jahr 2010. Weiterlesen

Kürzung der Pensionsrückstellung bei Reduzierung der Gehälter


Sind Versorgungsbezüge in Höhe eines festen Betrages zugesagt, der jedoch im Verhältnis zu den Aktivbezügen am Bilanzstichtag überhöht ist und wird die Versorgungsanwartschaft trotz dauerhaft abgesenkter Aktivbezüge unverändert beibehalten und nicht gekürzt, muss die Pensionsrückstellung steuerlich teilweise gewinnerhöhend aufgelöst werden. Weiterlesen