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Steuern & Recht

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Gestaltungsmissbrauch bei An- und Verkauf von Wertpapieren


Der Verkauf und (Wieder-)Kauf von Bezugsrechten gleicher Art und gleicher Stückzahl am selben Tag stellt einen Missbrauch rechtlicher Gestaltungsmöglichkeiten dar, wenn es nur einen Tageskurs gibt und der Steuerpflichtige insoweit kein Kursrisiko eingeht. Weiterlesen

Das bloße Aufgreifen einer Gestaltungsidee rechtfertigt nicht die Annahme eines Steuerstundungsmodells


Die Annahme eines Steuerstundungsmodells ergibt sich nach einer aktuell veröffentlichten Entscheidung des Bundesfinanzhofs nicht ohne Weiteres aus dem bloßen Aufgreifen einer bekannten Gestaltungsidee. Es handelt sich mangels vorgefertigten Konzepts insoweit nicht um ein Steuerstundungsmodell, wenn ein Anleger eine von ihm selbst oder von seinem Berater entwickelte oder modifizierte und individuell angepasste Investition umsetzt.

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Übertragung von Anteilen an geschlossenen Immobilienfonds


Überträgt der Steuerpflichtige einen fremdfinanzierten Anteil an einem geschlossenen Immobilienfonds in Erfüllung einer Vergleichsvereinbarung und verzichtet das Kreditinstitut im Gegenzug teilweise auf die Rückzahlung des restlichen Darlehens, kann nach Auffassung des Bundesfinanzhofs ein privates Veräußerungsgeschäft vorliegen.

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Anwendungsschreiben zur Beschränkung der Kapitalertragsteuer-Anrechnung bei Cum/Cum-Geschäften


Die Finanzverwaltung hat zur Beschränkung der Anrechenbarkeit der Kapitalertragsteuer nach § 36a Einkommensteuergesetz Stellung genommen und ein umfangreiches Anwendungsschreiben zu den bekannten Cum/Cum-Geschäften veröffentlicht. Es handelt sich um die finale Version eines Schreibens, welches bisher nur im Entwurf vorlag. Weiterlesen

Kapitalertragsteuerabzug bei inländischen und grenzüberschreitenden Treuhandmodellen


Das Bundesfinanzministerium nimmt zu einem neuen Service von Kreditinstituten im Einlagengeschäft Stellung. Konkret geht es um die Nutzung von Zinsprodukten Dritter, wobei das Kreditinstitut die Anlagebeträge nicht selbst als Schuldner verzinst, sondern die dafür vorgesehenen Gelder seiner Kunden an andere Anlageinstitute weiterreicht. Weiterlesen

Teilwertaufholungen für Fondsanteile zuerst mit letzter Teilwertabschreibung zu verrechnen


Wertaufholungen betreffend Anteile an Kapitalgesellschaften sind zunächst mit der zeitlich zuletzt vorgenommenen Teilwertabschreibung zu verrechnen (Verrechnungsreihenfolge „Last in – First out“). Dies hat das Finanzgericht Münster entschieden. Weiterlesen

Keine Besteuerung bei anstelle eines Ausgleichsanspruchs ausgezahlten Altersversorgungsbeträgen


Leistungen aus einer kapitalgedeckten Lebensversicherung, dessen Kapitalwert aus Billigkeitsgründen auf den Ausgleichsanspruch nach § 89b HGB anzurechnen ist, sind weder als laufende noch als nachträgliche Betriebseinnahmen bei den Einkünften aus Gewerbebetrieb zu erfassen. Weiterlesen

Nachträgliche Kosten für Bebauung eines Grundstücks unterliegen ebenfalls der Grunderwerbsteuer


Für den Fall, dass ein Bauerrichtungsvertrag zeitlich nach dem Grundstückskaufvertrag und nach der Festsetzung der Grunderwerbsteuer geschlossen wird, kann das Finanzamt die ursprüngliche Steuerfestsetzung ändern und auf die Bauerrichtungskosten zusätzlich zu den Kosten des Grundstückserwerbs Grunderwerbsteuer festsetzen. Damit hat der Bundesfinanzhof eine weitere Entscheidung zum Thema „einheitlicher Erwerbsgegenstand“ getroffen. Weiterlesen