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Steuern & Recht

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Rückstellungen für ein Aktienoptionsprogramm


Eine AG kann Rückstellungen für Verbindlichkeiten aus einem Aktienoptionsprogramm zugunsten von leitenden Mitarbeitern nicht bilden, wenn die Optionen nur ausgeübt werden können, falls der Verkehrswert der Aktien zum Ausübungszeitpunkt einen bestimmten Betrag übersteigt und/oder wenn das Ausübungsrecht davon abhängt, dass es in der Zukunft zu einem Verkauf des Unternehmens oder einem Börsengang kommt. Der Grad der Wahrscheinlichkeit des Eintritts eines dieser Ereignisse ist nach Ansicht des Bundesfinanzhofs in diesem Zusammenhang ohne Bedeutung.

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Maßgeblichkeit des niedrigeren Handelsbilanzwerts bei Bewertung von Rückstellungen


Rückstellungen in der Steuerbilanz dürfen, von Pensionsrückstellungen abgesehen, den zulässigen Ansatz in der Handelsbilanz nicht überschreiten. Dies hat das Finanzgericht Rheinland-Pfalz in Einklang mit der Auffassung der Finanzverwaltung entschieden. Weiterlesen

Berechnung von Rückstellungen für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen


Der Bundesfinanzhof schuf mit seinem Urteil vom 19. August 2002 die Pflicht zur Bildung einer Rückstellung für zukünftige Kosten der Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen. Dieses Gebot der Rückstellungsbildung gilt für die Handelsbilanz und – über das Maßgeblichkeitsprinzip – auch für die Steuerbilanz. Auch in Bilanzen, die nach internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IFRS) erstellt werden, finden sich derartige Rückstellungen. Mit aktuell veröffentlichtem Urteil entschieden die obersten Finanzrichter nunmehr, dass Rückstellungen für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen die voraussichtlichen Aussonderungsmöglichkeiten berücksichtigen müssen.

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