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Steuern & Recht

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Kein Vorsteuerabzug bei der Verwaltung von Drittland-Investmentvermögen


Das Finanzgericht Köln hat entschieden, dass für eine Verwalterin von US-Investmentvermögen (Klägerin) der Vorsteuerabzug aus Eingangsleistungen ausgeschlossen ist, weil die Eingangsleistungen zur Ausführung von Umsätzen verwendet wurden, die gemäß § 4 Nr. 8 Buchst. h Umsatzsteuergesetz steuerfrei wären, wenn sie im Inland ausgeführt worden wären. Weiterlesen

Mehrstufige Organschaft unter Beteiligung von Personengesellschaften


Das Finanzgericht Münster nimmt zur umsatzsteuerlichen Organschaft unter Beteiligung einer Personengesellschaft und der hierzu ergangenen höchstrichterlichen Rechtsprechung Stellung: Liegt eine wirtschaftliche Verflechtung zwischen Konzernspitze und einer Enkelgesellschaft vor, ist eine wirtschaftliche Eingliederung zwischen Konzernspitze und Tochtergesellschaft anzunehmen, wenn die Enkelgesellschaft ihrerseits in die Tochtergesellschaft finanziell, wirtschaftlich und organisatorisch eingegliedert ist. Weiterlesen

Umsatzsteuerliche Behandlung von Provisionen auf Wertpapierbestände bei Depotüberträgen


Das Bundesfinanzministerium geht in einem Schreiben der Frage nach, unter welchen Voraussetzungen eine steuerfreie Vermittlungsleistung im Wertpapiergeschäft vorliegt, wenn ein Kunde sein Depot auf ein anderes Kreditinstitut überträgt und dieses bei Depotübergang keine der im Depot befindlichen Fondsanteile an diesen Kunden vermittelt hat. Weiterlesen

Unterschiedliche Behandlung von Preisabschlägen bei Arzneimitteln unionsrechtswidrig?


In der Vorlagesache des Bundesfinanzhofes an den Europäischen Gerichtshof hat der Generalanwalt seine Schlussanträge formuliert. Er sieht in der unterschiedlichen Behandlung der Preisabschläge zugunsten gesetzlicher Krankenkassen und solcher zugunsten privater Krankenversicherungen einen Verstoß gegen die unionsrechtlichen Vorgaben. Weiterlesen

Vorsteuerabzug: Genügt postalische Anschrift den Rechnungsanforderungen?


Welche Bedingungen sind an das Erfordernis der „vollständige Anschrift“ in den Rechnungen zu stellen? Genügt eine postalische Anschrift oder muss diese gleichzeitig der Ort sein, an dem die wirtschaftliche Tätigkeit ausgeübt wird. Mit dieser Frage ist der Bundesfinanzhof an den Europäischen Gerichtshof herangetreten. Der Generalanwalt spricht sich in seinen Schlussanträgen für „jede Art von Anschrift“ aus, auch eine Briefkastenanschrift genüge den Formerfordernissen. Weiterlesen