Kategorie: Ertragsrealisierung

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Veröffentlichung: IFRS 15 und IFRS 16: „Neue Prozesse bieten Potenzial zur Verbesserung“

Mit der Einführung der neuen Rechnungslegungsstandards zu Leasing (IFRS 16) und zur Umsatzrealisierung (IFRS 15) werden Bilanzen international vergleichbarer. Durch das Zusammenspiel von IFRS 15 und IFRS 16 ergeben sich insbesondere für Leasinggeber völlig neue Herausforderungen. Welche dies genau sind und was künftig bei Mehrkomponentengeschäften zu beachten ist, finden Sie im Interview, das am 9. Juli 2018 in „Der Betrieb“ erschienen ist. Zum Interview

Veröffentlichung: IFRS 15 und IFRS 16: Wenn zwei Schwergewichte aufeinander treffen

Mit IFRS 15 „Erlöse aus Verträgen mit Kunden“ und IFRS 16 „Leasingverhältnisse“ hat das IASB zwei „Schwergewichte“ mit erstmaliger Anwendung für beide Standards mit einem Zeitversatz von maximal einem Jahr veröffentlicht. Zusätzlich ist ab 2018 IFRS 9 „Finanzinstrumente“ anzuwenden. Die Implementierung und praktische Anwendung stellt die IFRS-Bilanzierer vor große Herausforderungen. Demnach kann es im Einzelfall zum einen zu umfassenden Änderungen bereits durch Einführung des jeweiligen Standards kommen, zum anderen bergen insb. die Schnittstellen des Scope der beiden Standards bei der Implementierung einige Herausforderungen. Der Fachbeitrag „IFRS 15 und IFRS 16: Wenn zwei Schwergewichte aufeinander treffen“ (von Andrea Bardens, Kai Czymoch und Dr. Christoph Wallek), erschienen  in der KoR, Nr. 06 vom 01.06.2018, zeigt anhand von praxisorientierten Anwendungsfällen, wo IFRS 15 und IFRS 16 aufeinander treffen und wie hierbei entstehende Fragen angegangen werden können.

Studie: Unternehmen geben bei IFRS 15 endlich Gas

Die Unternehmen drücken beim IFRS 15 endlich aufs Tempo. Das zeigt eine PwC-Analyse der aktuellen Zwischenberichte von 94 börsennotierten deutschen Aktiengesellschaften. Demnach macht etwa jedes zweite Unternehmen in seinem Halbjahresbericht explizite Angaben zum neuen Bilanzstandard, der Anfang nächsten Jahres in Kraft tritt. Bei 54 Prozent dieser Gesellschaften lassen sich merkliche Fortschritte im Vergleich zum Geschäftsbericht 2016 feststellen (vgl. PwC-Studie aus April 2017). Die Unternehmen geben jedoch nicht nur quantitativ mehr Informationen als vor einem halben Jahr – sondern sie äußern sich auch inhaltlich deutlich detaillierter, etwa was die Auswirkung der neuen Regeln auf interne Steuerungsgrößen oder einzelne Geschäftsbereiche angeht.

Die komplette Studie finden Sie hier.

Studie: Anhangangaben zu IFRS 15

Die börsennotierten deutschen Unternehmen lassen es bei der Einführung des neuen IFRS 15 erstaunlich ruhig angehen. Gut 80 Prozent der betroffenen deutschen Unternehmen befinden sich noch immer in der Analysephase, zwölf Prozent haben selbst damit noch nicht begonnen. Und das obwohl der neue Standard ab 1. Januar 2018 verpflichtend anzuwenden ist. Auch den Forderungen der europäischen Börsenaufsicht ESMA nach bereits konkreten Angaben zu den erwarteten Folgen durch IFRS 15 für die Abschlüsse 2016 wird kaum nachgegangen. Zu diesem Ergebnis kommt die PwC-Studie „Anhangangaben zu IFRS 15“, bei der die Geschäftsberichte 2016 von 100 deutschen Unternehmen analysiert wurden. Der bisherige Stand der Vorbereitung auf IFRS 15 entsprechend der Darstellung im Geschäftsbericht ist ernüchternd, die Unternehmen sollten nun vermehrt aufs Tempo drücken!
Die komplette Studie finden Sie hier.

Veröffentlichung – IFRS 15 und IFRS 16 – Zwei neue Bilanzierungsstandards mit Schnittstellenproblematik

Die zwei neuen Bilanzierungsstandards, IFRS 15 „Erlöse aus Verträgen mit Kunden“ und IFRS 16 „Leasingverhältnisse“, stellen Unternehmen derzeit vor große Herausforderungen. Beide Standards decken grundsätzlich unterschiedliche Anwendungsbereiche ab und beinhalten Prinzipien, die auf den jeweiligen Anwendungsbereich zugeschnitten sind. Auch die verpflichtende Erstanwendung stellt auf zwei unterschiedliche Berichtszeiträume ab, allerdings bestehen im Bereich der Anwendungsfälle diverse Wechselwirkungen, da Unternehmen ihren Kunden Leistungen im Paket anbieten, das sowohl Leasing- als auch Nicht-Leasingkomponenten enthalten kann. Der Analyse und Würdigung einer solchen Vertragskonstellation widmet sich der BeitragIFRS 15 und IFRS 16 – Zwei neue Bilanzierungsstandards mit Schnittstellenproblematik (von Andrea Bardens, Marius Dreisbach und Dr. Christoph Wallek), erschienen in der aktuellen Ausgabe (Heft 2) der RWZ – Zeitschrift für Recht & Rechnungswesen.

Veranstaltung „IFRS 15: Meet your peers!“

Wir laden Sie herzlich zu unserer Veranstaltung „IFRS 15: Meet your peers!“ am 20. März 2017 von 10:00 bis 16:45 Uhr in Frankfurt am Main ein.

Freuen Sie sich auf Dr. Andreas Duhr (thyssenkrupp AG), Andreas Röderer (SAP SE), Christian Tümmler (Evonik Industries AG), Dr. Robert Walter (ProSieben Sat. 1 Media SE) und Dr. Markus Weinreis (E.ON SE), die Ihnen Einblick in ihre IFRS 15-Umstellungsprojekte geben.

Unter www.pwc-events.com/ifrs15meetyourpeers finden Sie weitere Informationen sowie die Anmeldemöglichkeit.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!

EU endorsed IFRS 15!

Nach diversen Diskussionen und Klarstellungen wird eine der größten Reformen der IFRS in den letzten Dekaden zu EU-Recht. Die Europäische Union hat im Amtsblatt vom 29. Oktober 2016 die Verordnungen (EG) Nr. 1126/2008 vom 22. September 2016 zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1126/2008 veröffentlicht und dadurch IFRS 15 Erlöse aus Verträgen mit Kunden übernommen. Der neue Standard ist für Berichtsperioden anzuwenden, die am oder nach dem 01. Januar 2018 beginnen.

Berichterstattung zu IFRS 15 und IFRS 16 rückt bereits ab 2016 in den Fokus der ESMA

Die ESMA fordert in ihrer am 20. Juli 2016 veröffentlichten Stellungnahme bereits in den Geschäftsjahren 2016 und 2017 ausreichend Transparenz zu den erwarteten Auswirkungen durch den neuen Leasing- und den neuen Umsatzrealisierungsstandard.

Nach IAS 8 sind Unternehmen verpflichtet, qualitative und quantitative Angaben über die Auswirkungen von neuen Standards zu veröffentlichen, unabhängig davon, ob der jeweilige IFRS Standard bereits von der EU endorsed ist. Die ESMA hat nun die Erwartungshaltung an die Berichterstattung bis zum Zeitpunkt der Erstanwendung konkretisiert. Dabei gilt, je näher der Erstanwendungszeitpunkt rückt, umso unternehmensspezifischer und konkreter müssen die Angaben zu den erwarteten Effekten sein.

Bei Unternehmen, die von den Neuregelungen signifikant betroffen sind, erwartet die ESMA insbesondere folgende Angaben:

  1. Informationen zur Ausübung von Wahlrechten, wie z.B. der Methode der Erstanwendung (retrospektive Erstanwendung oder vereinfachte Erstanwendung mit kumulativer catch-up Buchung)
  2. Eine Aufgliederung der Auswirkungen nach Tätigkeitsbereich und Art der Änderung (z.B. wird die Höhe der Umsatzerlöse beeinflusst, ändert sich der Zeitpunkt der Umsatzrealisierung, etc.)
  3. Erläuterung der Hauptunterschiede im Vergleich zu den bisherigen Bilanzierungsmethoden

Daneben empfiehlt die ESMA auch eine Beschreibung der Auswirkungen auf das Risikomanagement und die Leistungsindikatoren aufzunehmen.

In den Zwischenabschlüssen in 2017 sind die Angaben zu aktualisieren, wobei speziell die Angaben zu den quantitativen Auswirkungen zunehmend konkreter werden sollten. Spätestens im Jahresabschluss 2017 werden seitens der ESMA quantitative Analysen erwartet.

Die Stellungnahme der ESMA finden Sie unter folgendem Link: https://www.esma.europa.eu/sites/default/files/library/2016-1148_public_statement_ifrs_15.pdf

Veröffentlichung – IFRS 15: Eine Würdigung der neuen Vorschriften zur Umsatzrealisierung im Healthcare-Sektor

Die Implementierung der neuen Vorschriften zur Umsatzrealisierung bleibt keinem IFRS-Anwender erspart. Jedoch sind das Ausmaß der Auswirkungen bzw. die Betroffenheit des IFRS 15 im Wesentlichen von dem individuellen Geschäfts- und Vertriebsmodell abhängig. Unternehmen der Healthcare-Branche sind u.a. hinsichtlich ihrer Mehrkomponentenverträge betroffen, da umfangreiche und häufig wirtschaftlich zusammenhängende Leistungspakete zunehmend angeboten werden. D.h. an die Produktveräußerung werden diverse weitere Leistungen (z.B. Trainings, (technischer) Service, Planungs- und Beratungsleistungen, Installationsleistungen oder Software-Support) geknüpft.

Der Analyse und Würdigung eines solchen Anwendungsfalls zu Leistungsbündeln und weiteren ausgewählten Bilanzierungsthemen aus der Praxis widmet sich der Beitrag „IFRS 15: Eine Würdigung der neuen Vorschriften zur Umsatzrealisierung im Healthcare-Sektor“ (von Andrea Bardens und Dr. Christoph Wallek), erschienen in der aktuellen Ausgabe (Heft 7-8) der KoR – Zeitschrift für internationale und kapitalmarktorientierte Rechnungslegung. Auch werden entsprechende system- bzw. prozessseitige Herausforderungen in diesem Beitrag thematisiert.