Accounting Advice Blog

K√ľnstliche Intelligenz im Finanz- und Rechnungswesen – 22. November 2019 auf Schloss Birlinghoven

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Fraunhofer-Institut f√ľr Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS und PwC laden Sie herzlich zur Veranstaltung ‚ÄěK√ľnstliche Intelligenz im Finanz- und Rechnungswesen“ am 22. November 2019 auf Schloss Birlinghoven ein.
Experten von PwC und Fraunhofer IAIS zeigen aktuelle Entwicklungen und Potenziale f√ľr den strategischen Einsatz von KI im Unternehmen auf. Sie erhalten Einblicke in innovative Anwendungen wie KI beim Bearbeiten von Checklisten, im Benchmarking, in Chatbots sowie vertrauensw√ľrdige KI-Systeme zur Qualit√§tssicherung. Im Anschluss diskutieren wir mit Unternehmensvertretern die Zukunft der Finanzfunktion im Hinblick auf KI. ¬† Die Teilnahmegeb√ľhr betr√§gt 200 Euro zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer inklusive Trainingsunterlagen, Getr√§nke, Mittagessen und Kaffeepausen. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt.

Alle weiteren Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier: www.pwc-events.com.

Wir freuen uns √ľber Ihre Teilnahme!

Mit freundlichen Gr√ľ√üen

Prof. Dr. R√ľdiger Loitz
WP/StB/CPA
PwC Technology & Innovations Assurance

Dr. Dirk Hecker
Stv. Institutsleiter Fraunhofer IAIS
Gesch√§ftsf√ľhrer Fraunhofer-Allianz BIG DATA AI

ESMA ver√∂ffentlicht Pr√ľfungsschwerpunkte f√ľr 2020 – Enforcer sollen neue Berichtsstandards genauestens √ľberwachen

Die Europ√§ische Wertpapieraufsichtsbeh√∂rde (ESMA) hat heute die gemeinsamen Pr√ľfungsschwerpunkte ver√∂ffentlicht, die die europ√§ischen Enforcer bei der Pr√ľfung der Jahresfinanzberichte 2019 b√∂rsennotierter Unternehmen ber√ľcksichtigen sollen (abrufbar unter https://www.esma.europa.eu/document/european-common-enforcement-priorities-2019-annual-financial-reports). Die Schwerpunkte spiegeln einerseits ‚Äď wie auch in den Vorjahren ‚Äď die √Ąnderungen durch IFRS 16 sowie IFRS 9 und IFRS 15 wider. Zum anderen wurden Themen aufgegriffen, die von den zust√§ndigen nationalen Enforcementstellen im Rahmen ihrer T√§tigkeiten im Jahr 2019 erkannt wurden.

Die gemeinsamen Pr√ľfungsschwerpunkten im Zusammenhang mit dem IFRS-Abschluss 2019 sind:

  • spezifische Fragen im Zusammenhang mit IFRS 16 ‚ÄěLeasingverh√§ltnissetr√§ge‚Äú, da bei ihrer Anwendung, insbesondere bei der Bestimmung der Laufzeit des Leasingverh√§ltnisses und des Abzinsungssatzes, ein erhebliches Ermessen erforderlich ist;
  • Verbesserung der Informationen, die durch die erstmaligen Standardanwendungen in 2018 in den IFRS-Abschl√ľssen ausgel√∂st wurden. Dies ist f√ľr Kreditinstitute der IFRS 9 ‚ÄěFinanzinstrumente‚Äú in Bezug auf erwartete Kreditausf√§lle und einen signifikanten Anstieg des Kreditrisikos sowie f√ľr Industrieunternehmen der IFRS 15 ‚ÄěErl√∂se aus Vertr√§gen mit Kunden‚Äú in Bezug auf die Umsatzrealisierung, wenn wesentlichen Annahmen und Bewertungen vorzunehmen sind; und
  • die Anwendung von IAS 12 ‚ÄěErtragsteuern‚Äú mit Fokus auf aktiven latenten Steuern, die sich aus Verlustvortr√§gen ergeben (vgl. dazu auch die folgende Verlautbarung der ESMA: https://www.esma.europa.eu/press-news/esma-news/esma-sets-out-expectations-regarding-application-ias-12).

Die ESMA hebt auch die potenziellen Auswirkungen der IBOR Reform auf die Finanzberichterstattung hervor und betont, wie wichtig eine rechtzeitige Angabe der Folgen daraus ist. Im Zusammenhang mit Finanzinstrumenten weist sie zudem auf die j√ľngsten √Ąnderungen des IFRS 9 zum Hedge Accounting hin. Unternehmen sollten sich fr√ľhzeitig mit den Auswirkungen besch√§ftigen und den diesbez√ľglichen EU-Endorsement-Prozess verfolgen, der voraussichtlich rechtzeitig f√ľr den Jahresabschluss 2019 abgeschlossen sein wird.

Bez√ľglich der nichtfinanziellen Informationen geht die ESMA auf die Grunds√§tze der Wesentlichkeit und Vollst√§ndigkeit der Angaben ein, die f√ľr die Berichterstattung √ľber nichtfinanzielle Informationen ma√ügeblich sein sollten, einschlie√ülich der Bedeutung einer ausgewogenen und verst√§ndlichen Berichterstattung. Dies sollte auch gelten f√ľr Angaben zu Umwelt- und klimabedingten Belangen, Key-Performance-Indikatoren, die Verwendung von Rahmenwerken (wie z.B. GRI) und Angaben zu Lieferketten.

Dar√ľber hinaus erinnert die ESMA die Emittenten daran, wie wichtig es ist, angemessene Angaben zu Gr√ľnden und Nutzen von √Ąnderungen an verwendeten Alternative Performance Measures verstehen k√∂nnen, insbesondere in Bezug auf √Ąnderungen aufgrund der Umsetzung von IFRS 16.

Zudem erwartet die ESMA von den Emittenten, alle notwendigen Schritte zur Umsetzung der Anforderungen des Europäischen einheitlichen elektronischen Berichtsformats (ESEF) zu unternehmen, die ab dem Jahresabschluss 2020 gelten. Auch Angaben zu möglichen Auswirkungen eines Brexit seien von den Unternehmen im Auge zu behalten.

Es ist zu empfehlen, dass sich die Bilanzierer im Rahmen der Aufstellung des n√§chsten IFRS Konzernabschlusses mit den ESMA Pr√ľfungsschwerpunkten auseinandersetzen. Die zus√§tzlichen nationalen Pr√ľfungsschwerpunkte der Deutschen Pr√ľfstelle f√ľr Rechnungslegung werden im Rahmen der 11. Jahrestagung Bilanzkontrolle und Abschlusspr√ľfung ‚ÄěBilanzierung, Berichterstattung und Enforcement in Recht und Praxis‚Äú am 18. November 2019 in Frankfurt a.M. bekanntgegeben werden.

ESMA veröffentlicht den 23. Auszug aus der EECS-Datenbank

Die Europ√§ische Wertpapieraufsichtsbeh√∂rde (ESMA) hat einen weiteren Auszug aus ihrer Datenbank mit Entscheidungen aus den European Enforcers Coordination Sessions (EECS) zu Jahresabschl√ľssen ver√∂ffentlicht (https://www.esma.europa.eu/document/23rd-extract-eecs%E2%80%99s-database-enforcement ).

Der Auszug enth√§lt eine Auswahl von acht Entscheidungen, die von nationalen Enforcern im Zeitraum von Dezember 2016 bis Dezember 2018 getroffen wurden. Entscheidungen der Deutschen Pr√ľfstelle f√ľr Rechnungslegung (DPR) sind wie immer nicht dabei. Die Entscheidungen umfassen mehrere Themen, darunter die Darstellung der Kapitalflussrechnung und Angaben zur Ver√§nderung von finanziellen Schulden, die Wertminderung von finanziellen und nicht-finanziellen Verm√∂genswerten sowie die Bilanzierung von verleasten Immobilien, die zur Neuentwicklung erworben wurden.

Die ESMA ver√∂ffentlicht diese Ausz√ľge mit dem Ziel, Emittenten und Abschlussadressaten relevante Informationen √ľber die ordnungsgem√§√üe Anwendung der International Financial Reporting Standards (IFRS) zu geben. Sie informieren die Marktteilnehmer dar√ľber, welche Bilanzierungsbehandlungen die nationalen europ√§ischen Enforcer als konform mit den IFRS betrachten k√∂nnen, d.h. ob die Behandlungen als innerhalb des nach IFRS zul√§ssigen Bereichs liegend betrachtet werden.

Da bei den Diskussionen im EECS auch die Bundesanstalt f√ľr Finanzdienstleistungsaufsicht und DPR mitwirken und die Entscheidungen von den deutschen Enforcementstellen auch zu beachten sind, sollten Unternehmen sich mit den ver√∂ffentlichten Ausz√ľgen besch√§ftigen.

ESMA legt Erwartungen an die Anwendung von IAS 12 zu aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge fest

Die Europ√§ische Wertpapieraufsichtsbeh√∂rde (ESMA) hat ein Public Statement zu IAS 12 Income Taxes ver√∂ffentlicht (https://www.esma.europa.eu/document/considerations-recognition-deferred-tax-assets-arising-carry-forward-unused-tax-losses). In diesem legt sie ihre Erwartungen an die Ansatz-, Bewertungs- und Ausweisanforderungen aktiver latenter Steuern (DTAs) aufgrund steuerlicher Verlustvortr√§ge in IFRS-Abschl√ľssen dar.

ESMA und europäische Enforcer fokussierten sich auf neue Standards und nichtfinanzielle Informationen

Die ESMA ver√∂ffentlichte diese Woche ihren Jahresbericht 2018 √ľber die Aktivit√§ten der Enforcement-Institutionen im europ√§ischen Wirtschaftsraum zur √úberwachung von Gesch√§ftsberichten.

Die nationalen Enforcer kontrollierten 2018 die Konzernabschl√ľsse von ca. 950 Unternehmen (ungef√§hr 16% der kapitalmarktorientierten Unternehmen in der EU) hinsichtlich der Beachtung der IFRS und der im Jahr 2017 ver√∂ffentlichten Schwerpunkte. Gegen 328 Unternehmen (33% der untersuchten Abschl√ľsse) wurden in der Folge Ma√ünahmen ergriffen.

In anderen europ√§ischen L√§ndern erstreckten sich die Kontrollen auch auf die nichtfinanziellen Berichte √ľber Umwelt, soziale Belange und Unternehmensf√ľhrung, die f√ľr das Gesch√§ftsjahr 2018 erstmals zu ver√∂ffentlichen waren. So √ľberpr√ľften die Kontrolleure die nichtfinanziellen Berichte von 819 Unternehmen, ca. 31% der von den neuen Regelungen betroffenen Unternehmen. In 51 F√§llen wurde Ma√ünahmen eingeleitet. In Deutschland wird von der DPR lediglich gepr√ľft, ob eine nichtfinanzielle Berichterstattung ‚Äď sofern erforderlich ‚Äď erfolgt ist. Mit 746 Unternehmen wurden in einem vergleichbaren Umfang Abschl√ľsse im Hinblick auf die Vereinbarkeit dargestellter Alternative Performance Measures mit der von der ESMA ver√∂ffentlichten Guideline untersucht. Hier kam es zu 136 Ma√ünahmen. 

In 2019 werden sich die ESMA und die nationalen Enforcer weiterhin auf die einheitliche Anwendung und √úberwachung der IFRS, insbesondere der neuen Standards IFRS 9 und 15, sowie die erwarteten Auswirkungen der erstmaligen Anwendung von IFRS 16 Leases fokussieren. Daneben erstreckt sich die Ausrichtung der ESMA zunehmend auf die nichtfinanzielle Berichterstattung und alternative Kennzahlen, f√ľr die eine st√§ndige Arbeitsgruppe eingerichtet wurde und sich die ESMA auch aktiv in den Gesetzgebungsprozess einbringt.

DPR ver√∂ffentlicht T√§tigkeitsbericht f√ľr 2018

Die Fehlerquote, die sich bei der √úberpr√ľfung der Jahres- und Konzernabschl√ľsse deutscher kapitalmarktorientierter Unternehmen durch die DPR ergeben hat, liegt im Jahr 2018 mit 15 % auf einem √§hnlichen Niveau wie in den vergangenen drei Jahren. Zu diesem Ergebnis kommt die DPR in ihrem am 24. Januar 2019 ver√∂ffentlichten T√§tigkeitsbericht f√ľr das Jahr 2018. Deutlich √ľber dem Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2018 von 8% lag die Fehlerquote von Unternehmen mit Indexzugeh√∂rigkeit. Sie betrug im Jahr 2018 16%. Die festgestellten Fehler lassen sich analog zum Vorjahr auf Umfang und Anwendungsschwierigkeiten bei den IFRS hinsichtlich der Abbildung komplexer Gesch√§ftsvorf√§lle sowie auf unzureichende Berichterstattung im Anhang und Lagebericht zur√ľckf√ľhren. 

DPR ver√∂ffentlicht Pr√ľfungsschwerpunkte 2019

Die Deutsche Pr√ľfstelle f√ľr Rechnungslegung (DPR) hat auf der 10. Jahrestagung Bilanzkontrolle und Abschlusspr√ľfung ‚ÄěBilanzierung, Berichterstattung und Enforcement in Recht und Praxis“ des Deutschen Aktieninstituts e.V. (DAI) am 15. November 2018 die von der ESMA bereits angek√ľndigten einheitlichen europ√§ischen Schwerpunkte √ľbernommen und um zwei nationale Pr√ľfungsschwerpunkte erg√§nzt.
 
Auf europ√§ischer Ebene wurden von der European Securities and Markets Authority (ESMA) gemeinsam mit den nationalen Enforcern (z.B. f√ľr Deutschland die DPR) einheitliche Pr√ľfungsschwerpunkte erarbeitet, die bei den Pr√ľfungen im Jahr 2019 im Rahmen der Enforcement-Verfahren im Fokus stehen werden.
 
  • Ausgew√§hlte Aspekte der Anwendung von IFRS 15 Erl√∂se aus Vertr√§gen mit Kunden
  • Ausgew√§hlte Aspekte der Anwendung von IFRS 9 Finanzinstrumente
  • Anhangangaben zu den erwarteten Auswirkungen der Erstanwendung von IFRS 16 Leasingverh√§ltnisse
Zudem gibt es zwei erg√§nzende nationale Pr√ľfungsschwerpunkte:
Konzernlagebericht
Segmentberichterstattung
 
Beim Konzernlagebericht stehen vor allem die Darstellung und Analyse des Gesch√§ftsverlaufs und der Ertragslage entsprechend dem Umfang und der Komplexit√§t der Gesch√§ftst√§tigkeit im Fokus. Bei der Segmentberichterstattung legt die DPR bei der Bestimmung der operativen Segmente und Zusammenfassung zu berichtspflichtigen Segmenten sowie erl√§uternden Angaben einen Schwerpunkt. Gleichfalls betont sie die Darstellung des Segmentergebnisses v.a. hinsichtlich der Verwendung alternativer Leistungskennziffern. Ferner verweist die DPR auf die Differenzierung zwischen Informationen in der Kategorie „alle sonstigen Segmente“ und sonstigen Abstimmungsposten in der √úberleitungsrechnung und die Information √ľber geografische Gebiete differenziert nach Herkunftsland und Drittl√§ndern sowie √ľber Kundenabh√§ngigkeiten.

Ver√∂ffentlichung: IFRS 15 und IFRS 16: „Neue Prozesse bieten Potenzial zur Verbesserung“

Mit der Einf√ľhrung der neuen Rechnungslegungsstandards zu Leasing (IFRS 16) und zur Umsatzrealisierung (IFRS 15) werden Bilanzen international vergleichbarer. Durch das Zusammenspiel von IFRS 15 und IFRS 16 ergeben sich insbesondere f√ľr Leasinggeber v√∂llig neue Herausforderungen. Welche dies genau sind und was k√ľnftig bei Mehrkomponentengesch√§ften zu beachten ist, finden Sie im Interview, das am 9. Juli 2018 in „Der Betrieb“ erschienen ist. Zum Interview

Veröffentlichung: IFRS 15 und IFRS 16: Wenn zwei Schwergewichte aufeinander treffen

Mit IFRS 15 ‚ÄěErl√∂se aus Vertr√§gen mit Kunden‚Äú und IFRS 16 ‚ÄěLeasingverh√§ltnisse‚Äú hat das IASB zwei ‚ÄěSchwergewichte‚Äú mit erstmaliger Anwendung f√ľr beide Standards mit einem Zeitversatz von maximal einem Jahr ver√∂ffentlicht. Zus√§tzlich ist ab 2018 IFRS 9 ‚ÄěFinanzinstrumente‚Äú anzuwenden. Die Implementierung und praktische Anwendung stellt die IFRS-Bilanzierer vor gro√üe Herausforderungen. Demnach kann es im Einzelfall zum einen zu umfassenden √Ąnderungen bereits durch Einf√ľhrung des jeweiligen Standards kommen, zum anderen bergen insb. die Schnittstellen des Scope der beiden Standards bei der Implementierung einige Herausforderungen. Der Fachbeitrag ‚ÄěIFRS 15 und IFRS 16: Wenn zwei Schwergewichte aufeinander treffen‚Äú (von Andrea Bardens, Kai Czymoch und Dr. Christoph Wallek), erschienen  in der KoR, Nr. 06 vom 01.06.2018, zeigt anhand von praxisorientierten Anwendungsf√§llen, wo IFRS 15 und IFRS 16 aufeinander treffen und wie hierbei entstehende Fragen angegangen werden k√∂nnen.

ESMA veröffentlicht Übersicht an Entscheidungen europäischer Enforcer

Die Europ√§ische Wertpapier- und Marktaufsichtsbeh√∂rde (ESMA, European Securities and Markets Authority) hat zum 22. Mal Kurzfassungen ihrer Enforcement-Entscheidungen zur Bilanzierung nach IFRS ver√∂ffentlicht. Dabei handelt es sich um zehn Entscheidungen von nationalen Enforcern aus der Zeit von August 2016 bis Juli 2017. Darunter ist beispielsweise eine Entscheidung zur IAS 7 Kapitalflussrechnung zu Zahlungsmitteln mit Verf√ľgungsbeschr√§nkungen. Dies wiederum stellt einen DPR-Pr√ľfungsschwerpunkt 2018 dar.

Ziel ist es, bilanzierenden Unternehmen und Adressaten von Abschl√ľssen relevante Informationen zur richtigen Anwendung der IFRS zu geben.

Europ√§ische Enforcer √ľberwachen Abschl√ľsse, die nach IFRS aufgestellt wurden, und beurteilen, ob sie mit den IFRS und anderen anwendbaren Berichterstattungserfordernissen √ľbereinstimmen, einschlie√ülich nationaler Vorschriften.

Die Ver√∂ffentlichung von Enforcement-Entscheidungen soll die Marktteilnehmer dar√ľber informieren, welche Bilanzierungsmethoden nationale Enforcer innerhalb der EU als mit den IFRS √ľbereinstimmend beurteilen, d.h. ob die Vorgehensweise innerhalb des von den IFRS akzeptierten Rahmens liegt. Die Ver√∂ffentlichung sowie die dazugeh√∂rige Begr√ľndung tr√§gt zu einer konsistenten Anwendung der IFRS im Europ√§ischen Wirtschaftsraum bei.

Die ESMA wird weiterhin in regelm√§√üigen Abst√§nden Ausz√ľge aus den Entscheidungen ver√∂ffentlichen, der n√§chste wird f√ľr das zweite Halbjahr 2018 erwartet. Zu dem Auszug der ESMA gelangen Sie hier.

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