Accounting Advice Blog

Veröffentlichung – Praktische Herausforderungen bei der Einführung von IFRS 16 im Konzern

Die meisten Unternehmen haben zahlreiche Leasingverträge – in größeren Konzernen sprechen wir sogar von mehreren tausend oder zehntausend. Die neue Leasingbilanzierung nach IFRS 16 bringt nun die besondere Herausforderung mit sich, aufgrund der unsymmetrischen Vorgehensweise auf Leasingnehmer- und Leasinggeberseite konzerninterne Leasingverhältnisse abzubilden. Da die Bilanzierung bei Leasinggeber und -nehmer nicht zwingend spiegelbildlich erfolgt und sich konzerninterne Leasingverhältnisse damit nicht notwendigerweise im Rahmen der Konsolidierung eliminieren, ist eine Anpassung der Konzernprozesse im Rahmen der Konsolidierung bzw. entsprechender Vorgaben unumgänglich. Anhand eines konkreten Beispiels zeigen die beiden CMAAS Autorinnen gemeinsam mit Dr. Andreas Duhr von ThyssenKrupp im Beitrag „Praktische Herausforderungen bei der Einführung des neuen Leasingstandards IFRS 16 im Konzern“, erschienen in der aktuellen Ausgabe (Heft 6) der IRZ – Zeitschrift für Internationale Rechnungslegung, Ausgabe 6/2016, die praktischen Herausforderungen bei der Einführung des neuen Leasingstandards.

Veranstaltung: 16. Expertenforum

Vom 20. bis 21. September 2016 findet zum 16. Mal unsere Veranstaltung „Expertenforum – Trends und Perspektiven der Rechnungslegung“ statt, zu der wir Sie herzlich einladen.

Hochrangige Vertreter aus Wirtschaft und Gremien sowie PwC-Experten nehmen Stellung zu aktuellen Entwicklungen rund um IFRS und HGB sowie zur Transparenz in der Unternehmensberichterstattung.

Am zweiten Veranstaltungstag bieten Ihnen zahlreiche Foren Einblicke und Erfahrungen aus der Praxis. Ob Ertragsrealisierung, Leasing, Finanzinstrumente oder HGB – Sie werden umfassend informiert!

Die Veranstaltung ist auch tageweise buchbar.

Unter www.pwc-events.com/expertenforum erfahren Sie mehr zur Veranstaltung und können sich anmelden.

 

Veranstaltung: Fokussierung der Finanzberichterstattung

In den vergangenen zehn Jahren ist der durchschnittliche Umfang der Finanzberichte um etwa die Hälfte angestiegen. Die Berichtsadressaten, insbesondere Kapitalmarktteilnehmer wie Investoren und Analysten, zeigen sich mit dieser Informationsflut und der wenig fokussierten Berichterstattung unzufrieden – klare und glaubwürdige Informationen über Strategie und Leistung des Unternehmens sind gefragt, keine überfrachteten Finanzberichte. Auch aus Sicht der Unternehmen steht der Umfang der IFRS-Abschlüsse mittlerweile in keinem akzeptablen Verhältnis mehr zum Nutzen der dadurch vermittelten Informationen. Das International Accounting Standards Board (IASB) hat mit der sogenannten Disclosure Initiative die Rahmenbedingungen geschaffen, die Berichterstattung unternehmensindividueller, fokussierter und damit auch effizienter vorzunehmen. In einigen Ländern und Unternehmen wurden durch die Neugestaltung der Berichterstattung bereits 2015 signifikante Kürzungen der Geschäftsberichte realisiert.

Wir möchten Ihnen am 11. Mai von 10:00-10:45 Uhr im Rahmen eines Webinars die neuen Anforderungen des IASB vorstellen sowie praktische Möglichkeiten aufzeigen, Ihre Finanzberichterstattung zu fokussieren. Gerne können Sie sich über die Internetseite www.pwc-event.com/webinar_geschaeftsbericht zum Webinar anmelden.

IASB veröffentlicht Klarstellungen zum IFRS 15

Der IASB hat am 12. April 2016 Klarstellungen zum IFRS 15 Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden veröffentlicht. Die Klarstellungen enthalten Ergänzungen und Hinweise zur Prinzipal-Agenten-Beziehung, Identifizierung von Leistungsverpflichtungen, Realisierung von Umsätzen aus Lizenzen und Anwendung der Übergangsvorschriften.

Insbesondere die Frage, ob ein Unternehmen als Prinzipal oder Agent agiert, ist Gegenstand der Klarstellungen. Demgemäß muss der Prinzipal das Gut oder die Dienstleistung kontrollieren, bevor es an den Kunden übertragen wird. Im Rahmen der Erbringung von Dienstleistungen ist die Frage, wer die Leistung kontrolliert, nicht immer einfach zu beantworten. Die Klarstellungen zum IFRS 15 enthalten deshalb sowohl geänderte als auch neue Praxisbeispiele hinsichtlich der Vermittlung von Flugtickets, Restaurantgutscheinen und Wartungsleistungen.

 

Veranstaltung: IFRS 15 meets IT – Are your processes and systems prepared?

Wir laden Sie herzlich zu unserer Veranstaltung „IFRS 15 meets IT – Are your processes and systems prepared?“ am 12. Mai 2016 von 10:00-17:45 Uhr ein. Im Rahmen der englischsprachigen Veranstaltung möchten wir näher auf die notwendigen System- und und Prozessanpassungen zur Umsetzung des neuen Ertragsrealisierungsstandards IFRS 15 eingehen. Zahlreiche Softwareanbieter werden ihre Lösungen vorstellen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.pwc-event.com/IFRS15meetsIT.

 

DPR Tätigkeitsbericht 2015

Die DPR hat heute ihren Tätigkeitsbericht veröffentlicht. Demnach stabilisierte sich in diesem Jahr die Fehlerquote, die sich bei der Überprüfung der Jahres- und Konzernabschlüsse deutscher kapitalmarktorientierter Unternehmen ergeben hat, mit 15 Prozent auf einem leicht höheren Niveau wie im Vorjahr. Nur 81 Unternehmen wurden von der DPR überprüft und in zwölf Fällen wurden Fehler in der Rechnungslegung festgestellt, die sich auf den Umfang und die Anwendungsschwierigkeiten bei den IFRS bei der Abbildung komplexere Geschäftsvorfälle sowie der unzureichenden Berichterstattung im Anhang und Lagebericht zurückführen lassen. So waren häufig die Ertragsrealisierung sowie bilanzielle Abbildung von Unternehmenserwerben und die Darstellung im Bereich der Eventualschulden/-forderungen fehlerhaft. Weitere Informationen zum DPR-Tätigkeitsbericht finden Sie auf unserer Internetseite „DPR Tätigkeitsbericht 2015: Stabile Fehlerquote bei einem Rückgang der Zahl angeschlossener Verfahren„.

Wir beraten Sie gerne und sicher, vor, während und nach einer DPR-Prüfung – sprechen Sie uns an!

 

Umsatzrealisierung: Aktueller Stand bei Unternehmen in den USA

Der neue Standard zur Umsatzrealisierung IFRS 15 betrifft fast jedes Unternehmen. Inwieweit sie auf die Änderungen, die der Standard mit sich bringt, vorbereitet sind und wie weit sie mit der Etablierung der Änderungen im Unternehmen sind, wurde im Rahmen einer Befragung von PwC USA und der Financial Executive Research Foundation (FERF) untersucht.

Mehr als die Hälfte der befragten 335 Unternehmen sind zwar mit dem neuen Standard vertraut, sehen sich allerdings noch nicht in der Lage, die Auswirkungen vollständig abschätzen. Die größten Herausforderungen werden in den erweiterten Anhangangaben und der System- und Prozessanpassung gesehen. Auch die Durchsicht der Verträge und die Evaluierung der Systemänderungen werden sich ihrer Meinung nach äußerst komplex gestalten. Weitere Informationen sowie die Studie finden Sie hier.