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DPR veröffentlicht Tätigkeitsbericht 2016

Gestern hat die Deutsche Pr√ľfstelle f√ľr Rechnungslegung (DPR) ihren T√§tigkeitsbericht f√ľr das Jahr 2016 ver√∂ffentlicht. Die Fehlerquote, die sich bei der √úberpr√ľfung der Jahres- und Konzernabschl√ľsse deutscher kapitalmarktorientierter Unternehmen durch die DPR ergeben hat, liegt im Jahr 2016 mit 16% auf einem √§hnlichen Niveau wie in den vergangenen drei Jahren. Insgesamt wurden 96 Unternehmen von der DPR √ľberpr√ľft, bei denen in f√ľnfzehn F√§llen ein Fehler in der Rechnungslegung festgestellt wurde. Die Fehlerquote bei den Stichprobenpr√ľfungen blieb mit 11% konstant zum Vorjahr, bei den abgeschlossenen Anlass- und Verlangenspr√ľfungen liegt die Fehlerquote bei um die 50% und bleibt damit unvermindert hoch. Die Fehlerquote bei kleineren Unternehmen ohne Indexzugeh√∂rigkeit liegt bei 25% (Vorjahr: 20%) und ist somit deutlich h√∂her als bei Unternehmen mit Indexzugeh√∂rigkeit (5%, Vorjahr: 8%).

Die festgestellten Fehler lassen sich erneut auf den Umfang und die Anwendungsschwierigkeiten bei den IFRS bei der Abbildung komplexer Gesch√§ftsvorf√§lle sowie der unzureichenden Berichterstattung im Anhang und Lagebericht zur√ľckf√ľhren. Im Anhang waren in zwei F√§llen die Angaben zur Segmentberichterstattung fehlerhaft, in einem Fall die Angaben zu einem Unternehmenserwerb. Die drei Einzelfehler im Lagebericht betrafen die Angaben zu Financial Covenants sowie die Prognose- und Risikoberichterstattung. Bei der Abbildung komplexer Gesch√§ftsvorf√§llen bezogen sich die Fehler vor allem auf die Themen Finanzinstrumente und Unternehmenserwerb und -verkauf / Goodwill. Bei den Finanzinstrumenten waren unter anderem die Ansatzvoraussetzungen f√ľr eine Forderung sowie der Ansatz einer Verbindlichkeit aus einer Verkaufsoption im Rahmen einer Unternehmenstransaktion fehlerhaft. Zudem hat die DPR vier Einzelfehler zu Unternehmenserwerb, -verkauf / Goodwill festgestellt, in zwei F√§llen bezog sich das auf die Kaufpreisallokation.

DPR ver√∂ffentlicht Pr√ľfungsschwerpunkte f√ľr 2017

Die Deutsche Pr√ľfstelle f√ľr Rechnungslegung (DPR) hat heute auf der 8. Jahrestagung Bilanzkontrolle und Abschlusspr√ľfung des Deutschen Aktieninstituts (DAI) die von der ESMA bereits angek√ľndigten einheitlichen europ√§ischen Schwerpunkte √ľbernommen und um zwei nationale Pr√ľfungsschwerpunkte erg√§nzt: Anteile an anderen Unternehmen und Werthaltigkeitstest von Sachanlageverm√∂gen. Bereits am 28.10.2015 hat die European Securities and Markets Authority (ESMA) die europ√§ischen Pr√ľfungsschwerpunkte bekanntgegeben: Darstellung der finanziellen Leistungskennzahlen des Unternehmens, Unterscheidung zwischen Eigenkapitalinstrumenten und finanziellen Verbindlichkeiten, sowie Anhangangaben zu den Auswirkungen der neuen IFRS auf den Konzernabschluss. Diese werden bei den Pr√ľfungen im Jahr 2017 im Rahmen von Enforcement-Verfahren im Fokus stehen. Des Weiteren sollen sich die nationalen Enforcer mit den Auswirkungen des Brexit auf die Unternehmen besch√§ftigen. HIER gelangen Sie zur Webseite der DPR mit den Pr√ľfungsschwerpunkten.

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