IDW zu weiteren Zweifelsfragen zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf die Rechnungslegung

Gestern wurde auf der IDW-Homepage ein drittes Update des fachlichen Hinweises des IDW zu Zweifelsfragen zu den Auswirkungen der Ausbreitung des Coronavirus auf die Rechnungslegung und deren Prüfung Teil 3) veröffentlicht.

Zur Rechnungslegung enthält das Update insbesondere folgende neue FAQs:

  • Angabepflichten im Fall wesentlicher Unsicherheiten bei der Beurteilung der Going Concern-Annahme in Abschlüssen nach HGB und IFRS und im Lagebericht (Frage 2.1.5);
  • Indikatoren, ob in Lageberichten für am oder nach dem 31. Dezember 2020 endende Geschäftsjahre noch komparative Prognosen oder Szenario-Prognosen gem. DRS 20.133 zulässig sind (Frage 2.1.6);
  • Erwartungen der Enforcement-Institutionen (DPR, ESMA) hinsichtlich der Finanzberichterstattung über die Corona-Krise für das Geschäftsjahr 2020 (Fragen 2.1.7 und 2.3.7); einen Überblick darüber erhalten Sie in der Doppelfolge 21 unserer Webcast-Reihe „PwC Accounting and Reporting Talks“;
  • Auswirkungen einer zweifelhaften Zahlungsfähigkeit eines Leasingnehmers im IFRS-Abschluss eines Leasinggebers bei einem Operating-Leasingverhältnis (Frage 2.3.6),
  • (restriktive) Anwendbarkeit der steuerlichen degressiven Abschreibung aufgrund des Zweiten-Corona Steuerhilfe-Gesetzes im HGB-Abschluss (Frage 2.3.11),
  • Auswirkungen einer fortgesetzten Entgeltvereinnahmung (Lastschrifteinzug) trotz Leistungsunterbrechung aufgrund der Corona-Krise (Frage 2.3.12),
  • Hinweise zur Folgebewertung von Wertpapieren des Anlagevermögens nach HGB (Frage 2.3.13).

Alle Informationen und fachlichen Hinweise des IDW zur Corona-Krise finden Sie hier.

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