Kategorie: IFRS

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Urteil des Bundesgerichtshofes über Revisionen im Musterfeststellungsverfahren zu Prämiensparverträgen (Urteil vom 6. Oktober 2021 -XI ZR 234/20)

Am 6. Oktober 2021 hat der Bundesgerichtshof über die Revisionen eines Verbraucherschutzverbands und einer Sparkasse gegen das Musterfeststellungsurteil des Oberlandesgerichts Dresden vom 22. April 2020 über die Wirksamkeit von Zinsänderungsklauseln in Prämiensparverträgen entschieden.

Neues Diskussionspapier der EFRAG zur Verbesserung der Berichterstattung über „immaterielle Werte“ (intangibles)

Die Berichterstattung über immaterielle Vermögenswerte steht immer wieder in Diskussion. Dies insbesondere aufgrund der stark zunehmenden Bedeutung selbsterstellter immaterieller Vermögenswerte und der bestehenden Diskrepanz zwischen ihrer bilanziellen Erfassung und der Erfassung erworbener immaterieller Vermögenswerte im Abschluss bzw. entsprechenden Angaben im Lagebericht.

Entwurf zur Reduzierung von Angabepflichten für bestimmte Tochterunternehmen von IASB veröffentlicht

Der IASB hat am 26.07.2021 den Entwurf ED/2021/7 „Tochterunternehmen ohne öffentliche Rechenschaftspflicht: Angaben“ veröffentlicht. Die vorgesehenen Regelungen sollen es Tochterunternehmen, 

  • deren Schuld- oder Eigenkapitalinstrumente nicht an einem öffentlichen Markt gehandelt werden oder die hierfĂĽr keine Zulassung beantragt haben (no public accountability), 
  • deren Hauptgeschäftstätigkeit nicht darin besteht, Vermögenswerte fĂĽr eine breite Gruppe Dritter treuhänderisch zu verwalten (wie die meisten Banken, Kreditgenossenschaften, Versicherungsgesellschaften, Wertpapiermakler/-händler, Investmentfonds und Investmentbanken) und 
  • die an ein Mutterunternehmen IFRS-Zahlen berichten, welches fĂĽr öffentliche Zwecke einen IFRS-Konzernabschluss veröffentlicht, 

erlauben, in ihren eigenen Einzel- oder TeilkonzernabschlĂĽssen, die IFRS-Standards mit einer reduzierten Anzahl von Angabepflichten anzuwenden. 

Folge 27 der PwC Accounting and Reporting Talks online

Ein neuer Beitrag unserer Webcast-Reihe „PwC Accounting and Reporting Talks“ ist online. SPACs begegnen uns derzeit regelmäßig in der Tagespresse. Allein in den USA wurden in 2021 bis Ende April rund 90 Mrd. USD über SPAC-Transaktionen erlöst. Diese Transaktionen sind nicht zuletzt auch aufgrund ihrer Abbildung in der Rechnungslegung herausfordernd. Ulrike Schmitz-Renner und Dr. Matthias Heinrichs weisen auf zentrale Bilanzierungsthemen hin.

Neugierig? Dann schauen Sie rein, auf unserer Homepage oder auf YouTube, wie immer nur das Wesentliche, auf den Punkt gebracht.

IASB veröffentlicht Entwurf zur Darstellung von Vergleichsinformationen bei erstmaliger Anwendung von IFRS 17 und IFRS 9

Der IASB hat heute den Entwurf ED/2021/8 „Erstmalige Anwendung von IFRS 17 und IFRS 9 – Vergleichsinformationen“ veröffentlicht. Die vorgeschlagenen Regelungen adressieren einen Aspekt in den Ăśbergangsvorschriften, der zu wesentlichen Rechnungslegungsanomalien bei der erstmaligen gemeinsamen Anwendung von IFRS 17 und IFRS 9 durch Versicherungsunternehmen fĂĽhrt. Diese Rechnungslegungsanomalien entstehen bei Anwendung der bestehenden Regelungen in IFRS 17 und IFRS 9, wenn Vergleichsinformationen fĂĽr finanzielle Vermögenswerte nicht rĂĽckwirkend an die Regelungen des IFRS 9 angepasst werden. Eine solche Anpassung erfolgt nach IFRS 9 nicht, wenn das Unternehmen das diesbezĂĽgliche Wahlrecht entsprechend ausĂĽbt oder wenn das Unternehmen die Vergleichsinformationen zwar rĂĽckwirkend anpasst, die betreffenden finanziellen Vermögenswerte jedoch während der Vergleichsperiode ausgebucht werden.

IDW veröffentlicht Knowledge Paper zur Bilanzierung „grüner“ Finanzierungen

Vor dem Hintergrund der wachsenden Bedeutung “grĂĽner” Finanzinstrumente und den praktischen Herausforderungen der bilanziellen Abbildung derartiger Instrumente, hat das IDW heute ein Knowledge Paper veröffentlicht. Unter “grĂĽnen” Finanzierungen werden dabei Finanzierungen verstanden, die ESG-Faktoren (Environment, Social, Governance) berĂĽcksichtigen (z. B. Green Bonds, Green Loans oder ESG-gebundene Instrumente).

IDW veröffentlicht Modulentwurf einer Stellungnahme zur bilanziellen Abbildung von Reverse-Factoring-Transaktionen

Als Reaktion auf die Agenda-Entscheidung des IFRS IC vom 14. Dezember 2020 zur Abbildung von Reverse-Factoring-Transaktionen nach IFRS hat der Fachausschuss Unternehmensberichtserstattung (FAB) des IDW den Entwurf eines Moduls zum IDW RS HFA 50 verabschiedet. Die Modulverlautbarung befasst sich mit Fragen zur Ausbuchung von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die Teil eines Reverse Factoring sind, zu deren Ausweis in der Bilanz und in der Kapitalflussrechnung sowie zu erforderlichen Anhangangaben.

Der Entwurf steht bis zur endgĂĽltigen Verabschiedung im Internet zur VerfĂĽgung.

Folge 26 der PwC Accounting and Reporting Talks online

Ein neuer Beitrag unserer Webcast-Reihe „PwC Accounting and Reporting Talks“ ist online. Im Februar 2021 hat der IASB die Änderungen an IAS 1, Practice Statement 2 und IAS 8 veröffentlicht. Die Änderungen betreffen den Umfang der Angabepflichten zu Rechnungslegungsmethoden (“accounting policies”) sowie die Unterscheidung von diesen Methoden und rechnungslegungsbezogenen Schätzungen (“accounting estimates”). Die Änderungen an IAS 1 und dem Practice Statement 2 sind Teil der „Disclosure Initiative“ des IASB, deren Ziel es ist, die Qualität der Finanzberichterstattung zu verbessern. Nicole Optenkamp und Lisa Schoop erläutern die Anpassungen und ihre möglichen Auswirkungen.

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Folge 24 der PwC Accounting and Reporting Talks online

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Ein neuer Beitrag unserer Webcast-Reihe „PwC Accounting and Reporting Talks“ ist online. Im Januar 2021 hat der IASB den Standardentwurf „Regulatory Assets and Regulatory Liabilities“ veröffentlicht. Der IASB schlägt in dem Entwurf neue Regeln für preisregulierte Unternehmen vor, bei denen es bisher zu einer zeitlichen Verschiebung zwischen der Periode der Leistungserbringung und der Periode der Umsatzrealisierung kommt. Rainer Usinger und Jana Nienhaus erläutern die vorgeschlagenen Regelungen und gehen auf Hintergründe ein.

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IASB veröffentlicht Ă„nderungen an IAS 12 zum Ansatzverbot fĂĽr latente Steuern bei erstmaligem Ansatz eines Vermögenswerts oder einer Schuld (sog. „Initial Recognition Exception“ (IRE))

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Der IASB hat Änderungen an IAS 12 „Deferred Tax related to Assets and Liabilities arising from a Single Transaction” veröffentlicht, mit denen die IRE wie folgt eingeschränkt wird:

Grundsätzlich regelt die IRE ein Ansatzverbot für latente Steuern bei erstmaligem Ansatz eines Vermögenswerts und einer Schuld in einem Geschäftsvorfall, der weder ein Unternehmenszusammenschluss ist noch das bilanzielle oder das zu versteuernde Ergebnis beeinflusst.