Kategorie: Sustainability

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IFRS Foundation: Arbeitsgruppe zur weiteren Konvergenz der globalen nichtfinanziellen Berichterstattung eingesetzt

Am 30.09.2020 hatte die IFRS Foundation ein viel beachtetes Konsultationspapier zu Sustainability Reporting veröffentlicht. Über die Inhalte des Papiers sowie ĂŒber erste Ergebnisse der öffentlichen Konsultation habe ich in meinen BlogbeitrĂ€gen am 02. Oktober 2020 sowie am 05. Februar 2021 berichtet.

European Corporate Reporting Lab @EFRAG: Arbeitsgruppe legt Abschlussbericht ĂŒber Empfehlungen fĂŒr europĂ€ische nichtfinanzielle Berichtsstandards vor

Die Project Task Force (PTF) des European Corporate Reporting Lab @EFRAG (European Lab) hat ihren Abschlussbericht mit Empfehlungen zur Entwicklung möglicher EU-Standards zur Nachhaltigkeitsberichterstattung vorgelegt. Diese Empfehlungen werden in die endgĂŒltigen Überlegungen der EuropĂ€ischen Kommission zur Überarbeitung der CSR-Richtlinie einfließen, die fĂŒr den 21. April 2021 geplant ist. Über die Bildung der Arbeitsgruppe hatten wir zuvor am 08. September 2020 an dieser Stelle informiert. 

IDW Knowledge Paper zu Green Bonds

Vor dem Hintergrund der wachsenden Bedeutung von grĂŒnen Finanzinstrumenten, sog. Green Bonds, fĂŒr die FinanzmĂ€rkte wie auch fĂŒr die nachhaltige Transformation der Wirtschaft stellt das IDW aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen rund um die Emission von Green Bonds dar. Zu den Herausforderungen gehören insb. die HeterogenitĂ€t der unterschiedlichen Green Bond Standards sowie der Umstand, dass auch externe Verifizierungen dieser Emissionen keinem einheitlichen Standard folgen.

EuropÀische Aufsichtsbehörden veröffentlichen finale Empfehlungen zu den Berichtspflichten der Taxonomie-Verordnung

Am 1. MĂ€rz 2021 haben die drei europĂ€ischen Aufsichtsbehörden ESMA (fĂŒr Unternehmen der Realwirtschaft und Asset Manager), EBA (fĂŒr Kreditinstitute) und EIOPA (fĂŒr Versicherungsunternehmen) ihre finalen Empfehlungen an die EuropĂ€ische Kommission zur Konkretisierung der nichtfinanziellen Berichtspflichten nach Artikel 8 der Taxonomie-Verordnung veröffentlicht. Diesen Empfehlungen waren entsprechende EntwĂŒrfe und im Fall der ESMA auch eine öffentliche Konsultation vorausgegangen, ĂŒber die ich in meinem Blogbeitrag vom 9. November 2020 berichtet habe.

Empfehlungen des Sustainable Finance-Beirats der Bundesregierung fĂŒr eine zukunftsgerichtete Unternehmensberichterstattung

Der Sustainable Finance-Beirat der Bundesregierung hat gestern seinen Abschlussbericht „Shifting the Trillions“ mit 31 Empfehlungen fĂŒr ein nachhaltiges und zukunftsfĂ€higes Finanzsystem vorgelegt. Eines der zentralen Ziele ist es, durch eine zukunftsgerichtete, vergleichbare und transparente Berichterstattung der Unternehmen Kapitalströme in Innovationen und nachhaltige GeschĂ€ftsmodelle zu lenken. Dementsprechend empfiehlt der Beirat eine Ausweitung von Anwendungsbereich und Inhalt der nichtfinanziellen Berichtspflichten in Deutschland. Vor dem Hintergrund der anstehenden Überarbeitung der CSR-Richtlinie auf europĂ€ischer Ebene (lesen Sie dazu meinen Blogbeitrag vom 30. Juli 2020) kommt den Empfehlungen besondere Bedeutung zu.

Deutsches Lieferkettengesetz kommt noch in der aktuellen Legislaturperiode

Nach langem Ringen hat die Bundesregierung am Freitag eine Einigung zum Lieferkettengesetz verkĂŒndet. Das Gesetz soll noch in der laufenden Legislaturperiode verabschiedet werden. Wie ich berichtete, zeichnete sich bereits zum Abschluss des Monitorings des Nationalen Aktionsplans fĂŒr Wirtschaft und Menschenrechte im Juli 2020 ab, dass allein eine freiwillige Verpflichtung von Unternehmen nicht zu einer ausreichenden Umsetzung unternehmerischer Sorgfaltspflichten fĂŒr die Achtung der Menschenrechte gefĂŒhrt haben soll. Gesetzlich verbindliche Vorgaben wurden seitdem intensiv hinter den Kulissen diskutiert. 

Konsultationspapier der IFRS Foundation zu Sustainability Reporting: Öffentliche Konsultation signalisiert Zustimmung fĂŒr VorschlĂ€ge

Im Rahmen der öffentlichen Konsultation zu einem Papier der IFRS Foundation zu Sustainability Reporting gingen 576 Stellungnahmen ein; zudem wurden weitere Outreach-AktivitĂ€ten durchgefĂŒhrt. Über dieses Papier habe ich in meinem Blogbeitrag am 02. Oktober 2020 berichtet.

Entwurf des ersten delegierten Rechtsakts zur EU-Taxonomie-Verordnung

Am 20. November 2020 hat die EuropĂ€ische Kommission den Entwurf des ersten delegierten Rechtsakts zur Taxonomie-Verordnung fĂŒr die beiden Umweltziele Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel vorgelegt und zur öffentlichen Konsultation gestellt. Die Taxonomie ist das neue Klassifikationssystem fĂŒr ökologisch nachhaltige WirtschaftstĂ€tigkeiten in der EU und verpflichtet bestimmte große (Mutter-)Unternehmen zu einer Erweiterung der nichtfinanziellen Berichterstattung. Ich habe ĂŒber diese neuen Berichtspflichten in meinem Blogbeitrag vom 4. August 2020 berichtet.

Öffentliche Konsultation der ESMA: Konkretisierung der nichtfinanziellen Berichtspflichten nach Artikel 8 der Taxonomie-VO

Am 5. November 2020 hat die ESMA ein Konsultationspapier zu ihren geplanten RatschlĂ€gen an die EuropĂ€ische Kommission zur Konkretisierung der neuen nichtfinanziellen Berichtspflichten nach Artikel 8 der Taxonomie-VO veröffentlicht. Artikel 8 der Taxonomie-VO verpflichtet bestimmte große (Mutter-)Unternehmen anzugeben, wie und in welchem Umfang ihre TĂ€tigkeiten mit als ökologisch nachhaltig einzustufenden, d.h. taxonomiekonformen WirtschaftstĂ€tigkeiten verbunden sind. Dies beinhaltet auch die Angabe von drei „grĂŒnen“ Finanzkennzahlen: der Anteil der taxonomiekonformen Umsatzerlöse sowie der Anteil der taxonomiekonformen Investitions- und Betriebsausgaben. Ich habe ĂŒber diese neuen nichtfinanziellen Berichtspflichten in meinem Blogbeitrag vom 4. August 2020 zuletzt berichtet.

Weiterentwicklung der EU-Taxonomie: Die Platform on Sustainable Finance nimmt ihre Arbeit auf

Die EuropĂ€ische Kommission hat die Mitglieder der Platform on Sustainable Finance, dem Expertengremium zur Weiterentwicklung der EU-Taxonomie, bekanntgegeben. Die Taxonomie ist das neue grĂŒne Klassifikationssystem fĂŒr WirtschaftsaktivitĂ€ten in der EU. Auf der Grundlage dieses Klassifikationssystems mĂŒssen bestimmte große Unternehmen ihre TĂ€tigkeiten auf ihre ökologische Nachhaltigkeit hin beurteilen und ĂŒber das Ergebnis dieser Beurteilung in ihrer nichtfinanziellen (Konzern-)ErklĂ€rung berichten. Ich habe ĂŒber diese neuen nichtfinanziellen Berichtspflichten in meinem Blogbeitrag vom 4. August 2020 zuletzt berichtet.

Die Platform on Sustainable Finance wird vier Hauptaufgaben haben:

  • Weiterentwicklung der sog. technischen Bewertungskriterien, d.h. der spezifischen Anforderungen an die ökologische Nachhaltigkeit einer WirtschaftstĂ€tigkeit,
  • Weiterentwicklung der Taxonomie zur Erfassung anderer Nachhaltigkeitsziele (insb. soziale Ziele) und zur Klassifizierung von AktivitĂ€ten, die die Umwelt erheblich schĂ€digen.
  • Beobachtung der KapitalflĂŒsse in nachhaltige Investitionen und Berichterstattung hierĂŒber,
  • Beratung der Kommission zu einer nachhaltigen Finanzpolitik.