Monatliche Archive: Mai, 2015

E-DRS 32 „Immaterielle Vermögensgegenstände im Konzernabschluss“ veröffentlicht

Der HGB-Fachausschuss des DRSC hat am 13. Mai 2015 den Standardentwurf E-DRS 32 „Immaterielle Vermögensgegenstände im Konzernabschluss“ auf der Homepage des DRSC veröffentlicht. Er soll für alle Mutterunternehmen gelten, die einen handelsrechtlichen Konzernabschluss erstellen. Unternehmen, die einen handelsrechtlichen Jahresabschluss erstellen, wird die Anwendung empfohlen. Der Standardentwurf adressiert insbesondere die folgenden Anwendungsfragen bei der handelsrechtlichen Abbildung immaterieller Vermögensgegenstände: Abgrenzung zwischen materiellen und immateriellen, erworbenen und selbst geschaffenen Vermögensgegenständen sowie von Vermögensgegenständen des Anlage- und Umlaufvermögens; Aktivierungsvoraussetzungen […]

Neue IDW-Verlautbarung zur handelsrechtlichen Behandlung von Kreditderivaten veröffentlicht

Am 8. Mai 2015 wurde die Neufassung der Stellungnahme des Bankenfachausschusses des IDW zur handelsrechtlichen Behandlung von Kreditderivaten im Nichthandelsbestand (IDW RS BFA 1) veröffentlicht. Deren Ausführungen gelten – abgesehen von geschäftszweigspezifischen Besonderheiten – für alle Kaufleute entsprechend. Im Unterschied zur bisherigen Fassung der Stellungnahme ist für die handelsrechtliche Behandlung beim Sicherungsgeber und beim Sicherungsnehmer künftig danach zu unterscheiden, ob es sich bei dem Finanzinstrument um ein freistehendes Kreditderivat oder um ein Kreditderivat handelt, welches […]

Reverse Factoring – Entwurf zur Ergänzung des IDW RS HFA 9

Das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) hat am 7. Mai 2015 einen Entwurf zur Ergänzung des IDW Rechnungslegungsstandards HFA 9 (IDW RS HFA 9) veröffentlicht, der diesen um Erläuterungen hinsichtlich der Bilanzierung von Reverse-Factoring-Transaktionen ergänzt. Bei Reverse-Factoring handelt es sich um eine Finanzierungsform über Forderungsverkäufe, die im Unterschied zum „typischen“ Factoring nicht vom Gläubiger (Lieferant), sondern vom Forderungsschuldner (Kunde) oder der finanzierenden Bank initiiert wird. Im Rahmen von Reverse-Factoring-Vereinbarungen werden in der Regel die Vertragsbedingungen der ursprünglichen Forderung […]

Impairment Transition Group diskutiert IFRS 9 – Anwendungsfragen

Ende April 2015 fand erstmalig ein Meeting der neu gegründeten IFRS Transition Resource Group for Impairment of Financial Instruments (kurz: ITG) statt. Die ITG besteht aus Vertretern von Bilanzerstellern und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften verschiedener Länder. Ziel der ITG ist es, Fragen, die sich bei der Implementierung der IFRS 9-Impairment-Regelungen ergeben, im Rahmen eines öffentlichen Forums zu analysieren und zu diskutieren. Der IASB soll von der ITG fortlaufend über die diskutierten Themen informiert werden, um entsprechend auf die […]

EU-Endorsement des IFRS 9 voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2015

EFRAG hat den Entwurf eines endorsement advice letters zur Übernahme des IFRS 9 in das EU-Recht veröffentlicht. Der Entwurf beinhaltet insbesondere die Einschätzung der EFRAG, inwieweit der neue Standard die Kriterien für ein EU-Endorsement erfüllt und ob der neue Standard dem europäischen Allgemeinwohl förderlich ist (einschließlich einer Kosten-Nutzen-Analyse in Bezug auf die Implementierung). Das Endorsement wird für das zweite Halbjahr 2015 erwartet. IFRS 9 ersetzt die Vorschriften des IAS 39 zu Ansatz und Bewertung von Finanzinstrumenten. […]

Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen verkündet

Am 30. April 2015 wurde das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst im Bundesgesetzblatt verkündet. Danach ergeben sich für bestimmte Unternehmen erweiterte Berichtspflichten in der sogenannten Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289a HGB, die als Bestandteil des Lageberichts oder auf der Internetseite des Unternehmens abzugeben ist: Für Aufsichtsräte börsennotierter Unternehmen, die der paritätischen Mitbestimmung unterliegen, wird eine Geschlechterquote von mindestens 30% (sog. Mindestanteil) […]

Änderungen bei den Vorschriften zum Ordnungsgeld und zu den DPR-Prüfungen geplant

Die Bundesregierung hat am 29. April 2015 den Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Transparenzrichtlinie-Änderungsrichtlinie beschlossen. Damit kommt sie ihrer Verpflichtung nach, die Änderungen der EU-Transparenzrichtlinie in deutsches Recht umzusetzen, was bis Ende November 2015 zu erfolgen hat. Handelsrechtlich sind in diesem Zusammenhang nur punktuelle Änderungen vorgesehen, insb. in den Bereichen des Ordnungsgelds und der Prüfungen durch die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung e.V. (DPR): Unterlassen kapitalmarktorientierte Kapitalgesellschaften die Offenlegung von Rechnungslegungsunterlagen, soll das Ordnungsgeld erheblich […]

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