DRSC veröffentlicht DRÄS 10

Wie das DRSC am 31. Oktober 2019 auf seiner Website berichtet hat, wurde bereits am 17. Oktober 2019 der Deutsche Rechnungslegungs Änderungsstandard Nr. 10 (DRÄS 10) verabschiedet.

DRÄS 10 dient im Wesentlichen der Anpassung von DRS 25 „Währungsumrechnung im Konzernabschluss“. Diese Anpassung bestehen insbesondere in der Klarstellung von Regelungen zur Inflationsbereinigung durch Indexierung in DRS 25 Tz. 104. Im Vergleich zum Entwurf des Änderungsstandards (E-DRÄS 10), über den wir bereits am 4. Juli 2019 berichtet haben, haben sich nur geringfügige Änderungen ergeben. Eine Liste dieser Änderungen steht auf der Website des DRSC zum Download bereit. Neben einer leichten Umformulierung der Tz. 104, zusätzlichen Begründungen und der Aufnahme eines Beispiels zwecks besserer Verständlichkeit hat sich das DRSC dazu entschlossen, den dynamischen Verweis auf IAS 29 „Rechnungslegung in Hochinflationsländern“ in Tz. B40 des DRS 25 aufzuheben. Stattdessen wird in DRS 25 in einer neuen Tz. 104a eine Empfehlung zur Ermittlung und Erfassung von Inflationsgewinnen/-verlusten aus der Nettoposition monetärer Posten aufgenommen.

Ferner nimmt DRÄS 10 Änderungen an DRS 16 „Halbjahresfinanzberichterstattung“, DRS 19 „Pflicht zur Konzernrechnungslegung und Abgrenzung des Konsolidierungskreises“ sowie DRS 23 „Kapitalkonsolidierung (Einbeziehung von Tochterunternehmen in den Konzernabschluss)“ vor. Dabei handelt es sich um redaktionelle Änderungen, die aufgrund des Zweiten Gesetzes zur Novellierung von Finanzmarktvorschriften aufgrund europäischer Rechtsakte (Zweites Finanzmarktnovellierungsgesetz – 2. FiMaNoG) erforderlich geworden sind.

Das DRSC hat DRÄS 10 zum Zwecke der Bekanntmachung gemäß § 342 Abs. 2 HGB an das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz weitergeleitet.

/* */