DRSC veröffentlicht E-DRS 33 „Währungsumrechnung im Konzernabschluss“

Das DRSC hat am 1.9.2017 E-DRS 33 „Währungsumrechnung im Konzernabschluss“ veröffentlicht. Die neuen Regelungen sollen verpflichtend in (handelsrechtlichen) Konzernabschlüssen, die in den nach dem 31.12.2018 beginnenden Geschäftsjahren aufgrund gesetzlicher Verpflichtung (§ 290 HGB oder § 11 PublG) oder freiwillig aufgestellt werden, angewendet werden.

Regelungsinhalt des E-DRS 33 ist zunächst die Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften in den Handelsbilanzen II von einbezogenen Unternehmen als Teil der konzerneinheitlichen Bewertung nach § 308 HGB einschließlich der Umrechnung von Vermögens- und Schuldposten von Zweigniederlassungen außerhalb der Euro-Zone. Die entsprechende Anwendung dieser Regelungen auch für den handelsrechtlichen Jahresabschluss wird empfohlen. Ferner werden die Grundsätze für die Umrechnung von Fremdwährungsabschlüssen nach der modifizierten Stichtagskursmethode gemäß § 308a HGB konkretisiert. Ausführlich werden dabei auch die Auswirkungen der Währungsumrechnung auf die einzelnen Vollkonsolidierungsmaßnahmen behandelt. Für Abschlüsse von Unternehmen außerhalb der Euro-Zone, die im HGB-Konzernabschluss nach § 312 HGB at-equity bewertet werden, empfiehlt E-DRS 33 eine entsprechende Anwendung der modifizierten Stichtagskursmethode. Weiter enthält der Standardentwurf Kriterien zur Vorgehensweise bei der Euro-Einführung in den Sitzstaaten von Tochterunternehmen, zur Identifikation von Hochinflationsländern sowie Hinweise zur möglichen Vorgehensweisen zur Inflationsbereinigung. Schließlich konkretisiert E-DRS 33 die Anforderungen an die Angaben zur Währungsumrechnung im Konzernanhang.

E-DRS 33 ist unter folgendem Link auf der Homepage des DRSC abrufbar: E-DRS 33

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