IDW verabschiedet zwei an DRS 24 angepasste Stellungnahmen zur Rechnungslegung

Gestern hat das IDW bekannt gegeben, dass die Neufassungen zweier IDW Stellungnahmen zur handelsrechtlichen Rechnungslegung vom Hauptfachausschuss des IDW verabschiedet worden sind. Dabei handelt es sich um die Stellungnahmen zur Bilanzierung entgeltlich erworbener Software (IDW RS HFA 11 n.F.) und zur Aktivierung von Herstellungskosten (IDW RS HFA 31 n.F.). Beide Verlautbarungen wurden punktuell an den DRS 24 „Immaterielle Vermögensgegenstände im Konzernabschluss“ des DRSC angepasst. Inhaltliche Änderungen gegenüber den Entwürfen der Neufassungen, über die meine Vorgängerin im National Office, Barbara Reitmeier, in ihrem Blogbeitrag vom 28. September 2017 berichtet hat, sind nicht mehr erfolgt.

Die Neufassungen beider Stellungnahmen sind erstmals verpflichtend für Geschäftsjahre anzuwenden, die nach dem 31. Dezember 2017 beginnen. Eine frühere, vollumfängliche Erstanwendung ist aber zulässig. Damit ist ein Gleichlauf mit DRS 24 möglich, der erstmals verpflichtend auf Konzernabschlüsse für nach dem 31. Dezember 2016 beginnende Geschäftsjahre anzuwenden ist. Ebenfalls in Übereinstimmung mit DRS 24 sind die Neuregelungen nur prospektiv anzuwenden. Dies ist insb. für die Bilanzierung von Software von Bedeutung. Bis zum Erstanwendungszeitpunkt angeschaffte oder hergestellte Software darf damit weiterhin nach den bisherigen IDW-Regelungen bilanziert werden.

Die Neufassungen beider Stellungnahmen werden in Heft 2/2018 der „IDW Life“ abgedruckt. Änderungsfassungen im Vergleich zu den bisherigen (finalen) Fassungen der Stellungnahmen sind ab sofort im Mitgliederbereich der IDW Homepage verfügbar.

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