Viertes Update: IDW zu weiteren Zweifelsfragen zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf die Rechnungslegung

Letzten Freitag hat das IDW auf seiner Homepage ein viertes Update seines fachlichen Hinweises zu Zweifelsfragen zu den Auswirkungen der Ausbreitung des Coronavirus auf die Rechnungslegung und deren Prüfung Teil 3) veröffentlicht.

Zur Rechnungslegung enthält das Update zwei neue FAQs:

Frage 2.2.4: Bilanzierung von Corona-Finanzhilfen (HGB und IFRS):

Schwerpunkt der Ausführungen ist, unter welchen Voraussetzungen Ansprüche auf derartige Finanzhilfen für Förderzeiträume bis zum 31.12.2020 (November- und Dezemberhilfen sowie Überbrückungshilfen I und II) in Abschlüssen zum 31.12.2020 zu aktivieren sind, obwohl es sich um Billigkeitsmaßnahmen handelt, auf die formal kein Rechtsanspruch besteht. Darüber hinaus wird auf Abschlagszahlungen, auf den GuV-Ausweis, auf Anhangangaben und auf nach dem Abschlussstichtag erlangte neue Erkenntnisse eingegangen.

Frage 2.3.14: Bilanzierung von Mietzugeständnissen beim Mieter (HGB):

Das IDW erläutert die bilanziellen Konsequenzen beim Mieter, wenn ein Vermieter aufgrund des Lockdowns entweder rückwirkend (ex post) oder vorübergehend mit Wirkung für die Zukunft (ex ante) ganz oder teilweise auf Mietzahlungen verzichtet. Das IDW stellt dabei insbesondere klar, dass bei einem ex ante gewährten Mietzugeständnis die Mietminderung nicht über die komplette Restlaufzeit des Mietvertrags zu verteilen ist („dauerhaft niedrigere Miete“), sondern nur auf den Zeitraum, auf den sich die Mietminderung bezieht („temporär niedrigere Miete“).

Alle Informationen und fachlichen Hinweise des IDW zur Corona-Krise finden Sie hier.