BFA veröffentlicht F&A zur bilanziellen Abbildung von durch die Corona-Krise bedingten Moratorien nach HGB und IFRS und ergänzt F&A zur Bilanzierung von KfW-Förderprogrammen bei Kreditinstituten nach IFRS

Der Bankenfachausschuss (BFA) des IDW und die IDW Arbeitsgruppe „Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf Kreditinstitute“ beschäftigen sich derzeit mit vielfältigen Fragestellungen rund um Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf die Rechnungslegung von Kreditinstituten. Hierzu erfolgen fortlaufende Veröffentlichungen in Form von Fragen und Antworten.

In diesem Zusammenhang wurden Ausführungen zur bilanziellen Abbildung von durch die Corona-Krise bedingten Moratorien nach HGB und IFRS, auf der Website des IDW veröffentlicht. Nach IFRS ist der Barwertverlust aus einer unverzinslichen Stundung in der GuV zu erfassen. Nach HGB kommt eine isolierte (Einzel-)Bewertung der Forderung hinsichtlich ihrer Zinskomponente nach IDW RS BFA 3 n.F. unter Anwendung des Imparitätsprinzips – vergleichbar mit marktzinsbedingten Wertveränderungen – nicht in Betracht. Dies setzt jedoch jeweils voraus, dass keine bonitätsinduzierte Bewertung der Forderung vorgenommen werden muss. Darüber hinaus wird auf die Zinsvereinnahmung nach HGB eingegangen.

Weiterhin wurde die Antwort zur Frage, ob an Endkreditnehmer ausgereichte KfW-Kredite (teilweise) nicht im IFRS-Konzernabschluss der Hausbank anzusetzen sind, um detailliertere Ausführungen zu den Voraussetzungen des IFRS 9 für das Vorliegen einer Durchleitungsvereinbarung ergänzt.

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