IASB diskutiert am 17. April über Änderungen an IFRS 16 im Zusammenhang mit COVID-19

Nachdem der IASB am 10. April 2020 educational material veröffentlicht hat, in dem die relevanten Anforderungen des IFRS 16 im Zusammenhang mit der Bilanzierung von Mietzugeständnissen im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie erläutert werden (siehe Blogbeitrag), wird das Thema nun auch Gegenstand eines außerplanmäßigen Meetings des IASB am 17. April 2020 sein.

Diskutiert werden soll, ob kurzfristig Änderungen an IFRS 16 vorgenommen werden, um Erleichterungen für die Abbildung von Mietzugeständnissen im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie einzuführen. Das zugehörige Agenda-Paper enthält einen Vorschlag des IASB-Staff für die Leasingnehmer-Bilanzierung eine Ausnahme von den bestehenden Vorschriften des IFRS 16 einzuführen, nach der Leasingnehmer auf die Beurteilung, ob ein Mietzugeständnis im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie eine lease modification darstellt, verzichten und dieses stattdessen so abbilden können, als handele es sich nicht um eine lease modification. Für die Leasinggeber-Bilanzierung werden vom IASB-Staff keine Änderungen vorgeschlagen.
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