IASB entscheidet vorläufig über Änderung an IFRS 16 im Zusammenhang mit Covid-19

Der IASB hat am 17. April 2020 eine Änderung an IFRS 16 im Zusammenhang mit COVID-19 vorläufig entschieden. Hiernach soll für den Leasingnehmer künftig eine optionale Ausnahme von den bestehenden Vorschriften des IFRS 16 bestehen, nach der Leasingnehmer auf die Beurteilung, ob ein Mietzugeständnis im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie in Bezug auf Leasingzahlungen, die ursprünglich in 2020 fällig gewesen wären, eine lease modification darstellt, verzichten und dieses stattdessen so abbilden können, als handele es sich nicht um eine lease modification. Voraussetzung ist u.a., dass keine anderen substanziellen Vertragsänderungen vereinbart werden.
Für die Leasinggeber-Bilanzierung sind keine Änderungen vorgesehen.
Die geplante Änderung soll bis Ende Mai verabschiedet werden und unmittelbar nach Veröffentlichung rückwirkend anwendbar sein. Voraussetzung hierfür ist natürlich ein zeitnahes Endorsement der Standardänderung.
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