IFRS IC veröffentlicht Agenda-Entscheidung zu Reverse Factoring – Transparenz ist entscheidend

Das IFRS IC hat am 14. Dezember 2020 seine Agenda-Entscheidung zur Abbildung von Reverse Factoring-Transaktionen in IFRS-Abschlüssen veröffentlicht. Es werden darin die bestehenden Anforderungen an die Darstellung von Reverse Factoring-Transaktionen in der Bilanz, der Kapitalflussrechnung und im Anhang klargestellt.

Investoren bemängeln regelmäßig eine unzureichende und intransparente Offenlegung von Reverse Factoring-Transaktionen in den Abschlüssen. Reverse Factoring-Transaktionen stehen nach den im Oktober bzw. November 2020 veröffentlichten Prüfungsschwerpunkten der ESMA und der DPR auch im Fokus der Enforcer und Regulatoren.

Um die Anforderungen der IFRS und die Informationsbedürfnisse der Stakeholder zu erfüllen und um für eine mögliche Prüfung seitens der Enforcer und Regulatoren gewappnet zu sein, ist insbesondere die Transparenz der Darstellung von hoher Bedeutung. Detaillierte Hinweise zu den Anforderungen an die Darstellung von Reverse-Factoring Transaktionen in IFRS-Abschlüssen sind der Agenda-Entscheidung des IFRS IC zu entnehmen.

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