Post-Model-Adjustments bei der Risikovorsorge nach IFRS 9 – neue Publikation veröffentlicht

In Folge der Covid-19-Pandemie ergeben sich besondere Herausforderungen bei der Ermittlung der erwarteten Kreditverluste nach IFRS 9.

Erwartete Kreditverluste werden nach IFRS 9 unter Verwendung von zukunftsgerichteten Einschätzungen, Modellen und Daten ermittelt. Führt die alleinige modellbasierte Ermittlung nicht zu einem sachgerechten Ergebnis, weil beispielsweise bestimmte Entwicklungen im Modell oder in den verfügbaren Daten (noch) nicht reflektiert sind, wird das Ergebnis der modellbasierten Ermittlung angepasst, um diesen Entwicklungen Rechnung zu tragen (sog. Overlays oder Post-Model-Adjustments).

Die schwerwiegenden Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und das bestehende hohe Maß an Unsicherheit, führt tendenziell zu einem erhöhten Bedarf an Post-Model-Adjustments bei der Ermittlung erwarteter Kreditverluste.

In unserer neuen Publikation In the Spotlight – Post-model adjustments for expected credit losses during COVID-19 stellen wir Überlegungen dar, die bei der Vornahme solcher Post-Model-Adjustments sowohl aus fachlicher Sicht, als auch im Hinblick auf das Kontrollumfeld und die Dokumentation erforderlich sind.

Die Publikation richtet sich in erster Linie an Banken, die darin enthaltenen Überlegungen gelten jedoch entsprechend auch für alle IFRS 9-Anwender. Die Publikation stellen wir in Kürze auch in deutscher Sprache zur Verfügung.

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