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Angaben zur Risikovorsorge nach IFRS 9 im Zwischenabschluss zum 30. Juni 2020 Рneue Publikation veröffentlicht

In Zeiten der Covid-19-Pandemie steht die Risikovorsorge von Banken in der anstehenden Halbjahresberichtssaison im besonderen Fokus.

Bereits bei der Ermittlung der erwarteten Kreditverluste nach IFRS 9 ergeben sich im gegenw√§rtigen Umfeld vielf√§ltige Herausforderungen (vgl. diesbez√ľglich u.a. meinen Blogbeitrag vom 8. Mai 2020). Neben der Ermittlung der erwarteten Kreditverluste ergeben sich jedoch auch besondere, nicht zu untersch√§tzende Herausforderungen in Bezug auf die Angaben zur Risikovorsorge im Zwischenabschluss zum 30. Juni 2020. Die Erstellung belastbarer und aussagekr√§ftiger Angaben, die sachgerecht in eine Gesamtaussage eingebettet sind und die Besonderheiten der gegenw√§rtigen Lage und der einzelnen Bank angemessen reflektieren, ist dabei von zentraler Bedeutung.

In unserer neuen Publikation IFRS direkt – Schwerpunktthemen f√ľr die Zwischenberichterstattung von Kreditinstituten w√§hrend der Corona-Pandemie¬†stellen wir die Aspekte dar, die unseres Erachtens bei der Erstellung der Angaben zur Risikovorsorge im Zwischenabschluss zum 30. Juni 2020 von besonderer Bedeutung sind: Signifikante √Ąnderungen gegen√ľber dem Abschluss zum 31. Dezember 2019, zukunftsgerichtete Informationen und Beurteilungen sowie Aussagekraft und Grenzen modellbasierter Berechnungen. Die Publikation richtet sich in erster Linie an Banken, die darin enthaltenen √úberlegungen gelten jedoch entsprechend auch f√ľr alle IFRS 9-Anwender.

 

Ermittlung erwarteter Kreditverluste – Welche Fragen sollten Pr√ľfungsaussch√ľsse stellen?

Der Ausbruch des Coronavirus (COVID-19) und die zu seiner Eindämmung ergriffenen Maßnahmen hatten und haben einen erheblichen Einfluss auf die Kreditfähigkeit vieler Unternehmen und die mit der Schätzung erwarteter Kreditverluste (ECL) verbundenen Unsicherheiten. Im Ergebnis mussten Banken ihre Prozesse zur Schätzung der ECL nach IFRS 9 anpassen.

Ich m√∂chte Sie hiermit auf eine Ver√∂ffentlichung aus dem PwC-Netzwerk hinweisen, die die 10 wichtigsten Fragen bereitstellt, die in diesem Zusammenhang von Pr√ľfungsaussch√ľssen oder CFOs von Banken gestellt werden sollten.

Sie erreichen die Publikation √ľber folgenden¬†Link:

Post-Model-Adjustments bei der Risikovorsorge nach IFRS 9 Рneue Publikation veröffentlicht

In Folge der Covid-19-Pandemie ergeben sich besondere Herausforderungen bei der Ermittlung der erwarteten Kreditverluste nach IFRS 9.

Erwartete Kreditverluste werden nach IFRS 9 unter Verwendung von zukunftsgerichteten Einsch√§tzungen, Modellen und Daten ermittelt. F√ľhrt die alleinige modellbasierte Ermittlung nicht zu einem sachgerechten Ergebnis, weil beispielsweise bestimmte Entwicklungen im Modell oder in den verf√ľgbaren Daten (noch) nicht reflektiert sind, wird das Ergebnis der modellbasierten Ermittlung angepasst, um diesen Entwicklungen Rechnung zu tragen (sog. Overlays oder Post-Model-Adjustments).

Die schwerwiegenden Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und das bestehende hohe Ma√ü an Unsicherheit, f√ľhrt tendenziell zu einem erh√∂hten Bedarf an Post-Model-Adjustments bei der Ermittlung erwarteter Kreditverluste.

In unserer neuen Publikation In the Spotlight – Post-model adjustments for expected credit losses during COVID-19 stellen wir √úberlegungen dar, die bei der Vornahme solcher Post-Model-Adjustments sowohl aus fachlicher Sicht, als auch im Hinblick auf das Kontrollumfeld und die Dokumentation erforderlich sind.

Die Publikation richtet sich in erster Linie an Banken, die darin enthaltenen √úberlegungen gelten jedoch entsprechend auch f√ľr alle IFRS 9-Anwender. Die Publikation stellen wir in K√ľrze auch in deutscher Sprache zur Verf√ľgung.

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