Schlagwort: Impairment test

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Folge 15 der PwC Accounting and Reporting Talks online

Eine neue Folge unserer Webcast-Reihe „PwC Accounting and Reporting Talks“ ist online. Wie in den beiden vorangegangen Folgen geht es auch diesmal noch einmal um die bilanziellen Auswirkungen der Corona-Krise. Diesmal stehen die Auswirkungen auf den Impairment Test gemĂ€ĂŸ IAS 36 im Vordergrund.

Vor dem Hintergrund der weitreichenden wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise wird erwartet, dass bei vielen Unternehmen mittlerweile Anhaltspunkte fĂŒr eine Wertminderung vorliegen dĂŒrften und dementsprechend bereits im Rahmen der Zwischenberichterstattung im grĂ¶ĂŸeren Umfang anlassbezogene Impairment Tests gemĂ€ĂŸ IAS 36 durchzufĂŒhren sind. Mareike Morgenstern und Holger Busack erlĂ€utern wichtige Aspekte, die im Rahmen von solchen WerthaltigkeitsprĂŒfungen im COVID-19-Umfeld zu beachten sind.

Neugierig? Dann schauen Sie rein, auf unserer Homepage oder auf YouTube, wie immer nur das Wesentliche, auf den Punkt gebracht.

Neues zum Goodwill-Impairmenttest

Der IASB diskutiert bereits seit LĂ€ngerem ĂŒber mögliche Änderungen an den bestehenden Vorschriften zur DurchfĂŒhrung von Wertminderungstests fĂŒr GeschĂ€fts- und Firmenwerte (Goodwills) sowie immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer.

Die Tests sind z. Zt. zwingend jĂ€hrlich durchzufĂŒhren und bei Vorliegen von Hinweisen auf eine mögliche Wertminderung (sog. trigger events).

Im GesprĂ€ch war u. a. die WiedereinfĂŒhrung einer verpflichtenden planmĂ€ĂŸigen Abschreibung der o. g. Posten. In seiner Juni-Sitzung sprach sich  nunmehr eine Mehrheit der Board-Mitglieder gegen diese Idee aus. Im fĂŒr Ende 2019 avisierten Discussion Paper soll vorgeschlagen werden, beim bisherigen „Impairment-Only-Modell“ zu verbleiben und dieses sogar dahingehend zu vereinfachen, dass das Erfordernis einer jĂ€hrlichen WertminderungsprĂŒfung gestrichen werden soll. Dies erstaunt im Hinblick auf die zuvor gefĂŒhrten Diskussionen zur WiedereinfĂŒhrung einer planmĂ€ĂŸigen Abschreibung, die gerade auch der Tatsache geschuldet waren, dass man subjektiv die Goodwill-AnsĂ€tze in vielen AbschlĂŒssen als sehr hoch empfand und man in der Praxis nur selten wesentliche Wertminderung von Goodwills beobachten kann. Der nunmehr vorgeschlagene Ansatz, der sogar die jĂ€hrliche ÜberprĂŒfung abschaffen will, ist in dieser Hinsicht m. E. eher kontraproduktiv hinsichtlich der Zielsetzung des IASB das Problem „too little, too late“ anzugehen.

Da die Abstimmung fĂŒr diesen Vorschlag im Board jedoch knapp ausfiel (8 zu 6), soll das Discussion Paper weiterhin Argumente fĂŒr und wider das Impairment-Only-Modell vs. die WiedereinfĂŒhrung einer planmĂ€ĂŸigen Abschreibung enthalten.